Heidelbeertarte für Dummies

Ich muss grad selber über den oben stehenden Titel lachen, aber das ist nun mal die Wahrheit! Diese Tarte kriegt wirklich jeder gebacken! ;-)  - also wer auf die Schnelle was Leckeres, Süßes auf den Tisch zaubern möchte, was auch noch phantastisch und nach viel Arbeit ausschaut, für den ist dieses Rezept perfekt. *g*

Zuerst hatte ich überlegt.... machste halt nen Käsekuchen mit Heidelbeeren, aber da ich im Moment schon an einem Käsekuchen-Verfolgungswahn leide (ja ich bin ja selber schuld *g*) und auch nicht wirklich Lust hatte stundenlang irgendwelchen Teig zu kneten, entschied ich mich für ein wirklich einfaches Rezept mit Pudding!


Ihr braucht dazu:

1 Rolle fertigen Blätterteig
1 Schale Heidelbeeren
1 Päckchen Vanillepudding
500ml Milch
Zucker

Und so wird's gemacht:

Zuerst kocht Ihr den Vanillepudding nach Packungsanleitung und lasst diesen dann etwas abkühlen. Inzwischen legt Ihr mit dem Blätterteig eine flache Tarteform aus.

Den Pudding in die Form gießen und die Heidelbeeren darauf verteilen. Zum Schluss noch etwas Zucker darüber streuen.

Jetzt geht's ab in den vorgeheizten Backofen (200°) und nach ca. 20 Minuten ist die Tarte auch schon fertig. Auskühlen lassen und nach Belieben mit Schlagsahne oder Vanilleeis vernaschen!


Mit dieser wundervollen Tarte könnt Ihr so richtig Eindruck schinden - Ihr müsst ja niemanden verraten wie einfach sie doch ist *zwinker*

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Und ab damit auf die Sonntagssüßtafel!



Nachmachen - Sofort!

Yeaaaahhh.... ein verlängertes Wochenende! Relaxen, Füße hochlegen, Nixtun und einfach das Leben geniessen! Pustekuchen! Bei mir brennt die Luft dann erst richtig, denn unter der Woche komm ich derzeit mal wieder zu nix und alles bleibt liegen. Die gekochten Gerichte der letzten Tage warten auf ihre Veröffentlichung, mein Bad schreit laut nach einem Wischlappen und die Wäsche muss auch noch gemacht werden und dann sind da auch noch einige andere Sachen, die noch erledigt werden müssen.

Ok, aber zumindest war der Start ins Pfingstwochenende klasse. Hier in Unterschleißheim tobt nämlich seit Freitag das alljährliche Volksfest. Ich mag ja so kleine Festle total gerne, man bekommt problemlos einen Sitzplatz und wird nicht von Menschenmassen erdrückt (so wie auf der Wiesn...), man muss sich nicht mit Scharen von Betrunkenen herumstreiten, sondern schmunzelt nur über die heimische Dorfjugend.


Neben der obligatorischen Maß Bier, gibt es bei den bayerischen Festen ja auch immer jede Menge Schmankerln zu geniessen. Meistens entscheide ich mich dann doch immer wieder für ein halbes Hendl, denn das ist einfach saulecker. Meine Kollegen schwören dann eher auf den frisch geräucherten Steckerlfisch, aber das ist ja ned so wirklich mein Ding.

Und grad bei den Hendl wird mir immer wieder bewusst, wie lecker doch die einfachen Sachen sind und somit nähere ich mich auch so langsam dem heutigen Rezept.

Vor einigen Wochen fragte ich in unserer Kochbuchgruppe in die Runde, was denn so die Lieblingskochbücher der einzelnen Mitglieder sind. Und hier tauchte dann immer öfters der Titel: Die klassische italienische Küche von Marcella Hazan auf. (Das Buch ist inzwischen auf meine Wunschliste gewandert, denn das muss ich unbedingt haben!) In den nachfolgenden Kommentaren wurde dieses Buch schon fast vergöttert und die bereits nachgekochten Rezepte wurden hoch angepriesen. Ein Gericht was dabei immer wieder auftauchte war DAS ZITRONENHUHN! In vielen Blogs wird dieses Huhn als das beste der Welt beschrieben! Steph vom Kleinen Kuriositätenladen liebt dieses Huhn abgöttisch, Zorra vom Kochtopf bezeichnet es "als das saftigste und köstlichste Huhn das sie je gegessen hat" und auch Astrid von Arthurs Tochter kocht, widmet diesem Huhn einen ehrwürdigen Beitrag und freut sich darüber, dass sich das Huhn im Ofen so schön aufbläht, bis es kurz vorm Platzen ist. *grins*

Nachdem ich all diese wundervollen Beiträge quasi verschlungen hatte, war klar - Das will ich auch! Also ab zum Einkaufen! Viel braucht's dafür ja nicht, ein gutes Huhn!, 2 Zitronen und den Rest hat man zu hause. Die Zitronen waren ruckzuck im Korb gelandet, aber was is jetzt mit dem Federvieh? Es gab keins!! Naja ok... es gab den Wiesenhofsch...! zu kaufen, aber nicht mit mir! Also fuhr ich enttäuscht nach Hause.....

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Eine Woche verging und bei meinem Wochenendeinkauf hatte ich dann endlich Glück und ich bekam ein wirklich gutes Huhn und war mega happy! :-)

Und dann ging's auch gleich los! Das Huhn wurde gewaschen, sanft abgetrocknet und wurde dann innen und außen mit reichlich Pfeffer und Salz eingerieben. Wer mag kann auch noch etwas Olivenöl einmassieren. Die Zitronen (2) werden unter heißem Wasser abgeschrubbt und auf der Arbeitsplatte mit Druck etwas hin und hergerollt. Anschließend mit einem Schaschlikspieß ca. 20 Löcher in die Zitronen stechen. Und nun werden die Zitronen einfach in den Bauch des Hühnchen's gestopft und alles wird mit Hilfe von Spiessen und Küchengarn zu einem ansehnlichen Päckchen verschnürt - es sollten jedoch noch kleine Öffnungen vorhanden sein, sonst platzt das Huhn *g* (Ich hab noch ein paar frische Zweige Thymian mit in den Bauch gestopft)

Das sieht dann ungefähr so aus:


Nun das Huhn in einen Bräter setzen und im vorgeheiztem Backofen bei 180°C ca. 30 Minuten braten lassen. Dann das Huhn umdrehen und nochmals eine halbe Stunden braten. Jetzt die Temperatur auf 200°C raufdrehen und nach 20 Minuten kannst Du das weltbeste Hühnchen, mit knuspriger Haut und saftigen Fleisch aus dem Ofen holen. 

Da braucht's auch keine großartigen Beilagen dazu! Bei mir gab's frisches Fladenbrot dazu, da kann man auch wunderbar den aromatischen Fleischsaft damit auftunken!


Mehr gibt's dazu ned zu sagen - probiert es einfach aus und Ihr werdet begeistert sein! Ich gehöre jetzt jedenfalls auch zu den Zitronenhuhn-Anhängern! :-)

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Ich wünsch Euch allen ein ganz tolles Pfingstwochenende und ich hoffe Ihr habt etwas mehr Zeit zum relaxen als ich ;-) - ich tipp dann mal weiter *g* - Bis später!

Sommerliche Milchshake's

Wochenende, Sonnenschein und die Seele baumeln lassen - Herrlich!

Schade das diese Tage immer so schnell vorbei sind und wir morgen wieder in den Alltagstrott zurückkehren müssen. Heute gibt's mal keinen Kuchen bei mir, denn ich Euch 2 coole Shake's vorstellen, die man hervorragend im Garten oder auf dem Balkon schlürfen kann. Manch einer würde nach dem gestrigen Spiel wohl eher zu härteren Sachen greifen, aber is doch nur ein Spiel *g*

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Fangen wir mit dem Schokoladigen an, denn Schoggi mag ja fast jeder und in Kombination mit Bananen, kann man das auch sehr gut trinken ;-)


Bananen-Shake mit Nougat

Zutaten:
(Für ca. 2 Gläser)

2 reife Bananen
350ml kalte Milch
2 EL Nuss-Nougatcreme
etwas Zitronensaft
Schokostreusel

Zubereitung:

Die Bananen schälen und in Scheiben schneiden und in einen hohen Mixer geben. 250ml Milch dazugeben und alles schön durchmixen. Einen Spritzer Zitronensaft dazugeben und alles auf 2 Gläser verteilen.

Nun die restliche Milch in den Mixer geben und die Nuss-Nougatcreme dazugeben. Alles schön vermixen und die Gläser dann auffüllen. Jetzt mit einem Löffel die 2 Schichten leicht verstrudeln und mit Schokostreuseln dekorieren.

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Der Zweite Drink den ich Euch zeigen möchte, ist vermutlich Geschmackssache, denn hierfür benötigt man Matchapulver. Ich hatte vor ein paar Monaten ein Pröbchen zugeschickt bekommen, welches bis jetzt nicht verwendet wurde. Ich persönlich mag den doch recht intensiven Geschmack nicht so wirklich - als ich den Shake getrunken habe, dachte ich, dass ich ein Büschel grünes Gras im Mund hatte - schmeckt halt irgendwie grün..... aber vielleicht mag das ja einer von Euch? ;-)


Matcha Latte

Zutaten:
(Für 1 Glas)

200ml kalte Milch
1/2 TL Matchapulver
1 EL Honig
1 Prise gemahlenen Ingwer
3 Eiswürfel

Zubereitung:

Hier geht es noch schneller als beim ersten Shake *g* - einfach alle Zutaten in einen Mixer geben und dann GO! Alles schön durch mixen und in ein Glas geben. Fertig :-)

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Beide Rezepte findet man übrigens im aktuellen Koch- Getränkebuch Fruchtige Drinks - Lust auf Erfrischungaus dem Kosmos Verlag. Ich habe bis jetzt nur so Milchshakes ausprobiert, aber im Buch gibt es noch weitere gute Ideen für erfrischende, teils auch außergewöhnliche Getränkekombinationen.


Kleiner Auszug aus dem Rezeptregister:
  • Mango-Smoothie mit Maracuja
  • Erdbeer-Bowle mit Holunderblüten
  • Tomaten-Essenz mit Staudensellerie
  • Kresse-Drink mit Salatgurke
  • Ingwerlimonade
  • Bubbletea mit Passionsfrucht
  • Mango-Lassi mit Kardamom
  • Frozen Cappuccino
  • Ananas Frosty mit Chili
u.v.m.

Wer also gerne mal außergewöhnliche Getränke probieren möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.  Die Aufmachung und Gestaltung des Kochbuches ist wie immer mit sehr viel Liebe umgesetzt worden, so wie wir es vom Kosmos Verlag kennen.




Gut Schlürf!

Finale Dahoam! - Ein Gewinneressen?

Ganz München und auch Unterschleißheim steht heut Kopf - Grund dafür ist das heutige Finale Dahoam! Und da sich unsere Jungs heute Abend ziemlich anstrengen müssen, um den Sieg nach Hause zu holen, habe ich heut auch mal auf den Putz gehauen.

Normales Kochen war heute bei mir nicht angesagt, denn vor ein paar Wochen erreichte mich (und auch viele weitere Blogger) eine interessante Email aus dem Hause Metro. Es wurde angefragt, ob wir nicht Lust auf eine Koch-Herausforderung hätten. Die Aufgabe bestand darin eine Auswahl von bereitgestellten Lebensmitteln aus der Metro in einem Essen, oder einem Menü zu verarbeiten. Alle Zutaten sollten dabei zum Einsatz kommen. Es können auch noch weitere Zutaten verwendet werden, die man normalerweise zuhause hat. Hört sich sehr spannend an!

Gestern nach der Arbeit fuhr ich dann in die Münchner Metro Niederlassung um mir meine Wundertüte abzuholen. Ich wurde sehr herzlich von meiner Ansprechpartnerin empfangen und durfte dann eine liebevoll zusammengestellte Weinkiste entgegennehmen.


Die nachfolgenden Zutaten befanden sich in der Kiste, welche zum größten Teil aus dem Fine Food Sortiment der Metro stammen:
  • Pistazienöl
  • Schwarzes Hawaiisalz
  • Roquefortkäse
  • Bananenschalotten
  • Knoblauch
  • Tagliatelle
  • Pak Choi
  • Entenbrust
  • Bier (Astra)
Die meisten Produkte waren mir ja Gott sei Dank irgendwie bekannt, aber bei 2 Sachen musste ich erstmal nachschlagen......


Bananenschalotten? Noch nie gehört.... schmecken die nach Bananen? oder warum heißen die so? Die schmecken eigentlich wie ganz normale Schalotten, haben ihren Namen nur wegen der großen länglichen Form bekommen. Tja man lernt eben nie aus! :-)

Pak Choi? - Ok, gehört hab ich das schon mal, aber gegessen und geschweige denn zubereitet? Nee! Jetzt bin ich schlauer und weiß, dass es ein Verwandter vom Chinakohl ist und häufig in der asiatischen Küche verwendet wird.

Weiter zu Schritt zwei! Wie kombiniere ich denn diese Sachen, so dass etwas Schmackvolles dabei heraus kommt? Gestern Abend rauchte dann mein Kopf und ich versuchte mehrere Varianten für ein tolles Essen zusammenzustellen und nach einigen Stunden stand mein Metro-Menü dann fest. :-)

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Heute bin ich dann extra früh aufgestanden, da ich noch eine Flasche Öl besorgen musste (ich hab 20 Öle hier, aber kein stinknormales... *hust*). Also fuhr ich ahnungslos in Richtung Kaufland und wunderte mich, warum ich keinen Parkplatz fand. Hab ich was verpasst? Gibt's hier was umsonst? Aber dann war mir alles klar! Direkt neben unserem Kaufland steht ja das Dolce!! Das ist ja das Hotel in dem unsere Jungs immer nächtigen, wenn sie in und um München ein Spiel haben! Hunderte von Fans, Kamerateams, Polizei schaarten sich um den wohlbemerkt leeren Mannschaftsbus des FCB, in der Hoffnung einen Spieler zu Gesicht zu bekommen. Aber da müssen sie wohl noch bis ca. 19 Uhr warten, denn dann macht sich der Bus auf den Weg in die Arena! Ok ich schweife ab... sorry *g* - Ich wollte ja nur eine Flasche Öl!

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Dann fangen wir mal mit der Vorspeise an, denn ich habe mich für 2 Gerichte entschieden. Dafür wurde der Roquefortkäse, das Bier, die Bananenschalotten und das Pistazienöl verwendet.

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Schalotten in Bierteig mit Roquefort-Dip



Zuerst habe ich den Dip vorbereitet. Den Roquefortkäse habe ich mit einer Gabel zerdrückt und in eine Schüssel gegeben. Jetzt etwa einen halben Becher Schmand dazugeben und alles gut verrühren. Da ich dieses Essen am Ende mit etwas Pistazienöl verfeinert habe, wanderten noch ein paar gehackte Pistazien mit hinein. Und um das Ganze farblich noch etwas aufzupeppen, wurden noch 4 gewürfelte Kirschtomaten untergerührt. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren.

Jetzt habe ich einen Bierteig angerührt und die Schalotten wurden geschält und halbiert. Die Hälften in Mehl wälzen und mit Schaschlikspiessen aufspiessen. Inzwischen das Öl zum Frittieren erhitzen.

Die Spieße nun in den Bierteig tunken und dann vorsichtig ins heiße Öl geben und etwa 8 Minuten ausbacken lassen, bis der Teig schön goldgelb ist.

Jetzt kann man die Spieße entweder direkt zum Dippen verwenden, oder man schneidet die Schalotten entzwei und setzt ein Roquefortkäse Topping darauf und beträufelt alles mit etwas Olivenöl!

Was soll ich sagen, die Vorspeise hat ich schon mal vom Hocker gehauen - geschmacklich und auch optisch!


Und dann geht's auch schon weiter mit den 5 übrig gebliebenen Zutaten. Hier habe ich mich für eine leicht asiatisch angehauchtes Gericht entschieden, auch wenn die Tagliatelle hier nicht 100% dazu passen, aber das war nicht weiter schlimm, denn auch mein zweites Experiment glückte und ich bin total happy!

Entenbrust mit Pak Choi und Tagliatelle


Als erstes wurde die Entenbrust gewaschen und trocken getupft. (Backofen kann jetzt schon mal auf 80°C inklusive einer Form oder Platte vorgeheizt werden) Jetzt mit einem scharfen Messer die Haut rautenförmig einschneiden (aufpassen das das Fleisch nicht verletzt wird!). Die Entenbrust wird nun von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz eingerieben. Hier habe ich das schwarze Hawaiisalz verwendet (das färbt ganz schön ab!). Jetzt ein Pfanne ohne Fett erhitzen und die Entenbrust auf der Hautseite 6 Minuten anbraten, danach wenden und nochmals 6 Minuten braten. Anschließend in den Backofen geben und ca. 45 Minuten darin fertig ziehen lassen.

In der Zwischenzeit den Pak Choi waschen und kleinschneiden, 2 Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin andünsten, den Pak Choi dazugeben und alles kurz anbraten. Jetzt einen großen Schuss süße Sojasosse dazugeben und das Gemüse ca. 8 Minuten garen lassen.

Jetzt werden dann noch die Tagliatelle in ca. 6 Minuten al dente gekocht und nach dem Abtropfen zum Pak Choi gegeben. Alles gut durchschwenken.

Nun die Entenbrust aus dem Ofen nehmen und in Scheiben schneiden. Mit den Gemüsenudeln anrichten und geniessen!


WOW! Ich bin echt begeistert und ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich diese Herausforderung so einfach meistern konnte. Gestern Abend war ich mir da nicht so wirklich sicher, ob das alles so passt und vor allem auch schmeckt! 

Vielen herzlichen Dank an das Metro Team, welches diese wirklich tolle Aktion ins Leben gerufen hat. Ich bin total begeistert! Das Pistazienöl und das Salz sind übrigens total klasse, aber da ich ja offiziell nicht in die Metro darf, muss ich mir hier wohl eine Alternative suchen ;-)

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Hier könnt Ihr übrigens sehen, was die anderen Blogger aus den Zutaten gezaubert haben:
(Liste wird wenn möglich noch ergänzt)

Lunch For One - Bruschetta, Lachs-Schollenröllchen und Rhabarber in Bierteig
Nur das gute Zeugs - Bierbrot, Scholle mit Gedöns Gemüse und Tagliatelle

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So und jetzt räume ich noch schnell meine Küche auf und dann werde ich unseren Jungs feste die Daumen drücken, auch wenn mir Fußball normalerweise am Allerwertesten vorbeigeht. ;-)

Hellas!


Gestern hatte ich noch schnell Hackfleisch besorgt, da ich am heutigen Feiertag ja auch irgendwas essen muss. Normalerweise hätte ich mir wahrscheinlich wieder irgendeine Pastasosse zusammengerührt, aber irgendwie hatte ich darauf heute keinen Appetit. Fleischpflanzerl vielleicht? Neee auch ned!

Dann sah ich auf meinem Wohnzimmertisch die Kochbücher, die ich letzten Sonntag beim Bücherbasar ergattert hatte und nahm mir das kleine unscheinbare griechische Kochbüchlein zur Hand und blätterte darin herum...

Das Buch " Das beste Kochbuch der griechischen Küche" von Chrissa Paradissis wurde übrigens erstmals im Jahre 1978 von der Efstathiadis Group veröffentlicht (der Jahrgang kann ja nur gut sein *g*).


Was mir an diesem Buch besonders gut gefällt ist, dass hier noch ohne Schnickschnack gekocht wird und die traditionellen Rezepte nicht verwurschtelt wurden.

Wusste Ihr eigentlich das die griechische Küche zu den ältesten in Europa gehört? Bereits über 25 Jahrhunderte gibt es sie schon und während damals die anderen "primitiven" Einwohner Europas das Kochen, außer gebratenem Fleisch, überhaupt noch nicht kannten, verstanden die Griechen bereits sehr viel von der Kochkunst. Schon damals wurden verschiedene Gewürze gemischt und kombiniert um kräftige Gerichte zuzubereiten. Somit wurden später auch viele Zubereitungsmethoden von den Türken und Italienern übernommen.

In diesem Buch findet man noch viele weitere interessante Details zu Geschichte der griechischen Küche, wer also mehr erfahren möchte, sollte sich dieses Büchlein besorgen. Also beim nächsten Flohmarktbesuch die Augen offen halten, denn das Buch ist wirklich ein kleiner Schatz.

Folgende Kategorien sind in diesem Buch zu finden:
  • Vorspeisen
  • Salate
  • Saucen und Würze
  • Teig-Pasteten
  • Eierspeisen
  • Reis und Teigwaren
  • Die Suppen
  • Fische, Schalentiere und Mollusken
  • Fleischspeisen
  • Speisen aus Hackfleisch
  • Geflügel und Wild
  • Gemüse
  • Desserts und Süßigkeiten
  • Patisserie
  • Eingemachtes und Konserven

Da ich ja mein Hackfleisch verarbeiten wollte, suchte ich gezielt nach den passenden Gerichten und entschied mich für Gefüllte Tomaten - Tomates yemistes me kima


































Das Originalrezept reicht für ca. 5-6 Personen, ich habe die Mengen entsprechend angepasst und anstatt von Reis, griechische Nudeln (Kritharaki) verwendet, aber auch nur da ich nicht mal normalen Reis da hatte.... Risottoreis, Milchreis, Schwarzen Reis usw. alles da, nur kein normaler....... war ja mal wieder typisch! Aber auch die Variante mit den Nudeln fand ich sehr lecker.

Zutaten:
(die Mengenangaben der Zutaten haben mich teilweise etwas verwirrt, ich hab das dann einfach frei Schnauze nach Gefühl abgemessen)

10-12 mittelgroße Tomaten
2 Suppenlöffel Zucker
1 Tasse Butter
1 Zwiebel
1 1/4 Pfund Hackfleisch  (die Angabe fand ich am besten.. *g*)
1/2 Tasse Reis (oder griechische Nudeln)
Frische Petersilie (ich hab frischen Thymian genommen)
Salz, Pfeffer
Zimt

Zubereitung:

Zuerst schneidet man von den Tomaten den Deckel hab und legt diesen beiseite. Nun die Tomaten mit einem Teelöffel aushöhlen und das Fruchtfleisch durch ein Sieb streifen und den "Tomatensaft" auffangen.

Die ausgehöhlten Tomaten in eine Auflaufform setzen und in jede Tomate etwas Zucker einstreuen.

Zwiebel klein würfeln und in etwas Butter anbraten. Nun das Hackfleisch dazugeben und einige Minuten braten lassen. Jetzt gibt man den Reis (Nudeln), den "Tomatensaft" und die Kräuter und Gewürze dazu und verrührt alles miteinander. Deckel drauf und bei niedriger Stufe ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Die Hackfleisch masse etwas abkühlen lassen und damit dann die Tomaten füllen. Die Deckel auf die Tomaten setzen (Ich hab noch ein paar Tropfen Olivenöl darüber verteilt) und im vorgeheiztem Backofen bei ca. 180°C  etwa 20 Minuten backen lassen.


Die gefüllten Tomaten kann ich mir auch super gut zu einer sommerlichen Grillparty vorstellen, aber probiert es doch einfach selbst aus. Ich werde jetzt noch ein bisschen weiter in dem Kochbüchlein stöbern und wer weiß, vielleicht gibt es schon bald eine Fortsetzung, denn ich liebe die griechische Küche! (außer den Ouzo danach! *würg*)

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Ich wünsch Euch allen noch einen schönen Restfeiertag :-)

P.S. Immer wenn ich Hellas! höre, muss ich automatisch an Dimitri aus dem Schuh des Manitu denken *lach* - einfach köstlich!


Schaumiger Jubiläumsdrink für Zorra

Nun aber schnell!

Nur noch bis morgen haben wir Zeit, um Zorra vom kochtopf zum Überschäumen zu bringen. Irgendwie hab ich den Einsendetermin mal wieder verpeilt und als ich mir heute das Event noch einmal anschaute, dachte ich mir... Mist!! Was machste denn jetzt noch auf die Schnelle??

Ein Süppchen? - Ne keine passenden Zutaten im Haus..... irgendwas mit Bananen - ein schnelles Mousse vielleicht? Ne das dauert zu lange..... also was zum Trinken! Da ich vorhin grad vom Sport gekommen bin, bietet sich ein kühler Feierabenddrink auf dem Balkon also an.

Also schnell ein passendes Koch- Getränkebuch gesucht und beim Frozen Cappuccino hängengeblieben. Perfekt!


Zutaten & Zubereitung für 1 Glas:

1 doppelter Espresso
4 Eiswürfel
125ml kalte Milch
2 TL Zucker

Zuerst kocht Ihr einen doppelten Espresso und süßt diesen nach Geschmack mit etwas Zucker. Die Eiswürfel im Mixer zerkleinern und in ein Glas geben.

Die Milch in einen Blender gießen, den Espresso dazugeben und alles auf höchster Stufe so lange mixen, bis eine schöne luftige Schaumkrone entstanden ist.

Den kalten Cappuccino über das zerkleinerte Eis geben und nach Belieben mit etwas Kakao bestäuben.

Rezeptquelle: Lust auf Erfrischung - fruchtige Drinks - übrigens ein weiteres tolles Buch aus dem Kosmos Verlag


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Erfrischend, lecker und ruckzuck fertig :-)

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Dieses schaumige Rezept ist mein Beitrag zum Jubiläumsevent schaumig & luftig von Zorra, die uns nun schon seit 7 Jahren! mit ihren wundervollen und abwechslungsreichen Blogevents bei Laune hält. Vielen lieben Dank liebe Zorra! Ohne Deine Events würde in der Foodbloggerwelt etwas fehlen und ich hoffe, dass noch viele weitere folgen werden.

7 Jahre Blog-Event - schaumig & luftig! (Einsendeschluss 15. Mai 2012)

Blogevent - Der perfekte Käsekuchen


Gibt es IHN eigentlich - den perfekten Käsekuchen?

In den letzten Tagen hat sich bei mir irgendwie alles um diesen klassischen deutschen Kuchen gedreht. Wenn ich ehrlich bin, war ich bei meiner Rezeptsuche fast schon am Verzweifeln, denn ich fand die merkwürdigsten Kombinationen, die mit Käsekuchen so gar nichts zu tun haben. Auch bei Facebook & Co. wurde darüber hitzig diskutiert und es flogen viele Rezepte durch den virtuellen Raum.

Und da es meines Wissens noch kein Käsekuchenevent gab und auch auf Nachfrage nur positive Reaktionen zurückkamen, habe ich mich entschieden dieses Event ins Leben zu rufen.

Den Käsekuchen gibt es mittlerweile in tausend verschiedenen Varianten, mit oder ohne Boden, mit Frischkäse, mit Quark, Topfen, Ziegenkäse, mit Frucht, Schokolade, mit Streuseln usw. 

Doch die klassische Zubereitung mit Mürbeteig- oder Hefeboden verschwindet so langsam in der Versenkung, da immer mehr amerikanische Cheesecakes über den großen Teich schwabben. Schade eigentlich.....

Aber gut! Jetzt seit Ihr dran! Ich will Euer Rezept für den perfekten Käsekuchen haben! Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, macht einfach den Käsekuchen den Ihr am leckersten findet. Egal ob das Rezept aus Omas alten zerfledderten Backbuch stammt, oder aus einem der trendigen US-Foodmagazinen.

Ich bin mir sicher, dass hier eine Menge an wunderbaren Rezepten zusammenkommen und wir zusammen in den 7. Käsekuchenhimmel aufsteigen können.

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Damit Ihr nicht hetzen müsst lasse ich das Event diesmal etwas länger laufen und setze das Ende des Blogevents für den 30. Juni 2012 fest.

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Teilnehmen kann jeder der einen Blog besitzt. Bitte verlinkt Euer Rezept zu diesem Blogbeitrag und hinterlasst einen Kommentar mit Link, dann ist sichergestellt, dass ich am Ende alle Beiträge zusammenfassen kann und niemanden vergesse. Jeder Teilnehmer kann mit maximal 2 Rezepten am Event teilnehmen. Weiterhin möchte ich Euch bitten keine Archiveinträge einzusenden. Über die Einbindung eines Banners würde ich mich sehr freuen, ist aber kein Muss.

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Update 14.05.2012 - 11:50 Uhr: Da mich jetzt schon so viele Leute darum gebeten haben, lasse ich mich auf einen klitzekleinen Deal ein :-)

Solltet Ihr schon einen perfekten Käsekuchen im Archiv haben, dann könnt Ihr diesen auch einreichen, ich würde mich aber trotzdem noch über ein neues Rezept freuen! Evtl. trenne ich die Archiveinträge dann bei der Zusammenfassung, aber bis dahin ist ja noch Zeit und ich kann mir was überlegen :)

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Solltet Ihr noch Fragen zum Event haben, könnt Ihr mir gerne eine Email an kulinarischeswunderland@googlemail.com schreiben, oder mich auf meiner Facebook-Fanseite kontaktieren.

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Hier die Bannercodes für Euch zum Mitnehmen:

Hochformat:



Querformat groß:




Querformat klein:




Ich freue mich auf viele phantastische Käsekuchenrezepte
und danke Euch jetzt schon mal fürs Mitmachen :-)

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Einsendeschluss: 30. Juni 2012

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Die Zusammenfassung zum Event findet Ihr HIER

Auf der Suche nach dem perfekten Käsekuchen und ein kleiner Kaufrausch

Einige von Euch wissen ja, dass ich total auf Käsekuchen stehe. Hier auf meinem Blog befinden sich mittlerweile auch einige Rezepte dazu u.a. der California Cheesecake, einer mit Mohn oder die klassische Dresdner Eierschecke, die immer öfters in die Kategorie Käsekuchen geschoben wird - was meiner Meinung nach totaler Humbug ist, denn ne Eierschecke mit dem Käsekuchen zu vergleichen geht mal überhaupt nicht!

Auch habe ich einige Kuchen ohne Boden bzw. mit Keksboden ausprobiert, die sind zwar teilweise auch sehr sehr lecker, aber was ist denn nun mit den guten, alten klassischen Rezepten, die wir aus unserer Kindheit kennen? Da wurde auch wirklich noch guter fettiger Quark verwendet und nen Boden gab's da auch noch.

Vor kurzem gab es zu diesem Thema auch bei der Zeit einen interessanten Artikel über klassischen Käsekuchen und warum ihn meisten regionalen Bäcker gar nicht mehr im Angebot haben. Ich find das ja sehr sehr schade, denn für ein Stück Käsekuchen, lass ich alles stehen.

Bei uns zuhause gab es zu Geburtstagen fast immer selbstgebackenen Quarkkuchen, doch leider existiert davon nicht wirklich ein Rezept.... das Einzige was ich noch wusste war, dass für eine Springform IMMER ein Kilo Quark verwendet wurde und ein Packerl Vanillepuddingpulver war auch mit drin... und weiter?

Ok.. nachdem ich dann gestern gefühlte 1000 Käsekuchenrezepte (Ihr glaubt ja gar nicht was es alles gibt!) im Netz durchgeklickt habe, blieb ich letztendlich beim Feinschmeckerle hängen. Zutaten hatte ich alle im Haus und mit einigen kleinen Abwandlungen, holte ich dann meinen fast perfekten, altmodischen Käsekuchen aus dem Ofen und bin super zufrieden damit!


Dieser Käsekuchen schmeckt leicht zitronig und die Konsistenz der Quarkmasse ist so wie ich sie liebe! Und dadurch das auch noch ein Mürbeteigboden darunter ist, wird der Kuchen auch nicht so klitschig.

Zutaten & Zubereitung für den Mürbeteig:

200g Mehl
120g Butter
70g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Alle Zutaten mit den Händen zu einem Teig verkneten und diesen dann etwa eine Stunde im Kühlschrank aufbewahren.

Zutaten & Zubereitung der Quarkmasse:

1kg Quark
200g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
abgeriebene Zitronenschale
2 TL Lemon Curd

Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Zuerst die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Alle anderen Zutaten werden mit dem Mixer in einer Schüssel gut miteinander verrührt. Der Eisschnee wird dann am Ende mit einem Holzlöffel leicht untergehoben, so das eine luftige Quarkmasse entsteht.

Eine Backform ausfetten und mit ein paar Semmelbröseln bestreuen, damit der Kuchen am Ende leichter aus der Form geht. Den Mürbeteig in der Form verteilen. Den Rand nach Geschmack herausarbeiten. Nun die Quarkmasse in die Form gießen und im Backofen ca. 60 Minuten backen lassen. Sollte der Kuchen zu dunkel werden, einfach ein Stück Alufolie darüberlegen.

Gut auskühlen lassen und dann aus der Form lösen. Wer will kann jetzt noch etwas Puderzucker darüberstäuben.

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Und da heut Muttertag ist, widme ich diesen Kuchen ganz alleine meiner Mama. Leider kann sie ihn nicht geniessen, da sie mit meiner Tante im Moment den Schwarzwald unsicher macht und unzählige Stückchen Schwarwälderkirsch-Torte vertilgt *g* - mein Kuchen schmeckt aber mit Sicherheit vieeeel besser! :)


Diese bezaubernde Figur habe ich heute übrigens bei meinem Ausflug zum Schloss Oberschleißheim entdeckt. Eigentlich wollte ich ja "nur" den jährlichen Bücherbasar besuchen..... übrigens eine ganz tolle Sache, denn alle Einnahmen werden für bedürftige Familien in Oberschleißheim gespendet und da macht man doch gerne mit! 

Aber es kam natürlich wieder alles anders.....

Nachdem ich meine Kochbuchsucht befriedigt hatte und meine Sammlung wieder etwas größer geworden ist....., lief ich noch etwas durch den schönen Schlosspark und erblickte das:


Ach Mann! Wieso muss der ausgerechnet heute sein? Ok.. ich hätte den Markt ja einfach links liegen lassen können, aber eine stärkere Macht ließ das natürlich nicht zu!

Und was es da alles für schöne Sachen gab *seufz* - nachfolgend ein paar kleine Impressionen. Ihr fragt Euch jetzt sicherlich ob ich was gekauft habe? Ähmmm... ok.. auch hier bin ich leider wieder schwach geworden und 2 hübsche Teile wanderten in meine Tasche - unter anderem die Platte auf der mein Kuchen oben serviert wurde ;-)



Die Sachen find ich ja besonders hübsch, aber zum einfach mal so kaufen.. leider zu teuer.....


Passend zum Muttertag - Blumen mal anders:


Und zum Abschluss wünsche ich Euch noch allen einen tollen Sonntag und gebe der Sonntagssüß-Tafel ein Stückchen von meinem Kuchen ab. Gesammelt wird dieses Mal wieder bei Mat & Mi oder direkt bei Facebook.

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Und immer daran denken:



Bratwurstbolognese mit Kartoffelstampf

Freitagabend .... ein Hungergefühl machte sich breit, aber da ich nach der Arbeit irgendwie keine Lust mehr zum Einkaufen hatte, musste ich mir mal wieder etwas einfallen lassen. Solche Tage sind gar nicht so schlecht, denn dann werden die Reste, die sich im Laufe der Woche so angesammelt haben, endlich verarbeitet.

Ich hatte noch ein paar gekochte Pellkartoffeln - mein Plan -> Bratkartoffeln! Und dann hatte ich noch 4 rohe Bratwürste - die hätte ich ja einfach so in die Pfanne werfen können, aber das wäre ja viel zu einfach. *g*

Also sollte es Bratwurstbolognese mit Bratkartoffeln geben. Es muss ja nicht immer Pasta sein! Risotto macht man ja auch nicht immer mit Reis (siehe mein Kartoffelrisotto, welches übrigens sehr lecker war!)

Und wer jetzt denkt, das Bratwurstbolognese gar nicht geht ..... schaut Euch doch mal die leckeren Salsicciagerichte aus Italien an *g* - das ist im Grunde genommen auch nichts anderes, es hört sich nur besser an ;-)

Da ich dieses Gericht sozusagen aus dem Handgelenk gekocht habe, gibt's heute nur ein halbes Rezept, da ich die Mengen natürlich nicht abgemessen habe, aber das Nachkochen dürfte für geübte Hobbyköche kein Problem sein. Ein bisschen hiervon und ein bisschen davon, dann geht das schon! :)



Zuerst schneidet Ihr eine Zwiebeln in kleine Würfel. Von den rohen Bratwürsten entfernt Ihr die Haut und zupft die Wurst dann in kleine Stückchen.

Olivenöl in eine Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig andünsten und dann die Bratwurst dazugeben und alles gut anbraten lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Tomatenmark mit Wasser verrühren und in die Pfanne geben. Dann einen Schuss Sahne dazugeben und einkochen lassen.

Jetzt nimmt man ca. 1/4 Liter Weißwein (Rotwein geht auch) und löscht das ganze ab. Mit einer Prise Muskat verfeinern. Jetzt eine Dose gestückelte Tomaten und frische Kräutern nach Wahl (Oregano, Basilikum, Thymian) dazugeben. Alles gut verrühren und mindestens eine Stunde köcheln lassen.

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Eigentlich sollte es zu dieser Bolognese Bratkartoffeln geben, aber da ich in meiner Verwirrtheit eine falsche Pfanne verwendet habe (so eine wo alles anpappt...) hatte sich das auch erledigt - statt knuspriger Kartoffelstückchen, hatte ich eine Kartoffelchaos in der Pfanne. Was tun? 

Schnell noch ein paar frische Kräuter vom Balkon geholt, diese gehackt und zusammen mit einem Schuss Milch und in die Pfanne gegeben. Pfeffer und Salz noch dazu und dann wird mit einem Breistampfer alles schön zerquetscht und fertig war mein Kartoffelstampf ;-)

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Man muss sich nur zu helfen wissen ;-)


Mein erstes Risotto und ein komischer Milchshake

So ein Feiertag in der Woche ist schon was schönes und wenn dann noch den ganzen Tag die Sonne scheint und man die Seele baumeln lassen kann, gibt's keinen Grund zu meckern.

Wer den gestrigen Beitrag aufmerksam verfolgt hat, weiß dass ich wunderschönen hellgrünen Spargel aus Südtirol von Frau Kampi geschenkt bekommen habe. Warum die Farbe vom deutschen Spargel so abweicht, weiß ich allerdings nicht so richtig? Eigentlich sollte es den Spargel schon gestern geben, aber da ich erst sehr um 10 Uhr abends zu Hause war, hatte sich das Thema dann auch erledigt....

Aber heute musste er dann weg, wäre ja auch zu schade um die schönen knackigen Stangen. Aber was stell ich  damit an? In den letzten Tagen gab es ja schon einige Salatvariationen, aber da ja heut ein Feiertag ist, musste etwas besonderes her!

Ok schauen wir mal wieder in meinen Schrank.... und siehe da, ganz hinten stand eine Packung vakuumierter Risottoreis, den ich mir vor Jahren *hust* aus Italien mitgebracht hatte. Reis kann doch nicht schlecht werden, oder? Und dann hatte ich letzte Woche bei unserem Edeka Bärlauch gefunden (übrigens auch mein erster frischer!) der auch noch weg musste. 

Da ich noch nie Risotto gemacht habe, wurde mal wieder Dr. Google befragt und spukte mir folgendes Rezept von den Küchengöttern aus:

Bärlauch-Spargel-Risotto


Ich muss sagen, dass ich mit dem Endergebnis sehr zufrieden war, das Risotto war schön schlonzig und geschmacklich sehr lecker, aber bei den Zutaten ist das ja auch kein Wunder! Das einzige was halt beim Risotto bisserl nervt, ist das ewige Rühren, aber das hab ich auch überstanden und man kann ja nebenbei ab und zu mal am Weißwein nippen, der ebenfalls mit hineinkommt - die Flasche muss ja schließlich auch leer werden *g*.

Zutaten:

500g grüner Spargel
250g Risottoreis
1 Zwiebel
100g frischer Bärlauch
125ml trockenen Weißwein
50g geriebener Parmesan
4 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst wird der Spargel in mundgerechte Stücke geschnitten und anschließend im gesalzenen Wasser ca. 5 Minuten gekocht. Anschließend das Wasser abgießen und auffangen, denn das wird später weiterverarbeitet! Die Spargelstücke mit kalten Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

Jetzt die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden und in Olivenöl glasig andünsten. Den Reis dazugeben, alles gut verrühren und so lange warten bis der Reis ebenfalls glasig ist. Mit Weißwein und etwas Spargelwasser ablöschen. Und jetzt geht's ans Rühren. Sobald die Flüßigkeit eingekocht ist, wird immer wieder etwas vom Spargelwasser hinzugegossen und weitergerührt. Das macht man so lange bis der Risottoreis noch einen leichten Biss hat und eine schlonzige Masse entstanden ist. (Wie lange man rührt hängt auch von der Reissorte ab. Im Orignalrezept war von ca. 35-40 Minuten die Rede. Auf meinem italienischen Reis stand etwas von ca. 15 Minuten.) Ich war jedenfalls der Meinung das der Reis nach ca. 20 Minuten perfekt war und habe dann den gerieben Parmesan untergerührt.

Jetzt werden der kleingehackte Bärlauch und die Spargelstücke vorsichtig untergehoben und alles wird noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Auf Tellern anrichten und mit etwas geriebener Zitronenschale dekorieren.


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Und wie es der Zufall so will *g* startet bei Uwe von High Foodality heute der Hellgrüne Mai und ein neues Kapitel vom Cookbook of Colors wird aufgeschlagen. Da passt doch mein Frühlingsrisotto optimal!

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Und als kleines Dessert gab's dann noch nen schnellen Milchshake der anderen Art, der vom Aussehen her wohl eher in die Kategorie Ugly Food passen würde *g* - "Außen Pfui - Innen Hui" könnte man das Rezept auch betiteln *lach*


Ugly Food

Gemacht ist das ganze auch innerhalb von ein paar Minuten. Ihr braucht für ei Glas etwa 140ml Milch, 4 Oreo-Kekse, etwas Zucker und eine große Kugel Eis (bei mir war es ein Nougateis was noch im Gefrierfach herumlungerte, aber ein normales Vanilleeis tut's hier auch). Alles ab in den Mixer und ab geht die Post. Wer will kann den Shake noch mit Sahne und irgendwelchen außerirdischen Toppings verzieren, aber da hatte ich keinen Appetit drauf und auch keine Lust ;-) 

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Jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen Feiertagsabend und bis bald :-)