So a schena Dog

... so ein schöner Tag - für diejenigen von Euch, die meinen heutigen Post-Titel nicht auf Anhieb verstanden haben *g*

****

Aber wieso und weshalb der heutige Sonntag so schön war, verrate ich Euch erst am Ende, denn vorher gibts erstmal was anderes.

****

Als ich letzte Woche mal wieder in München unterwegs war, zog es mich wie immer auf unnatürliche Weise in den Hugendubel am Stachus.... ich wollte eigentlich nur kurz durch ein paar neue Kochbücher blättern, um mir selbst ein Bild zu machen, denn online kann man ja leider immer noch nicht in alle Kochbücher reinblättern. Und eigentlich wollte ich auch kein Kochbuch kaufen, da ich vorher schon auf dem riesigen Flohmarkt auf der Theresienwiese einige Schätzchen ergattert hatte. Aber Ihr wisst ja wie das ist.....  ich konnte mich mal wieder nicht zusammenreissen und letztendlich wanderte ein reines Backbuch in meine Tasche. (natürlich erst nachdem ich es bezahlt hatte *g*)

Es handelt sich um das Buch Süße Sünden, das momentan irgendwie jeder haben will. Sandra von From Snuggs Kitchen ist auch total begeistert und hat schon einige Rezepte auf ihrem Blog nachgebastelt. Die Aufmachung des Buches ist aber auch toll, die Fotos sind klasse und die Rezepte sprechen mich fast alle auf Anhieb an.

Hier ein kleiner Einblick ins Buch:



Schaut doch super aus, oder?

Da ich ja Käsekuchen in allen Varianten liebe, fiel die Wahl für mein erstes Rezept auf den Cheesecake mit Schokolade und Limette. Nachdem ich dann gestern alle Zutaten besorgt hatte, machte ich mich abends ans Werk. Doch dann stutzte ich auch schon zum ersten Mal, als ich mir das Rezept genauer ansah. Für den Kuchen sollte eine 20cm Backform verwendet werden. Beim Blick auf die Zutatenmengen kam mir das schon etwas spanisch vor..... und weil meine kleine Backform im Moment noch im Büro darauf wartet wieder mit heimgenommen zu werden, nahm ich meine geliebte Tarteform, aber auch da passte irgendwie was nicht. Die Schokoladenkekse die für den Boden verwendet werden, waren meiner Meinung nach viel zuviel...  und als ich die Butter-Krümelmischung in die Form schüttete, war die halbe Form Boden.... ne so geht das nicht! Also habe ich einen ziemlich großen Teil wieder herausgenommen und in zwei kleine Gläschen gefüllt.

Die Frischkäsemasse hat von der Menge ganz gut gepasst und hat auch noch für die zwei extra Gläschen gerreicht.

Nachdem der Kuchen fertig gebacken war, konnte ich jedoch keinen Vergleich zu tollen Foto im Buch herstellen. Eine Katastrophe! *g* Ich habs auch nichtmal geschafft ein ordentliches Stück für ein Foto herauszuschneiden.... also gibts jetzt hier nur ein zusammengeschnitzes Stückchen *g*


Auch wenn der Kuchen optisch ein totales Chaos ist, schmeckt er trotzdem sehr lecker. Ich glaube ich werde das Rezept noch einmal ausprobieren und dann die Mengen etwas anpassen.

Hier nun das Rezept, vielleicht habt Ihr ja mehr Glück ;-)

Zutaten:
(für eine 20cm Springform)

250g Schokoladenkekse
100g Butter

800g Frischkäse
150g Zucker
3 Eier
6 Bio-Limetten (Saft & Schale)

Zubereitung:

Die Kekse im Mixer oder in einer Tüte zerkrümeln und in eine Schüssel geben. Butter schmelzen und mit den Kekskrümeln vermischen und auf dem Boden der Springform verteilen. Für ca. 30 Minuten kalt stellen.
(im Originalrezept wird die Form mit Backpapier ausgelegt und mit Alufolie umwickelt, da der Kuchen im Wasserbad gebacken wird, da ich aber eine Tarteform verwendet habe und sowieso alles anders war, habe ich den Kuchen normal gebacken) 

Backofen auf 160°C (Umluft 150°C) vorheizen.

Nun den Frischkäse und den Zucker glatt rühren. Die Eier nach und nach dazugeben. Zuletzt die Limettenschale und den Limettensaft (von allen 6 Limetten) dazugeben und unterrühren.

Die Frischkäsemasse nun auf den Keksboden gießen und im Backofen ca. 40 Minuten fertig backen. (Wer den Kuchen im Wasserbad backen möchte, stellt die Form einfach auf ein tiefes Backblech und füllt dieses bis 5mm unter den Formrand mit Wasser).

Den Käsekuchen am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren kann der Kuchen nach Geschmack noch mit geraspelter Schokolade und Limettenschale dekoriert werden.

****

Da mein heutiger Besuch eh nicht so auf süße Sachen steht, musste noch etwas herzhaftes her. Ich musste nicht lange überlegen und entschied mich spontan für die weltbesten Tramezzini, die es ja bereits auf meiner letzten Geburtstagsparty (hier findet ihr auch das Rezept) gab. Ich und meine Gäste fanden diese kleinen Teilchen durch die Bank weg richtig lecker und deshalb gab's heute ein Revival. 


Neben diesen Leckereien gab es heute noch frische Brezn, Weißwürscht (Gäste dürfen die Würscht auch nach 12 Uhr geniessen...) und leckeren Senf aus München und dem Umland.

Ihr wollt jetzt bestimmt wissen, wer sich diese Sachen schmecken lassen durfte, stimmts? ;-) Ok, dann will ich mal nicht so sein und verrate es Euch. Nachdem ich die letzten Tage ziemlich aufgeregt war, durfte ich heute Frau Kampi und Bushcooks Kitchen in meinem kleinen kulinarischen Wunderland begrüßen. Und ich hab mich gefreut wie ein kleiner König, denn sowas erlebt man ja auch nicht alle Tage. *happy*


Es wurde viel geredet, gelacht und natürlich gegessen :-) - das gehört natürlich auch bei so einem kleinen Treffen dazu.

Bushcooks Kitchen brachte mir aus ihrer eigenen Herstellung zwei Leckereien mit, auf die ich schon sehr gespannt bin. Da wäre einmal ein Apfel-Salbei-Chutney, dass man zu Fleisch, Käse oder einfach auf Brot reichen kann und ein Fläschchen Holunderblütensirup - ich muss ja wieder mal zugeben, dass ich diesen wundervollen Sirup von dem jedermann schwärmt, noch nie probiert habe, obwohl ich es mir immer vorgenommen habe - jetzt darf ich und heute Abend wird dann ein Glaserl Sekt damit verfeinert.


Und von Familie Kampi, die die letze Woche im wunderschönen Südtirol verbrachten, bekam ich auch ein leckeres Schmankerl: frischer Spargel aus der Region, eine frisch vom baumgepflückte Zitrone und ein Fläschchen leckeres Olivenöl. *yummy* - dann weiß ich schon, was es morgen bei mir zum Essen gibt ;-)


Das war also mein scheener Tag :-)
Nochmal vielen herzlichen Dank an Sandra, Dorothée und natürlich Herrn Kampi :-)


Spargel-Hochsaison

Wer regelmäßig in der Foodbloggerwelt unterwegs ist, wird zur Zeit von Spargelrezepten überrollt. Kein Wunder.. denn in wenigen Wochen ist die Saison schon wieder vorbei und wir müssen wieder ein volles Jahr warten. Neben den klassischen Rezepten mit Hollandaise, Kartoffeln, Schnitzel usw. findet man auch immer häufiger exotische Kombinationen.

Letztes Jahr hatte es mir ja der Erdbeer-Spargel-Salat angetan, dieses Mal wollte ich mal wieder was Neues ausprobieren. Und meine Wahl fiel auf einen fruchtigen Mango-Spargel-Salat aus dem kleinen GU-Büchlein Spargel. Und da die Temperaturen heute auf über 30 Grad angestiegen sind, ist so ein erfrischender Salat, den man auf dem Balkon geniessen kann, natürlich perfekt :-) 


Zutaten:
(die Originalzutaten aus dem Rezept stehen wie immer in Klammern dahinter)

500g grünen Spargel
1 Mango
1 kleine Zwiebel (1 rote Zwiebel)
2 TL Honig (2 TL Ahornsirup)
2 EL Sonnenblumenöl (2 EL Rapsöl)
1 Limette
ein paar Chiliflocken (1 frische Chilischote)
frisches Basilikum

Zubereitung:

Zuerst den Spargel putzen, waschen und falls nötig die holzigen Enden abschneiden. Die Stangen nun in ca.  2 cm breite Stücke schneiden, die Spargelspitzen erstmal beiseite legen.

Salzwasser zum Kochen bringen und die Spargelstücke darin etwa 4 Minuten kochen lassen, dann die Spargelspitzen dazugeben und noch weitere 3-4 Minuten köcheln lassen. Anschließend in ein Sieb gießen, mit kalten Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit die Limette mit heißem Wasser abwaschen und die Schale abreiben und in eine Schüssel geben. Den Saft ebenfalls auspressen und zusammen mit Honig, Öl und den Chiliflocken gut verrühren.

Die Zwiebel klein würfeln und dann die Mango schälen und ebenfalls in grobe Würfel schneiden. 

Alle Zutaten in einer Schüssel vorsichtig miteinander vermengen und am Ende den grob gehackten Basilikum dazugeben und kurz durchziehen lassen.

Mit frischem Baguette servieren und in der Sonne geniessen :-)


Und dieser tolle Salat passt zufälligerweise gerade zu 2 tollen Events, die da wären:


Da haben wir den SALAT - www.gustoaroma.at

Und Peter von Aus meinem Kochtopf ruft zum Duell der Köpfe auf

Blogevent Duell der Köpfe

Alle guten Dinge sind Drei? Hmm.. ne heute nicht :) - ich wünsche Euch allen noch ein wunderschönes Wochenende :)

Sonntagssüß gibt's heut nicht...

.... aber man kann ja auch herzhafte Sachen backen :) und da ich in den letzten Tage irgendwie zu viele süße Sachen gegessen habe musste heute mal was anderes her.

Mein Kühlschrank gab auch nicht mehr soviel her, 2 Eier... Schinkenwürfel..... das ist doch schon mal was! Also schnell gegoogelt und auf die Schnelle ein herzhaftes Muffinrezept gesucht. Fündig wurde ich bei Gabi von USA Kulinarisch

Und diese Speck-Zwiebel-Muffins wurden bei mir spontan zu Cupcakes umfunktioniert, in dem ich sie einfach mit Kräuterfrischkäse gefüllt habe, was übrigens sehr lecker schmeckt! Ich hatte noch kurz überlegt ob ich noch etwas Käse oder Erbsen mit in den Teig gebe, aber das werd ich beim nächsten Mal probieren. Der Phantasie sind hier ja keine Grenzen gesetzt. Und so eine Restverwertung macht auch immer wieder total viel Spaß!


Zutaten:

2 Zwiebeln
150g Schinkenwürferl
300g Mehl
2 TL Backpulver
2 Eier
80ml Milch
200g Sauerrahm
1/2 TL Salz
Pfeffer
Schnittlauch

Kräuterfrischkäse

Zubereitung:

Zuerst werden die Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Schinkenwürfel darin anbraten. Das Ganze sollte nicht zuviel Farbe annehmen.

Backofen auf 190°C vorheizen.

In der Zwischenzeit alle anderen Zutaten mit dem Schneebesen (ich war zu faul den Mixer aus dem Schrank zu holen...) zu einem glatten Teig verrühren. 

Jetzt die Zwiebel-Schinken-Würfel unter den Teig rühren und alles in Muffinförmchen füllen und ca. 20 Minuten backen lassen.

Auskühlen lassen.

Jetzt die Mütze der Muffins mit einem Messer abschneiden und einfach mit Frischkäse füllen. Fertig! :-)

****

Und jetzt möchte ich Euch noch eine neue Gruppe vorstellen, die ich vor ein paar Tagen gegründet habe. Ehrlich gesagt war es mir schleierhaft, dass es so eine Interessengemeinschaft bis jetzt noch nicht gab.....

Die Rede ist von der Sucht Liebe zu Kochbüchern. Ich und auch viele weitere Blogger und Nichtblogger sammeln sie wie verrückt und werden im direkten Freundeskreis oft nie verstanden.... und genau aus diesem Grund gibt es nun bei Facebook unsere eigene Gruppe, die unter dem Namen Kochbuchsüchtig zu finden ist.


Zum Foto: Kochbücher sind auch für Männer geeignet *grins* Dieser Einblick.... oder sollte ich besser schreiben Ausblick? stammt übrigens aus dem tollen Kochbuch Knödel-Blues: Oma Eberhofers bayerisches Provinz-Kochbuch  

****

Ich war erstaunt! Innerhalb von wenigen Stunden gab es schon über 100 Mitglieder und mittlerweile ist die Zahl auf 190 gestiegen! Echt der Wahnsinn! Viele Mitglieder haben geschrieben, dass sie schon lange auf so eine Gruppe gewartet haben und sich nun endlich untereinander austauschen können. Hier bekommt man Tipps zu neuen Kochbüchern, kann vor dem Neukauf auf die Erfahrungen anderer zurückgreifen und wenn man mal ein Kochbuch doppelt hat, findet man hier sicherlich auch einen dankbaren Abnehmer :-)

Was mich besonders freut ist, dass auch wahre Kochbuchprofis den Weg in diese Gruppe gefunden haben. Unter anderem Katharina von Valentinas Kochbuch, die uns regelmäßig die neuesten Kochbücher inklusive ausführlicher Rezension präsentiert und Dorothée von Bushcooks Kitchen, welche mit über 2000! Kochbüchern wohl eine der umfangreichsten Sammlungen besitzt.

****

Seid Ihr auch den wundervollen Kochbücher verfallen?
Dann schaut doch mal bei uns vorbei :-)

Schnitzel geht immer!

Schnitzel - fast jeder mag es, aber irgendwie findet man es nur selten auf Blogs - warum eigentlich? Zu normal? Zu gewöhnlich? Ich liebe Schnitzel ja, egal ob mit Pommes, Kartoffeln, oder als Schnitzelsemmel. 

Auch ich wollte heute keinen Schnitzelpost schreiben, aber als ich dann so beim Essen war und meine geliebten Petsersilienmöhren aufgabelte, die es als Beilage gab, dachte ich mir - mach doch einfach! 

Also schnell in die Küche geflitzt und aus den Überbleibseln (Ich koch ja meistens immer etwas mehr, damit ich am nächsten Tag auch noch was davon habe...und Schnitzel kann man ja auch super kalt essen!) einen Teller zusammengebastelt der fotografiert werden sollte. Klar ist das nicht unbedingt ein Gericht was sehr schön ausschaut, aber das ist für mich nicht das Wichtigste - Hauptsache es schmeckt!


Wie oben schon kurz erwähnt gab es bei mir Petersilienmöhren dazu, ich liebe sie! Meine Mum hat sie zuhause schon immer gemacht und mein Bruder und ich konnten gar nicht aufhören mit Essen. So einfach und so lecker, da brauch ich auch kein Schickimicki-Essen auf dem Teller.

Und wie macht man die? 

Einfach Möhren schälen und in Stücke schneiden und in Salzwasser ca. 15 Minuten weich kochen. Anschließend das Wasser abgießen und den Topf zurück auf den Herd stellen. Etwas Butter und einen Schluck Sahne dazugeben und alles kräftig mit Salz und frisch gemahlenen Muskat abschmecken. Dann einfach Petersilie dazugeben und alles noch ein paar Minuten köcheln lassen. 


Zu den Schnitzel brauch ich wohl nicht viel zu sagen, das macht jeder so nach seinem Geschmack. Bei mir werden sie gesalzen und gepfeffert und dann mit Ei und Semmelbröseln paniert. Und dann werden sie in Butterschmalz! schön knusprig gebraten. Klar kann man hier auch normales Bratfett verwenden, aber mit Butterschmalz schmeckts einfach viel geiler! Is so! :-)

****

Zum Schluß möchte ich Euch noch Muskatino vorstellen, da ich bei Facebook ab und zu mal lese, dass Muskatmühlen gesucht werden. Ich habe diese Mühle schon einige Zeit in Gebrauch und möchte sie nicht mehr hergeben. Sicher kennt Ihr das auch, wenn man nur noch kleine Muskatreste hat und diese dann verreiben soll....das kann manchmal etwas schmerzhaft werden *g* -  Bei der Mühle find ich auch praktisch, dass man obenauf ein separates Aufbewahrungsfach für die Muskatnüsse hat, so fliegen die nicht einfach so irgendwo in der Küche rum ;-)  Hab ich schon mal erwähnt das Muskat mein Lieblingsgewürz ist? Rührei, Kartoffelbrei, Gemüsegerichte mit Möhren, Blumenkohl, Spinat & Co. werden damit bei mir verfeinert. 


Diese Mühle und viele weitere Küchenutensilien gibt es übrigens bei OCCOCCO, dem neuen Online-Shop für alles rund um den Genuss. Wer kulinarisch interessiert ist und immer auf der Suche nach neuen Kücheninnovationen ist, sollte hier in nächster Zeit öfters mal vorbeischauen, denn schon bald gibt es hier noch einige interessante Sachen mehr zu entdecken! Mehr darf ich aber noch nicht verraten ;-)

Ihr fragt Euch sicher jetzt warum ich Euch diese Seite empfehle - Richtig? Dass hat damit zu tun, dass Ihr dort von mir in regelmäßigen Abständen im integrierten Kochblog einiges lesen werdet. Ich freue mich jedenfalls sehr über die Zusammenarbeit und wünsche OCCOCCO für die Zukunft viel Erfolg und gutes Gelingen!

*18* - Spaghetti mit grünem Spargel und Tomaten - Spaghetti con gli asparagi e i pomodori

Eigentlich bin ich ja gar nicht da und wollte dieses Wochenende auch nix verbloggen, aber manchmal kommt es eben anders als man denkt....

Nachdem die letzte Nacht sehr kurz war (Arthurs Tochter war schuld, weil ich ihr neues Buch in die Hand genommen hatte...) und ich komischerweise schon um 9 Uhr putzmunter war, gab es heute dann auch mal ein klassisches Mittagessen. Das kommt ja bei mir am Wochenende eher selten vor, weil ich zur Mittagszeit dann eher frühstücke...

Aber ok, ich hatte gestern den ersten grünen Spargel in diesem Jahr gekauft und da mir spontan kein Rezept einfiel und ich auch keinen Bock hatte stundenlang im Internet nach einem passenden zu suchen, griff ich mal wieder zu Mille Sughi - Zeit wird's! - denn sonst schaffe ich die 1000 Pastagerichte niemals *lach*

Und als ich dann das Foto auf meiner Facebook Seite gepostet hatte, dauerte es auch nicht lange und einige meiner Fans wollten unbedingt das Rezept haben... und da ich ja sooo ein grooßes Herz habe, gibts jetzt also doch einen Post ;-)

Dank des wunderbaren Zutatenregisters wurde ich auch schnell fündig und ruckzuck war mein Mittagessen fertig:


Ich hab natürlich wie meistens nur circa die Hälfte der Zutaten verwendet, da das folgende Rezept für ca. 4 Portionen reicht.

Du brauchst dazu:

400g Spaghetti
1kg grüner Spargel
5 reife Tomaten
6 Basilikumblätter
6 Petersilienstängel
1 Knoblauchzehe
5 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
50g Butter
60g frisch geriebener Parmesan (wurde weggelassen, da nicht im Haus)

Und so geht's:

Falls der grüne Spargel holzige Enden hat, solltest Du diese entfernen. Die Spargelstangen anschließend waschen und in ca. 2cm große Stücke schneiden. Die Tomaten einritzen und mit kochenden Wasser übergießen und nach ca. 2 Minuten die Haut entfernen. Dann werden die geschälten Tomaten in kleine Stücke geschnitten. (Wer mag kann das Kerngehäuse auch noch entfernen, aber mich stört das nicht, deshalb wurde es mit zerkleinert).

Petersilie und Basilikum klein hacken und die Knoblauchzehe schälen.

Wasser aufsetzen und die Pasta al dente kochen.

Nun das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die ganze Knoblauchzehe darin goldgelb anschwitzen und anschließend entfernen. (Da ich das Rezept mal wieder nicht richtig gelesen hatte *g* wurde der Knoblauch bei mir sehr fein gehackt und komplett mitverarbeitet).

Jetzt den Spargel und die Tomaten in die Pfanne geben und alles ca. 8 Minuten schmoren lassen. (Der Spargel sollte noch etwas Biss haben, aber nicht hart sein!) Kräuter daruntermischen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pasta gut abtropfen lassen und mit in die Pfanne geben und gut durchschwenken. Pfanne vom Herd nehmen und die Butter einrühren. Kurz vorm Servieren den geriebenen Parmesan unterheben und anrichten.

Fazit:

Auch wenn ich gerade keinen Parmesan im Hause hatte hat mir dieses Pastagericht sehr gut geschmeckt. Frisch, knackig und lecker!

****

In den letzten 4 Tagen war ich ja geschäftlich in Rheinland-Pfalz  unterwegs und wir strandeten dort sozusagen mitten im Wald im Hotel Freimühle, welches man in Girod findet. Das Hotel an sich ist eigentlich ganz ok, wenn nur die Lage nicht wäre.. also wer abends noch irgendwas unternehmen möchte ist hier total aufgeschmissen! 

Aber einen kleinen Lichtblick gab es in dieser Ruheoase trotzdem! Denn in diesem Hotel gibt es vorzügliche Marmeladen und andere Spezialitäten, die hier selbst hergestellt werden. Und wie Ihr wisst kann man mich mit sowas glücklich machen :-)

Und so wanderten auch ein paar Gläschen in meinen kleinen Trolley - mein Spitzenreiter ist definitiv die Erdbeer-Mango-Konfitüre mit Tonkabohne, die ich mit Sicherheit auch selbst nachbasteln werde, wenn sie aufgebraucht ist. 


Und als wenn das noch nicht genug wäre, entdeckte ich in einer kleinen Glasvitrine ein unscheinbares Kochbuch, dass wohl keinem Menschen auffällt. Ich schaute es mir an und war sofort begeistert und wollte es unbedingt haben, wusste aber nicht ob es verkäuflich war.... nachdem ich dann die nette Dame an der Rezeption gefragt hatte, verkaufte sie mir es sogar zum halben Preis *grins* - weil das hätte da in der Pampa eh keiner gekauft!! Ich war bin happy :-)

Es handelt sich um das Buch: Tafelfreudens Budenzauber, welches vom Verein Tafelfreuden Rhein-Westerwald herausgegeben wurde. Ein wunderschönes Buch, welches einen schon fast in eine kleine Traumwelt entführt.


So hatte dieser Ausflug also doch etwas Gutes :-)


Ich versteck mich dann mal selber.....

Hallo meine lieben Leser/innen. Ich wünsche Euch ein tolles Osterfest mit vielen kulinarischen Genüssen und natürlich viel Freude und Zeit mit Euren Lieben.


Hier im Wunderland wird es in nächster Zeit wohl eher etwas ruhiger werden, denn ich brauche etwas Zeit für mich. Momentan überschlagen sich die Ereignisse und mir fehlt einfach die Zeit und auch die Nerven, um hier für Euch tolle Sachen zu zaubern.

Ein stressiger Job und nebenbei einen Foodblog aktuell zu halten ist gar nicht so einfach wie manche denken, deshalb ist eine kleine Pause vielleicht gar nicht so verkehrt. Also positiv denken und hoffen, dass sich die Wogen bald wieder glätten :-)

Ich hoffe, dass ich bald aus dem schwarzen Kaninchenloch wieder herausklettern kann, um dann mit neuen Elan wieder bei Euch bin. Ihr werdet mich doch vermissen oder? ;-)

Bis bald
Eure Alice