Fruchtiger Chinakohlsalat für alle diejenigen, die wenig Zeit haben

Ja Ihr habt richtig gelesen.... es gibt Salat!! Das kommt bei mir ja eher selten vor, da ich normalerweise nicht so auf frisches grünes Salatzeugs abfahre ;)

Als ich gestern abend im Bett mal wieder ein Kochbuch durchblätterte (ja ich weiß, dass ist keine typische Bettlektüre...) entdeckte ich einen Salat, der mir durchaus schmecken könnte.

Bei dem Kochbuch handelte es sich übrigens um "Die besten Rezepte der Landfrauen von Dr. Oetker"

Da ich unter der Woche ja kaum Lust und Zeit für große Kochorgien habe, gibt es bei mir an diesen Tagen immer einfache und schnelle Sachen zum Essen.

Sollten sich meine Vorsätze mit dem gesünderen Essen, die ich HIER angepriesen habe doch verwirklichen? (ein klein wenig vielleicht...*grins*)


Zutaten:

3 Scheiben gekochten Schinken
1 Dose Mandarinen
100g Kräuterfrischkäse
Pfeffer, Salz
Kräuter nach Wahl (Petersilie, Schnittlauch, Basilikum)

Zubereitung:

Den Chinakohl waschen, abtropfen lassen und in Streifen schneiden und in eine große Schüssel geben. Die Mandarinen ebenfalls abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen.

Frischkäse, Gewürze, Kräuter und den Mandarinensaft in einer extra Schüssel gut verrühren und beiseite stellen.

Schinken in Streifen schneiden und mit dem Chinakohl und den Mandarinen vermischen.

Kurz vor dem Servieren das Frischkäsedressing über den Salat geben und gut vermengen.

Dazu schmeckt eine Scheibe frisches Brot am besten :o)

Fazit: Ich als Nichtsalatesserin bin wirklich begeistert von diesem fruchtigen Salat, der wirklich schmeckt und vor allem so schnell fertig ist. JA - das könnt Ihr mir echt glauben. GENIAL

Dresdner Eierschecke ohne Boden

Ich liebe ja den Kuchen aus meiner Heimat abgöttisch... da lohnt es sich eigentlich nicht, dass man selber zum Mixer greift und sich selbst in die Backstube stellt. Aber da ich ja nicht mehr im Vogtland bin, bleibt mir leider nichts anderes übrig, als selbst zu backen, da es hier in Bayern keinen vergleichbaren Kuchen beim Bäcker zu kaufen gibt.

Eierschecke sollte es diesmal sein..... ich muss ja zugeben, das ich bei diesem vorzüglichem Kuchen bisher immer auf eine Backmischung zurückgegriffen habe. In Bayern habe ich diese Mischung aber auch noch nie gesehen. Für diejenigen die nicht ewig in der Küche stehen wollen, ist diese Packung aber zu empfehlen, weil die wirklich lecker ist und auch wie daheim schmeckt.

Aber selbst ist die Frau.. und so machte ich mich auf die Suche nach einem Originalrezept. Ich habe auch einige Rezepte gefunden, aber irgendwie kamen mir diese etwas merkwürdig vor. Entweder fehlten die Mengenangaben, oder die Beschreibungen ließen zu wünschen übrig. Anscheinend wird das Original Dresdner Eierschecke Rezept gehütet wie ein großer Schatz. Also hab ich mir aus den dubiosen Rezepten ein eigenes zusammengeschustert. Es sollte ein Kuchen werden ohne Boden, weil ich den ja meistens eh immer auf dem Teller liegenlasse...


Zutaten:

Für die Quarkmasse:
500g Quark
1 Ei
125g Zucker
etwas Zitronenabrieb
1 Päckchen Vanillepudding

Für die Eierschecke:
5 Eier
130g Butter
150g Zucker
1 Päckchen Vanillepudding

Zubereitung:

Zuerst wird ein Päckchen Pudding nach Packungsanleitung gekocht und zum Abkühlen beiseite gestellt.

In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Quarkmasse mit dem Mixer verrühren und in eine gefettete Springform geben.

Für die Eierschecke werden die Eier getrennt und das Eiweiß wird aufgehoben. Die Eigelbe mit Butter und Zucker schaumig schlagen und löffelweise unter den abgekühlten Pudding rühren.

Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Puddingmasse heben. Anschließend die Eierschecke auf die Quarkmasse geben.

Im vorgeheiztem Backofen bei 200°C 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 160° herunterdrehen und in ca. 50 Minuten fertigbacken lassen. Da die Eierschecke relativ schnell dunkel wird, die Form nach ca. 20 Minuten mit Alufolie abdecken.

Den fertigen Kuchen abkühlen lassen und kurz vorm Servieren mit Zucker bestreuen.

Fazit: So richtig überzeugt hat mich diese Variante ohne Boden nicht, da der Kuchen im unteren Teil etwas zu "nass" ist. Geschmacklich kommt es dem Original schon ziemlich nahe, aber ich glaube ich muss das Rezept noch etwas perfektionieren. Bei nächsten versuch gibts aber auf alle Fälle wieder nen Boden! :o)

Schwammespalken - Vogtländischer Pilztopf

Schwamme sind neben Kartoffeln in der vogtländischen Küche sehr beliebt. Vor allem wenn die Schwammezeit naht, sieht man in den vogtländischen Dörfern immer öfters kleinere Grüppchen, die sich mit ihren Körben auf in den Wald machen. In den letzten Jahren gab es im Vogtland ja eine regelrechte Schwammeschwemme *grins*.


Und nachdem die vollen Körbe heimgeschleppt wurden, werden Zeitungen vor dem Haus ausgebreitet und es geht ans gemeinsame Schwammeputzen. Meistens werden die frischen Schwamme dann einfach nur gebraten und mit einem Stück frischem Brot gegessen. Wenn größere Mengen vorhanden sind, dann werden diese entweder süß-sauer eingekocht, oder man schneidet die Schwamme auf und lässt diese dann auf großen Kuchendeckeln trocknen.  


Eine weitere Zubereitungsart sind die Schwammespalken, einem herzhaften Eintopf mit Gemüse und Kartoffeln. Wer Eintöpfe nicht ganz so dick mag, der kann sich daraus auch eine leckere Schwammebrieh mit gebackenen Kließ zaubern.


Wem es einmal ins Vogtland verschlägt, der wird dieses Gericht in den ländlichen Gasthäusern auf jeder Speisekarte wiederfinden. 


Da ich ja um diese Jahreszeit keine frischen vogtländischen Schwamme zuhause habe, habe ich etwas improvisiert. Ich habe braune Champignons und getrocknete Steinpilze aus den vogtländischen Wäldern verwendet. Schmeckt zwar dann nicht ganz so kräftig wie es sein sollte, aber es ist dennoch sehr lecker!



Das Rezept stammt aus dem kleinen Büchlein "In vogtländische Küchen geschaut" welches 1999 von der Sparkasse Vogtland herausgegeben wurde. Das Buch ist im normalen Buchhandel meines Wissens nicht erhältlich. Aber man kann es in den Buchläden im Vogtland oder im Vogtland-Laden zum Schnäppchenpreis von nur 5 EUR erwerben.

Ich habe das Rezept minimal abgewandelt und auch nur die Hälfte der Zutaten verwendet. Meine Änderungen werde ich hinter den Originalzutaten vermerken.

Zutaten:

1 kg frische gemischte Waldpilze ( ich habe braune Champignons und getrocknete Steinpilze verwendet)
1 Zwiebel
1 Stange Lauch
2 Möhren (wurden bei mir einfach mit reingeschnippelt, da diese wegmussten...)
etwas Sellerie (hab ich durch Petersilienwurzel ersetzt)
150g Schinkenspeck (gewürfelter Landschinken tuts auch)
1/2 Liter Gemüsebrühe
500g Kartoffeln
Thymian
Salz, Pfeffer
1 Lorbeerblatt
4 Wacholderbeeren
etwas Zucker
etwas Weißweinessig
Butterschmalz

Zubereitung:

Wer getrocknete Schwamme verwendet, sollte diese vorher ca. eine halbe Stunde im warmen Wasser einweichen.

Frische Schwamme putzen und klein schneiden. Die Zwiebel, den Lauch und das übrige Gemüse ebenfalls in kleine Würfelchen schneiden.

Butterschmalz erhitzen, Schinkenwürfel, das Gemüse dazugeben und alles ca. 5 Minuten anschwitzen lassen. Danach die Schwamme dazugeben und alles gut vermengen. Die eingeweichten getrockneten Schwamme inklusive dem Sud nun ebenfalls dazugeben. Thymian, Lorbeer und Wacholderbeeren dazugeben und mit der Brühe auffüllen. Alles gut verrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aufkochen lassen und eine halbe Stunde köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Diese zum Eintopf geben und alles nochmals eine halbe Stunde köcheln lassen.

Der Eintopf wird kurz vor dem Servieren mit Zucker und Essig süßsauer nach Bedarf abgeschmeckt.

Dazu einfach ne Scheibe frisches Brot und alles ist perfekt!

Nachgemacht - Japanischer Souflé Käsekuchen

Als Sylvia von rock the kitchen letzte Woche diesen Kuchen gebacken hatte, wusste ich beim Anblick sofort - Das will ich auch! :o)

Sie hatte das Rezept bei Wagashi Maniac entdeckt und in diesem Blog wird er als der weltbeste Käsekuchen gehuldigt - also noch ein Grund mehr, um ihn auszuprobieren.



Die Zubereitung ist zwar etwas aufwendiger/zeitintensiver als bei normalen Käsekuchen, aber dafür wird man am Ende mit einem fluffigen Wölkchen belohnt.

Vom Geschmack her erinnert mich dieser Käsekuchen total an die Original Dresdner Eierschecke und das soll ja schonmal was heißen ;o)



Rezept poste ich heute nicht extra, denn HIER und HIER gibt es eine sehr gute und ausführliche Beschreibung :o)

Fazit: Der Kuchen schmeckt toll, aber für den Titel weltbester Käsekuchen reichts bei mir irgendwie nicht, ich bevorzuge dann doch den klassischen Käsekuchen, der mit richtigem Quark und Vanillepuddingpulver gebacken wird :o) - den könnte ich bei Gelegenheit eigentlich auch mal wieder machen.....

Shepherd's Pie nach meiner eigenen Art

Wie Ihr wisst mag ich's ja gerne deftig und liebe es ohne großen Schnickschnack zu kochen. Und da heute die Temperaturen mal wieder zu wünschen übrig lassen, sollte etwas auf den Tisch was so richtig schön wärmt und schmeckt. Da bietet sich ja ein Auflauf ganz gut an, aber diesmal sollte es mal etwas anderes sein.

Im Internet bin ich dann auf ein traditionelles irisches Nationalgericht gestoßen -> Shepherd's Pie. Die Zubereitungsart gefiel mir sofort, denn ich liebe Kartoffelbrei!!Dieses Gericht wird auch Schäferkuchen oder Hirtenauflauf genannt, da es normalerweise mit Lammhackfleisch zubereitet wird.

Mittlerweile gibt es von diesem Pie aber unzählige Varianten und so hab ich mir meinen eigenen Auflauf gebastelt, da ich Lamm nicht so unbedingt mag und es auch nicht überall erhältlich ist.

Das ist übrigens auch wieder ein perfektes Gericht, dass man noch am nächsten Tag essen kann, deshalb hab ich auch mal wieder eine größere Menge davon zubereitet. ;o)





Zutaten:

500g gemischtes Hackfleisch
1 große Zwiebel
3 Möhren
1 Stange Lauch/Porree
1 Petersilienwurzel
ca. 400ml Rinderfond
Salz, Pfeffer

500g Kartoffeln
Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
Butter

Zubereitung:

Kartoffeln aufsetzen und weichkochen lassen.

Die Zwiebeln in Würfel schneiden und in Sonnenblumenöl oder Butterschmalz anbraten. Anschließend das zerpflückte Hackfleisch dazugeben und alles gut braten lassen.

In der Zwischenzeit das Gemüse in kleine Würfelchen schneiden und zum Fleisch geben. Alles gut verrühren und kurz mitbraten. Jetzt den Rinderfond dazugiessen und das Ganze etwa 10 Minuten vor sich hinköcheln lassen.

Die Kartoffeln, die inzwischen fertig sind, mit einem Breistampfer zu einem groben Püree verarbeiten. Wer eine Kartoffelpresse besitzt, sollte diese verwenden, aber es geht auch mit einem normalen Stampfer.

Heiße Milch dazugeben und alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Zum Schluss ein paar Butterflöcken unterrühren.

Die Hackfleischgemüsemasse in eine Auflaufform geben und den Kartoffelbrei darüber verteilen. Mit dem Löffel kann man nach Belieben noch einige Verzierungen eindrücken.

Den Auflauf im vorgeheiztem Backofen bei ca. 170°C etwa 30 Minuten fertigbacken. Eventuell die Temperatur nach der Hälfte etwas reduzieren, damit der Kartoffelbrei nicht zu dunkel wird.

Fazit: Genau sowas mag ich!!!

Die Kunst der kulinarischen Verführung

Passend zum monatlichen Blogevent vom kochtopf, welches diesmal unter dem Motto "Valentinstag" steht, habe ich mir gedacht, dass ich Euch ein paar kleine Hinweise zu aphrodisierenden Nahrungsmitteln mit auf den Weg gebe. :o)

© Werner B. / PIXELIO
 Mit diesen Zutaten macht man Müde munter, Schüchterne mutig oder Verklemmte locker *zwinker*

Ich bin gespannt, was Ihr Euch einfallen lasst!

Lasst Euch von den nachfolgenden Zutaten für Lust und Liebe inspirieren! Die Infos sind übrigens aus einem kleinem Büchlein namens "Liebesmenüs - Raffinierte Köstlichkeiten für sinnliche Stunden" und von wem? natürlich von unserem Gewürzguru Alfons Schubeck :o)


Gemüse
© gänseblümchen / PIXELIO
  • Artischocke - Bitterstoffe heißt das Zauberwort der Heilkraft dieses Distelgemüses. ungemein erregend ist schon das Entblättern der Artischocke - gekocht und mit diversen Dips ein Super-Stimulator.
  • Fenchel - wenig Kalorien, viel Carotin und reichlich Vitamin C - Das gibt POWER
  • Knoblauch - stärkt das Herz - am besten sollte man seine Liebsten aber vorher fragen, ob diese Knoblauch mögen, sonst kann das nach hinten losgehn ;)
  • Lauch/Poree - macht Mut!
  • Sellerie - dieser Wunderknolle sagt man eine entspannende und beruhigende Wirkung nach
  • Spargel - schon allein die Form des Spargels wirkt auf manche aphrodisierend, das ist aber auch das Einzigste, da Spargel eher stark entwässernd wirkt, kann dieses auch ein Nachteil sein *grins*
  • Tomaten - man nennt sie auch Liebesäpfel ...
  • Trüffel - wohl eine der sichersten, aber auch kostspieligsten Möglichkeiten, die erotischen Gedanken herauszukitzeln
  • Zwiebeln - die vorhandenen Senföle reizen nicht nur die Tränendrüsen ;)

Früchte 
© wrw / PIXELIO
  • Äpfel - dank Adam und Eva der Ursprung aller Verführungen
  • Feigen - Wohl eine der erotischten Früchte die es überhaupt gibt
  • Quitten - In alten Göttersagen steht die Quitte für Glück, Liebe und Fruchtbarkeit
  • Weintrauben - die kleinen Beeren machen munter - also für alle Schlaffis! - erstmal Trauben naschen! ;)
Kräuter
© gänseblümchen / PIXELIO
  • Dill - frisch gehackt vertreibt dieses Kraut (fast) jegliche Beklemmungen
  • Kerbel - macht müde Männer munter, aber nur in sehr großen Mengen
  • Melisse - wer öfters nervös wird - Melissengeist hilft ;)
  • Minze - noch ein Kraut für die Männerwelt - soll das Lustempfinden steigern und angeblich sogar gegen Impotenz helfen - Wie wäre es mit einem gemeinsamen Minzbad?
  • Petersilie - Gibt Kraft und macht Mut
  • Rosmarin - belebt die Sinne und ist gut gegen übermäßiges Herzklopfen
Gewürze
© Dieter Kaiser / PIXELIO
  • Chili - Der Scharfmacher überhaupt! - Gelobt sei, was scharf macht!
  • Ingwer - regt die Durchblutung an
  • Nelken - gelten als Appetitmacher auf das gewisse Etwas
  • Muskat - mein persönliches Lieblingsgewürz! - frisch geriebene Muskatnuss soll ein wahres Liebesfeuerwerk entfachen
  • Zimt - der verführerische Duft von Zimt regt die Sinne an

Ich hoffe ich konnte Euch hiermit einen kleinen Einblick in die lustvolle Welt der kulinarischen Verführung geben. Auch ich habe beim Verfassen dieses Beitrages vieles gelernt und werde das ein oder andere auch bald mal verwenden :o)

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Vergnügen beim Blogevent!

Blog-Event LXIV - Valentinstag kulinarisch (Einsendeschluss 16. Februar 2011)

Bunter Gemüsereis mit Möhren und Brokkoli

Vor einiger Zeit gabs hier im Blog schon einmal den typischen "Ossi-Fleischreis" zu bewundern. Da ich aber heute keinen Appetit auf irgendwas fleischiges hatte, wurde daraus ein vegetarisches Reisgericht gebastelt, welches mal wieder ratz fatz auf dem Tisch stand und mein morgiges Mittagessen ist auch schon gebongt :o)

Mit dem Gemüse kann man hier nach Herzenslust variieren - was man halt so findet. In meinem Fall waren das Möhren und ein Brokkoli der dringend verarbeitet werden musste.


Zutaten:

4 große Möhren
1 Staude Brokkoli
1 Schalotte
1 Liter Gemüsebrühe
1,5 Tassen Reis
Petersilie am besten frisch (hab heute mal TK-Kräuter verwendet)
Pfeffer, Salz
etwas Butter

Zubereitung:

Brokkoli in kleine Röschen zerteilen und den Strunk in kleine Würfel schneiden. (viele verwenden den Strunk nicht, aber ich finde den lecker, also warum wegwerfen?) Die Möhren schälen und ebenfalls kleinschneiden.

Schalotte würfeln und in Butter kurz andünsten. Das Gemüse dazugeben und kurz mit anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und das ganze ca. 5 Minuten köcheln lassen. Kräftig mit Pfeffer und Salz abschmecken. Jetzt den Reis dazugeben und bei geringer Hitze alles ca. 12 Minuten vor sich hinköcheln lassen. Die Petersilie dazugeben und nochmals abschmecken. Fertig!

Französische Kartoffeln

Yeaahh - nach einigen Tagen endlich wieder was gscheits zum Essen!! So ne Magenverstimmung kann ganz schön ätzend sein und wenn man sich die ganze Zeit von trockenen Brezn und Salbeitee ernährt, wird die Sehnsucht nach ner einfachen Wurschtsemmel irgendwie immer größer.

Aber nix is mit Wurscht, es geht heute noch einmal nach Siebenbürgen. Dieses einfache Gericht wurde in Rumänien hautsächlich zu Ostern gekocht, da man hier hunderte gekochte Eier färbte und dann irgendwie nicht wusste was man damit anstellt. Da kommt dieses fleischlose Kartoffel-/Eigericht gerade richtig.

Das Rezept stammt erneut aus meinem derzeitigem Lieblingskochbuch, welches ich HIER schon kurz vorgestellt habe. Warum das Gericht allerdings französische Kartoffeln heißt, habe ich leider nicht herausgefunden.


Zutaten:

1kg festkochende Kartoffeln
6 hartgekochte Eier
200ml Sahne
200g geriebener Gouda
2 EL Semmelbrösel
Schnittlauch, Thymian (frisch wäre hier natürlich optimal, aber mit getrockneten Kräutern gehts auch)
Salz, Pfeffer
etwas Butter zum Einfetten der Form

Zubereitung:

Kartoffeln mit Schale kochen, abkühlen lassen, schälen und in gleichmäßige Scheiben schneiden. Die hartgekochten Eier ebenfalls in Scheiben schneiden.

Eine Auflaufform (ich hab hier eine ganz normale Kastenkuchenform verwendet) mit Butter auspinseln und mit den Semmelbröseln ausstreuen.

Die Form nun abwechselnd mit Kartoffeln und Eiern schichten und zwischendurch immer Kräuter einstreuen.

Die Sahne kräftig mit Pfeffer und Salz würzen und gut verrühren. Ich habe hier zusätzlich noch Muskat dazugegeben, da dies ganz hervorragend dazu passt. Anschließend über den Auflauf giessen und mit Käse bestreuen.

Im vorgeheiztem Backofen bei 200°C (Umluft 180°C) auf der mittleren Schiene 30 Minuten backen.

Dazu reicht man am besten einen Salat nach Wahl. Ich habe mich für einen klassischen Tomatensalat mit Zwiebeln und Kräutern entschieden.

Fazit: Ein sehr einfaches und sehr leckeres Gericht, was auch dem Magen gut bekommt :o)

Begegnung mit dem Haselnussgeist

Die letzten beiden Tage blieb meine Küche leider kalt, da ich einen kleinen beruflichen Ausflug machen musste durfte. 

Nach dem wir uns den Tag über mit einer Schulung begnügen durfte, wurde es dann abends zünftig. Es gab ein leckeres Abendessen im Hotel & Restaurant zum Ochsen in Wenighösbach.

Auf der Speisekarte sind zum größten Teil deftige Mahlzeiten zu finden, wie z.B. Rindsleber mit Röstzwiebeln, diverse Steaks und Schnitzel, Grillteller und Wildgerichte aus der Region.

Das Highlight dieser Lokalität ist jedoch die hauseigene Brennerei. Hier entstehen Spezialitäten, wie z.B. Haselnussgeist...., Jochbacher Ebbelsche, Kartoffelbrand uvm. Die Obstbrände werden hier auch zum Großteil aus heimischen Früchten hergestellt. (Die Brände kann man übrigens auch online bestellen)

Wir haben uns an diesem Abend dem Haselnussgeist gewidmet, nach Aussagen des freundlichen Serviceteams ist das der typische Frauenschnaps.... warum? Ich hab keine Ahnung.... jedenfalls hat mir dieser Geist einen sehr guten Schlaf beschert und weil wir schon bei Früchten sind... am nächsten Tag gabs dann die passende Birne gratis dazu ;o)

Im Hotel kann man übrigens auch wunderbar übernachten und wenn man Glück hat, kommt man sogar in den Genuss einer Suite - das passiert wenn eine Zimmerreservierung übersehen wird *grins* - und 3x dürft Ihr raten wer hier gemeint ist *lach*  

Fotos gibts dieses Mal leider keine ... irgend hat sich das nicht so ergeben....

Huch was ist da denn passiert?

Nichtsahnend habe ich soeben meine Emails abgerufen... und was ist das?

Die liebe Barbara von der Spielwiese hat meinen Blog mit dem Award *Liebster Blog* prämiert!

 

Ich bin immer noch etwas sprachlos, weil mit sowas hätte ich an einem Sonntagmorgen (ok.. es ist schon nachmittag *grins*) überhaupt nicht gerechnet.

Vielen lieben Dank Barbara!

Die Idee mit diesem Award finde ich klasse, somit haben auch blutige Anfänger (ich zähl mich jetzt auch noch dazu) die Chance entdeckt zu werden. Und somit möchte ich mich an der Weitergabe dieses *Preises* ebenfalls beteiligen.

Meine Auswahl fällt auf die folgenden lesenswerten Blogs:

- Charlotte's Diner
- Ein Topf Heimat 
- Foodina 
- Wo geht's zum Gemüseregal   


Die Regeln für die Vergabe schauen so aus:

Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award Posts da lassen.
Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs an's Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zu posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Gefüllter Porree aus Draculas Heimat

Meine heutiger Beitrag entführt Euch nach Siebenbürgen (Transilvanien) einem großzügigem Gebiet im Zentrum von Rumänien. Aber keine Angst, es erwartet Euch kein blutrünstiges Gericht und auch kein knoblauchlastiges :-)

Die Küche in Siebenbürgen ist relativ einfach und bodenständig und es wird viel mit Mais und Kartoffeln gekocht, aber auch diverse süße Suppen wie z.B. Weinbeerensuppe oder Pflaumensuppe gelten hier als Spezialität.

Mein heutiges Gericht stammt aus einem Traum von Kochbuch, welches ich mir selbst zum Weihnachtsfest geschenkt habe :-) Es handelt sich um: Und am Tisch war immer Platz: Ein Kochbuch und Geschichten aus Siebenbürgen*  Auch wenn ich das Kochbuch erst ein paar Tage besitze, zählt es schon jetzt zu meinen Favoriten. Die beiden Autorinen Edith Gärtner und Katharina Jone haben soviel Liebe in dieses Buch gesteckt und das sieht man gleich auf Anhieb. Das Buch ist nach Jahreszeiten gegliedert und anhand von kleinen Geschichten und Fotos aus früherer Zeit kann man sich das Leben in Siebenbürgen ganz gut vorstellen.


Die Rezepte im Buch stammen zum größten Teil aus der typisch rumänischen Landküche.

Hier ein paar Beispiele, um Euch den Mund wässrig zu machen:

- Merrettichsuppe mit Knödeln
- Rumänische Kräutersuppe mit Borsch
- Maultaschen mit Pflaumenmarmelade
- Klausenburger Kraut
- Lammkeulenbraten mit Lorbeersoße
- Hanklich mit Äpfeln
- Sekler Kuchen

und noch viele mehr.

Doch nun zu meinem heutigen Abendessen, was ich sehr schmackhaft fand. Ich mag ja Porree sowieso und somit konnte hier geschmacklich auch nichts schiefgehn.


Zutaten:
(für 4 Personen)

6 Porreestangen (den meisten als Lauch bekannt)
6 EL Reis
350g Hackfleisch gemischt
200ml Sahne
100g geriebener Gouda
1 EL Mehl
1 EL Butter
Salz, Pfeffer
Sonnenblumenöl


Zubereitung:

Den Reis kochen und abkühlen lassen.

Porree waschen und den weißen Teil in ca. 10cm lange Stücke schneiden. Der innere Teil wird herausgedrückt, so das nur noch die weißen Hüllen übrigbleiben - ähnlich den italienischen Cannellonis. Der Rest vom Porree wird kleingeschnitten und in einer gebutterten Auflaufform verteilt.

Das Hackfleisch in einer Pfanne gut anbraten, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend den Reis dazugeben und alles gut vermischen.

Die weißen Porreehülsen werden nun mit der Hack-Reis-Masse gefüllt und auf das vorbereitete Porreebett gelegt.

Nun ca. 150ml heißes Wasser über die Rollen geben, so dass diese fast bedeckt sind.

Im vorgeheiztem Backofen bei 170°C (160°C Umluft) auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen lassen.

Mehl, Sahne und Käse verrühren und nach der ersten Backzeit über die Rollen geben und nochmals 15 Minuten backen lassen.


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Zwiebel-Espresso-Süppchen mit Milchschaum

WOW - Irgendwie bin ich grad ein bisschen stolz auf mich. In den letzten Stunden ist mein erstes eigen kreiertes Rezept entstanden.


Wie es dazu kam? Heute morgen hatte ich eine Email in meinem Postfach mit der Einladung zu einem Kochwettbewerb. Das Thema lautete: "Was passt zu Kaffee?" Ihr denkt jetzt sicherlich direkt an süße Sachen, aber genau das möchte das Foodpairing Team nicht! Kreativität ist bei diesem Wettstreit gefragt und es sollen außergewöhnliche Kreationen dabei entstehen, wo natürlich der Kaffee im Vordergrund steht.

Kreativ werden und eine neue Philips
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Nach Ende des Teilnahmeschlußes werden die eingereichten Kreationen von einer renommierten Jury beurteilt. Darunter befindet sich auch Stevan Paul, der vielen sicherlich bekannt ist. Sei es durch seinen Foodblog NutriCulinary oder durch sein Buch "Monsieur, der Hummer und ich".


Schon beim Lesen der Email rauchte es in meinem Kopf und meine Gehirnzellen tanzten Tango. Welche Gewürze und Zutaten könnte man am besten kombinieren, so das es auch genießbar ist?


Nach langem Überlegen hatte ich zumindest schonmal die Grundzutat: Zwiebeln! Ich entschied mich dann zuerst für die Zubereitung einer Zwiebelsuppe, die dann mit verschiedenen Gewürzen und Kaffee in verschiedenen Varianten kombiniert werden sollte.


Ich probierte alles mögliche und meine Geschmacksnerven wussten wohl gar nicht mehr so genau wie ihnen geschieht. Das eine war zu süß, das andere zu scharf, auch ungenießbare Sachen waren dabei.


Doch dann nach etwa einer Stunde Rumprobieren, war ich mit meinem Ergebnis ziemlich zufrieden und man kann es auch essen! Es hört sich zwar sehr crazy an, aber ab und zu muss man doch mal etwas wagen.


Und so habe ich es gemacht:

Zutaten:

5 Zwiebeln
40g Butter
4 EL Ahornsirup
1 EL Mehl
750ml Gemüsebrühe
Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 Messerspitze Muskat
1 Prise Zimt
1 halbe Espressotasse frisch gebrühter Espresso
Milch

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebeln darin glasig andünsten lassen. Nun den Ahornsirup dazugeben und kurz einköcheln lassen. Anschließend das Mehl darüber sieben und alles gut verrühren. Das Ganze wird nun mit der Gemüsebrühe abgelöscht und mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer kräftig abgeschmeckt. Das Ganze etwa 8 Minuten köcheln lassen.

Jetzt kommt der kleine schwarze Espresso, Muskat und Zimt dazu.

Die Suppe habe ich jetzt mit einem Pürierstab zu einer sämigen Suppe verarbeitet und anschließend nochmals mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Wer möchte kann hier auch noch einen Schuss extra Ahornsirup dazugeben. (hat sich in meinem Geschmackstest auch ganz gut gemacht) - dann ist das Süppchen ein bisschen süßer.

Da es in meiner Küche keinen Milchaufschäumer oder ähnliche Geräte zur Herstellung von Milchschaum gibt, musste ich mal wieder improvisieren. Milch in einem Topf erwärmt und anschließend ebenfalls mit einem haushaltsüblichen Pürierstab schaumig geschlagen.

Die Suppe in Gläser füllen und die Milchschaumhaube daraufsetzen.

Und Voilà fertig ist meine erste eigene Suppenkreation!

Chalah - Zopf für den Sabbath

Auch diesen Monat veranstaltet Tobias wieder ein mediterranes Blogevent, welches im Januar unter dem Motto Israel steht.

Ich muss zugeben, es ist nicht einfach ein typisch israelisches Gericht zu finden. Juden aus über hundert Ländern und Araber aus dem nahen Osten brachten ihre eigenen Rezepturen mit nach Israel und somit entstand eine sehr abenteuerliche Esskultur in diesem Land.

Ich habe mich für den landestypischen Chalahzopf (kann auch als Brot oder Brötchen geformt werden) entschieden, da das Brot bei allen ethnischen Gruppen ein Zeichen des Friedens und der Ehre ist und den Sabbath ankündigt.



In Jerusalem gibt es mittlerweile über hundert Brotsorten, welche auf die Herkunftsländer der jüdischen Bevölkerung hinweisen. Am bekanntesten ist hier wohl die kleine runde Pitah, welche man auch von Döner oder Kebabständen kennt, aber auch Beigels, Kümmelbrot, Jachnun kann man auf den bunten Altstadtmärkten vorfinden.

Das Rezept habe ich aus einen wunderschönen Kochbuch namens "Israelische Küche - Über 300 Originalrezepte aus dem Heiligen Land" welches aber nicht mehr im normalen Buchhandel erhältlich ist.


Update - HUCH! - Als ich gerade nochmal bei Tobias nach dem Banner geschaut habe, fiel mir auf, das es ja schon nen Chalahzopf von Jutta gibt ;o) - da hatten wir wohl die gleiche Idee, nur Jutta war irgendwie schneller :o)


Originalrezept aus dem Buch:
(ich habe die Mengen halbiert)


Zutaten:

50g Hefe
1 EL Zucker
1 TL Salz
2 1/3 Tassen lauwarmes Wasser
1kg Mehl
1/2 Tasse Öl
1 verrührtes Ei
Mohn- oder Sesamkörner

Zubereitung:

Hefe, Zucker und Salz in einer halben Tasse warmen Wasser verrühren.

Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung eindrücken. Die angerührte Hefemischung, das Öl und das restliche Wasser hineingeben und alles zu einem elastischen Teig verarbeiten.

Den Teig zudecken und an einem warmen Ort  solange stehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Aus dem Teig nun einzelne Teigstränge formen und diese dann anschließend zu einem Zopf flechten und auf ein Backblech setzen. Ich hab das Ganze nochmals geteilt, um zwei kleinere Zöpfe zu backen.


Die Zöpfe nun mit dem verrührten Ei bepinseln und mit Mohn- oder Sesamkörnern bestreuen und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.

Im vorgeheiztem Backofen bei ca. 180°C goldgelb backen - ca. 40 Minuten.


15ter mediterraner Kochevent - Israel - tobias kocht! - 10.12.2010-10.01.2011


Fazit: Hefeteig ist gar ned so schlimm! ;o)

Resteverwertung Teil 2 - Kloßteigpizza mit allem was weg muss

Jetzt habe ich es endlich geschafft! - alles was von den Festtagen übrig geblieben ist, wurde verbraucht und verarbeitet :o)

Es schlummerte noch eine Packung Kloßteig im Kühlschrank, aber auf normale Knödel mit irgendwelchem Fleisch und so, hatte ich wirklich keinen Appetit mehr..... kein Wunder nach der Festtagsvöllerei.

Ich erinnerte mich, das ich vor ein paar Jahren irgendwo mal eine Kloßteigpizza gegessen habe.... sehr gute Idee! Und auch so praktisch.. weil drauf kommt dann alles was weg muss ;o)


Zutaten:

1 Packung fertigen Katoffelknödelteig
4 Scheiben Kochschinken
2 Zwiebeln
1 Handvoll Champignons
1 Dose gehackte Tomaten
Mozzarella
Oregano, Basilikum 

Zubereitung:

Den Kloßteig auf einem kleinen Backblech, welches mit Olivenöl bepinselt wurde, andrücken und im vorgeheiztem Backofen bei ca. 200°C ca. 20 Minuten vorbacken.

Jetzt die Tomaten darauf verteilen und mit den getrockneten Kräutern bestreuen. Nun die gewünschten Zutaten daraufgeben und mit dem kleingewürfeltem Mozzarella bedecken. 

Die Pizza im Backofen bei 180° - 200° in ca. 20 Minuten fertigbacken.

Fazit: Einfach, schnell und lecker und kann mir vorstellen, dass diese Pizzavariante auch bei Kindern sehr gut ankommt.

Resteverwertung Szegediner Art

Vielen von Euch geht es in diesen Tagen sicherlich wie mir...  von den vergangenen Schlemmertagen sind einige Reste übriggeblieben und diese sollen ja irgendwie auch noch verarbeitet werden. Da ist mal wieder etwas Improvisationstalent gefragt, um noch ein vollwertiges Abendessen aufzutischen.

Also was haben wir denn..... ein halber Topf Sauerkraut von Silvester.... ein paar Kartoffeln, die so langsam ihr Fühler ausstrecken.... und ne Packung Hackfleisch steht auch noch im Kühlschrank....

Ehrlich gesagt fiel mir zu Sauerkraut spontan nur eines ein -> Szegediner Gulasch

Ok... dann halt ohne Schweinefleisch - dieses hab ich einfach durch Hackfleisch ersetzt und das macht gar keinen so großen Unterschied. Die Kartoffeln wurden zu Brei verarbeitet und schon waren meine erbärmlichen Reste verschwunden :o)



Zutaten:

ca. 250g Sauerkraut
250g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
300 ml Fleischbrühe
Paprika, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch kleinhacken und zusammen mit dem Hackfleisch in Olivenöl gut anbraten. Das Tomatenmark dazugeben und alles gut verrühren. Nun die Fleischbrühe angiessen und das Sauerkraut dazugeben. Das Ganze mit den Gewürzen abschmecken und ca. 1 Stunde vor sich hin köcheln lassen.

Dazu gabs bei mir Kartoffelbrei, welcher von mir immer mit Majoran, Muskat, Pfeffer und Salz verfeinert wird. Ein Klecks Sauerrahm und ein paar Blättchen frische Petersilie geben diesem "Reste-Essen" den letzten Schliff.