In der Weihnachtsbäckerei - Teil 4: Pistazien Sablés und Last Minute Weihnachtsgeschenke

Was für ein Stress! 

Nur noch 6 Tage bis Weihnachten und bei mir geht es drunter und drüber! Ist das bei Euch auch so, oder bin ich nur so chaotisch organisiert?

Immerhin habe ich vorhin schon alle Weihnachtsgeschenke eingepackt, denn die hab ich glücklicherweise schon alle zusammen! Und falls Ihr noch einige Ideen braucht, habe ich am Ende dieses Beitrages noch einige Vorschläge für Euch.

Und bei dem Ganzen durcheinander brauche ich zwischendurch dann doch mal etwas Nervennahrung und hier bieten sich in der Vorweihnachtszeit natürlich Plätzchen als Stimmungsaufheller an.

Die äußerst leckeren Pistazien-Sablés, die ich Euch heute zeigen möchte, machen mittlerweile auch die Runde durch viele Blogs - dann müssen sie ja gut sein! Zu allererst hatte ich sie bei Eva von Deichrunners Küche entdeckt und zufälligerweise befindet sich dieses Rezept ebenfalls in dem tollen, kleinen Büchlein von Christina Richon -> Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und bezaubernd süß, woraus ich bereits meine anderen Plätzchen gebacken habe. Diese kleinen Köstlichkeiten sind wegen des Mantels aus rosa Pfefferkörnern etwas ganz Besonderes. Die meisten meiner Kollegen waren davon begeistert. Allerdings gab es auch ein paar wenige, die sich mit der leichten Schärfe nicht anfreunden konnten, aber ist ja Geschmackssache :-)


Zutaten:
(für ca. 60 Stück)

280g Mehl
220g weiche Butter
80g Puderzucker
2 Eiweiß
80g gehackte Pistazien
80g getrocknete Cranberries
geriebene Zitronenschale von einer halben Zitrone
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
3 EL zermörserte rosa Pfefferbeeren
Zucker zum Wälzen

Zubereitung:

Zuerst wird das Mehl zusammen mit dem Puderzucker, Salz, Vanillezucker und Zitronenschale in eine große Schüssel gegeben. Die Butter in kleine Flöcken zupfen und darüber verteilen.

Cranberries grob zerhacken und zusammen mit den Pistazien und dem Eiweiß ebenfalls in die Schüssel geben.

Mit den Händen wird nun alles zu einem glatten Teig verknetet. Aus dem Teig 2-3 Rollen formen und diese in Frischhaltefolie einwickeln. Den Teig für ca. 1 Stunde ins Gefrierfach geben. (bei kalten Außentemperaturen tut es der Balkon auch - ja ich habe immer noch keinen Kühlschrank...).

Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

Die zermörserten Pfefferbeeren mit dem Zucker vermischen und auf einem großen Teller verteilen. Die Teigrolle darin wälzen und den Belag leicht andrücken. Jetzt werden ca. 4mm dicke Scheiben von der Rolle geschnitten und auf einem Backblech verteilt.

Im Backofen ca. 12 Minuten backen lassen - die Sablés sollten dabei nicht zu dunkel werden, da sonst die Farbenpracht der Zutaten verloren geht. :-)

Abkühlen lassen und anschließend in gut verschlossenen Dosen aufbewahren.

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Wie anfangs versprochen, habe ich jetzt noch ein paar Geschenkideen für Euch und hierbei dreht sich überraschenderweise mal nicht alles um die Küche, aber ich fange erst mal an.

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1. Bei einem Foodie bzw. Hobbykoch sind Gewürze in der Küche nicht mehr wegzudenken und ich persönlich finde es schön, wenn diese dann auch entsprechend präsentiert werden und nicht hinter den Türen verschwinden. Tolle Gewürzdosen haben es mir hier besonders angetan und Tim & Matthias von Klotz auf Klotz haben sich hier etwas ganz besonderes ausgedacht. Sie kombinieren edle Gewürze mit edlen Hölzern und das sieht dann beispielsweise so aus:


In Zusammenarbeit mit Pfeffersack & Söhne fertigen die 2 jungen Burschen aus Bayern, in liebevoller Handarbeit geschmackvolle Accessories für die gesamte Wohnung. Wer etwas einzigartiges für seine Lieben sucht, der wird hier mit Sicherheit fündig. Ich finde ja das schlichte Design phantastisch!


Wer bis morgen im Online Shop etwas passendes findet, der bekommt die Produkte auch noch rechtzeitig zu Weihnachten geliefert. 

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2. Und jetzt zu einer Geschenkidee, die für mich seit gestern der absolute Knaller ist! In letzter Zeit ist mir bei vielen Bloggerkolleginnen aufgefallen, dass immer häufiger gehäkelt wird... ja Ihr habt schon richtig gehört! Ich persönlich habe glaube ich vor 20 Jahren das letzte Mal einen Topflappen gehäkelt und ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann nochmal eine Häkelnadel in die Hand nehmen würde.... aber als ich gestern mit meiner Mum im Lidl war, stand ich vor einem großen Aufsteller mit Häkelsets für My Boshi Mützen.... wir standen sehr lange vor diesem Regal und immer wieder stellten wir die Packungen zurück.


Letztendlich landeten 3 Stück davon in unserem Wagen und kaum zuhause, ging es auch schon los mit der Häkelei! Unglaublich aber wahr! Am Anfang tat ich mich noch etwas schwer, aber nach kurzer Zeit liefen die Maschen fast wie von alleine über die Nadel und nach ca. 4 Stunden war meine erste eigene Mütze, inklusive Bommel fertig und Ihr glaubt gar nicht wie stolz ich war! Ich bin jetzt noch richtig happy! In der Packung befinden sich 3 Wollfarben, eine Häkelnadel und eine ausführliche Anleitung, mit der eigentlich nichts schiefgehen kann.


Und das Beste ist, man braucht dieses Set ja eigentlich nur einmal, denn wenn die erste Mütze fertig ist, braucht man sich nur neue Wolle kaufen und weiter geht's, denn die Anleitung hat man ja schon. Das ist definitiv mein Weihnachts-Highlight 2013. Und es macht sooo viel Spaß!! Probiert es aus!

Meine erste selbstgehäkelte Mütze!! *yeah*

Die Häkelsets gibt es in vielen verschiedenen Varianten und wenn man den Dreh raus hat, kann man sich auch seine eigenen Designs kreiiren. Das wird auf alle Fälle nicht die letzte Mütze gewesen sein. Bei Amazon gibt es derzeit auch einige Sets zum reduzierten Preis zu kaufen:

   


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So das war es erst einmal wieder von mir und falls wir uns dieses Jahr nicht mehr lesen sollten,
wünsche ich Euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit Euren Lieben.
Bis bald und alles liebe für Euch!

Kochbuchrezension: WEIHNACHTEN - Das Goldene von GU

Nun aber schnell! 

Viele von Euch haben in dieser Woche sicherlich schon sehr viele phantastische Kochbuch-Rezensionen gelesen, denn es ist wieder Jeden Tag ein Buch - Woche. Zum zweiten Mal hat Arthurs Tochter kocht zu diesem kulinarischen Buchevent aufgerufen, welches beim letzten Mal bereits bombastisch eingeschlagen hat.

Ich wollte dieses Mal eigentlich auch wieder mehrere Bücher vorstellen, aber da bei mir momentan immer noch etwas Chaos vorherrscht (Umzug, Jobsuche etc...), wird es wohl bei diesem einen Bericht bleiben. Aber ganz so schlimm ist es ja nicht, denn zum einen gibt es sicherlich eine Fortsetzung und zum anderen habe ich ja genau für solche Kochbuchvorstellungen diesen Blog ins Leben gerufen.

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Da ich mich nicht so richtig für ein Buch aus meinem aktuellen Stapel entscheiden konnte, habe ich Euch auf meiner FB-Seite gefragt, welches Buch Euch am meisten interessiert. Und aus dieser Auswahl:


habt Ihr Euch, passend zum bevorstehenden Fest, für das Goldene Weihnachtsbuch von GU entschieden. 




von Alessandra Redies und Adriane Andreas
ISBN: 978-3-8338-3312-0
352 Seiten
EUR 15

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Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich noch keine speziellen Weihnachtsbücher besitze.Und in diesem dicken Wälzer findet man so ziemlich alle Klassiker, die es zum Weihnachtsfest braucht. Es handelt sich hier um ein Standardwerk zum Fest, dass in keinem guten Haushalte fehlen sollte, denn von Plätzchen bis zur klassischen, knusprigen Ente findet man hier das passende Rezept.

Das Buch ist ohne großen Schnick-Schnack gestaltet und befasst sich wirklich mit den wesentlichen Dingen. Zu jedem Rezept findet man ein tolles Foto, denn meistens möchte man ja doch vorher eine bildliche Vorstellung der Köstlichkeiten haben.

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1. Alles für den Plätzchenteller

In diesem findet man so ziemlich alle Plätzchenklassiker, die auf keinem Adventsteller fehlen dürfen. Aber auch neue, moderne Kreationen kann man hier entdecken und somit dürfte hier jeder auf seinen Geschmack kommen.

Beispielrezepte:

- Spekulatius
- Schmuckkekse
- Mozartkrapfen
- Sacherwürfel
- Elisenlebkuchen u.v.m.


2. Feines zum Adventskaffee

An den Adventssonntagen läd man sich ja gerne mal Besuch um Kaffeeklatsch ein und wenn es draussen schon richtig kalt ist und die Schneeflöckchen vom Himmel tanzen, geht doch nichts über eine heiße Schokolade mit einem leckeren weihnachtlichen Gebäck.

Beispielrezepte:

- Baumkuchenspitzen
- Russischer Honigkuchen
- Klassischer Christstollen
- Schokotrüffeltorte
- Bratapfeltorte u.v.m.


3. Weihnachtsgeschenke zum Vernaschen

In den letzten Jahren ist der Trend, etwas selbstgemachtes zu Verschenken, immer größer geworden und deshalb gibt es in diesem Buch ein ganzes Kapitel über eigens hergestellte Köstlichkeiten, mit denen man seinen Lieben eine große Freude bereiten kann.

Beispielrezepte:

- Feigen-Chili-Pralinen
- Honig-Salbei-Trüffel
- Oangenmarmelade
- Exotischer Rumtopf
- Rotwein-Honig-Zwiebeln u.v.m.


4. Glühwein, Schokomilch & Apfelpunsch

Um die fröstelnde Seele in der kalten Winterzeit wieder zu erwärmen, gibt es in diesem Abschnitt jede Menge Rezepte, egal ob mit Schuss oder ohne.

Beispielrezepte:

- Tee-Gewürz-Punsch
- Christkindelmarkt-Glühwein
- Glögg
- Hot Sangria
- Bratapfel-Smoothie u.v.m.


5. Festliche Weihnachtsmenüs

Jetzt geht es endlich mit den herzhaften Sachen los! Viele von Euch kennen das sicher, man sitzt bereits Wochen vor dem Fest am Schreibtisch um ein passendes Festtagsmenü zu planen. GU hat sich hier einen Menüplaner mit 70 Rezepten ausgedacht und man kann hier die bevorzugten Vorspeisen, Hauptspeisen & Desserts ganz einfach auswählen. 

Menüvorschläge:

- Die Klassiker
- Für die große Familie
- Für die kleine Familie
- Feine Braten
- Die Fisch Menüs
- Vegetarische Menüs


6. Anhang

Im letzten Teil des Buches findet man eine sehr ausführliches Rezeptregister, welches nach Hauptzutaten sortiert ist. Ebenfalls ganz hilfreich finde ich die Umrechnungstabellen und das Abkürzungsverzeichnis, denn im Weihnachtsstress kann man ja doch schnell mal etwas durcheinanderwerfen. :-)

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Ich kann dieses Buch denjenigen empfehlen, die noch kein kulinarisches Buch über das Weihnachtsfest haben. Es handelt sich hier um ein sehr gutes und umfangreiches Standardwerk zu diesem Thema. Wer jedoch nicht auf die Klassiker zum Weihnachtsfest zurückgreifen möchte und etwas ausgefallenes servieren möchte, der sollte lieber die Finger davon lassen. Weiterhin finde ich das Preis-/Leistgungsverhältnis unschlagbar! Für EUR 15 kann man hier echt nicht meckern!!

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Meine Bewertung:


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Das war mein Beitrag zu:


In den nächsten Tag gibts noch eine Zusammenfassung bei Arthurs Tochter, die solltet Ihr Euch auf gar keinen Fall entgehen lassen!

Von heißen Hirschen und Naughty Nougat

Ich muss gerade selbst über den heutigen Titel schmunzeln, aber das sind nun mal die Hauptpersonen in meinem heutigen Beitrag! Aber ich muss Euch leider enttäuschen, denn es gibt jetzt keine Schweinereien, oder irgendwelchen anderen frivolen Kram, denn es geht um ein genußvolles Weihnachtsfest. :-)

Und hier haben sich Foodist und Hellofresh eine tolle Weihnachtsbox einfallen lassen, die alles beinhaltet, was man für ein paar ruhige, leckere Tage benötigt. Ich finde diese Box auch total klasse, um sie im Familienkreis zu verschenken, denn meistens kauft man ja doch nur wieder einen Kram den man eh nicht braucht - und hier ist wirklich für jeden das passende dabei. Und da ja bald Weihnachten ist, habe ich am Ende des Beitrages ein kleines Goodie für Euch, für alle diejenigen, die ich jetzt mit den enthaltenen Produkten neugierig mache. :-)

Als die Box letzte Woche bei mir ankam, hatte ich schon beim Öffnen ein Glitzern in den Augen, denn das was ich erblickte gefiel mir außerordentlich gut!


Und da ich ja auf Produkte mit außergewöhnlich, schönen Verpackungen abfahre, stachen mir 2 Sachen sofort ins Auge (siehe Titel *zwinker*).


Wie geil ist das denn bitte? Very Naughty Nutty Nougat! und daneben ein zuckersüßes Mädchen! Diese Süßigkeit hätte ich wohl auch sofort im Geschäft gekauft, wenn ich sie irgendwo gesehen hätte. Und bei Nougat werde ich sowieso schwach! Dieser Riegel stammt aus Großbritannien und wird dort mit viel Liebe und Witz in  der Grown Up Chocolate Company angefertigt.

Als ich Nougat gelesen habe, erwartete ich eigentlich eine dicke fette Nougatstange, so wie ich sie aus meiner Kindheit kenne, aber hier wurden verschiedene Zutaten kombiniert. So werden knackige Haselnüsse von einer dicken Schicht weißen Nougat umschlossen, welche dann mit einer klebrigen Karamelldecke ihr Finish bekommt. Alles mit feinster Schokolade überzogen, ergibt das einen köstlichen Riegel. Mehr als einen kann man davon allerdings nicht essen, da würde ich wohl nen Zuckerschock kriegen ;-)

Der Preis für einen Riegel dürfte bei ca. EUR 2,10 liegen.


Mein zweites Highlight aus dieser Box ist definitiv der Heiße Hirsch! Auch hier überzeugte mich schon die Verpackung vom allerersten Augenblick. Kein 0815 Etikett mit langweiliger Schrift, sondern hier wird gleich mit frechen Schlagwörtern, wie z.B. Nichts für scheue Rehe,  gepunktet. Mag ich!

Dieser tierisch gute Glühwein wurde übrigens von den Jungs von ACHT GRAD plus erfunden und für die Grundbasis wurde hier ein hochwertiger, kräftiger Bio-Merlot verwendet, welcher mit Orangen, Zimt, Koriander, Nelken, Piment und Sternanis verfeinert wurde. Dieser Glühwein ist wirklich total süffig und lecker und kann ich wärmstens empfehlen. Das Leben ist definitiv zu kurz, um schlechten Glühwein zu trinken!

Eine Flasche kostet ca. EUR 4 und es lohnt sich!


Und wer an den Tagen vor, oder nach Weihnachten einfach zu faul zum Einkaufen ist, für den ist Hellofresh eine tolle Alternative. In der Weihnachtsbox befand sich ein EUR 20 Gutschein für eine Box, eine Küchenschürze und ein Kochlöffel, den man nach der Lieferung sofort schwingen kann. Wer Hellofresh noch nicht kennt, der kann sich HIER einmal einlesen, denn ich habe diesen Lieferservice bereits getestet. Allerdings muss ich sagen, dass ich in den Anfangszeiten nicht rundum damit zufrieden war. Ob sich daran etwas geändert hat, werde ich spätestens dann merken, wenn ich meinen Gutschein einlöse.


Zu diesem Produkt kann ich noch kein Testurteil abgeben, da ich es noch nicht ausprobiert habe (ich muss erstmal meine angefangen Dosen aufbrauchen...). Von der Firma Ankerkraut habe ich in letzter Zeit aber relativ viel positives gelesen.In der kleinen Gewürzmanufaktur werden Gewürze und Mischungen ohne die Hilfe von Maschinen hergestellt. Alles wird per Hand sortiert, gemahlen und sortiert. In der 9 Pfeffer Symphonie vereinigen sich somit Weißer Pfeffer, Grüner Pfeffer, Schwarzer Pfeffer, Szechuan Pfeffer, Langer Pfeffer, Kubeben Pfeffer, Rosa Pfeffer, Piment und Tellicherry zu einer einzigartigen Mischung und eignet sich hervorragend als Steakpfeffer, oder für die Verfeinerung von Suppen und Sossen.

Die Gläser mit Korkverschluss finde ich jedenfalls schon mal sehr ansprechend!

Preis für ein Schmuckglas - EUR 5,49


Da ich schon öfters eine Foodist Box verkosten durfte, sind mir die Produkte von ANNIs - Made by mums nicht fremd. Bis jetzt habe ich hier das Kirsch-Balsamico-Confit vernascht und zu kräftigen Käse ist dies wirklich ein Hochgenuss. Heute gibt es ein Confit aus wilden Preiselbeeren, welches man ebenfalls zu kräftigen Käsesorten reichen kann. Aber auch zu Lamm-, oder Wildgerichten passt es sehr gut. Ich habe es bereits am Wochenende für die Zubereitung von Schwedischen Hackbällchen verwendet und war überrascht über die mir bisher unbekannte Geschmackskombination. (Rezept folgt noch in einem extra Beitrag).

Ein Glas kostet ca. EUR 5,90


Die ofenfrischen Cookies von Knusperreich lege ich mir auch erst einmal in meine Vorratskammer, denn wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, gibt es bei mir aktuell genug Plätzchen :-)

Von einigen meiner Bloggerkolleginnen habe ich aber bereits gelesen, dass diese Cookies wirklich gut sind, denn sie werden erst nach Eingang einer Bestellung frisch gebacken und lagen nicht wochen-, oder monatelang in irgendwelchen dunklen Räumen. Sobald ich sie probiert habe, werde ich noch in meinem Entdeckerland darüber berichten.

Bei dieser Dose handelt es sich um eine Premiumselektion mit den beliebtesten 6 Sorten.

Preis für eine Dose ca. EUR 9,50 (finde ich jetzt persönlich schon ziemlich teuer und würde ich vermutlich nicht kaufen, da ist selber backen um einiges günstiger....)


Das Popcorn aus dem Hause Joe & Sephs kenne ich bereits und ich mag es total gerne. Die Sorte Mince Pie Popcorn wurde extra für Weihnachten kreiert und wurde aus Karamell, nussigen Mandeln und in Brandy getränkten Früchten kombiniert. Lecker, aber leider etwas hochpreisig und somit nicht für den täglichen Verzehr geeignet. ;-)

Eine recht kleine Tüte kostet ca. EUR 4,70


Und als letztes Produkt gibt es aus der Bitebox eine Mischung aus Cashewkernen und Mangostückchen. Lecker, haut mich jetzt aber nicht sonderlich vom Hocker ;-) - als kleiner Snack in Stress-Situationen aber ganz in Ordnung. Wer gerne Nüsse und Trockenfrüchte mag, der sollte ich die riesige Auswahl aber schon einmal näher anschauen.

Einzeln kann man die kleinen Biteboxen glaube ich gar nicht kaufen, meines Wissens gibt es diese nur im Abo, oder halt in einer der Spezialboxen von Foodist. 

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Die Spezial Weihnachtsbox gefällt mir wirklich sehr gut! Bis auf 1-2 Produkte hat sie mich total geflasht - schon alleine wegen den Hauptdarstellern, die ja auch einen eigenen Titel verdient haben. Ohne die Box wären mir diese Produkte wohl nie aufgefallen. Und genau das ist es was ich an diesen Boxenkonzepten so toll finde -> man entdeckt immer wieder neue und unbekannte Produkte. 

Solltet Ihr jetzt auch Interesse an einer Foodist Box haben, dann habe ich zum Abschluß ein kleines Schmankerl für Euch:

Mit dem Gutscheincode: Wunder2013 erhaltet Ihr beim Kauf einer Weihnachtsbox einen Rabatt in Höhe von 15 Euro. Ich finde solche Gutscheinangebote immer ganz praktisch, denn so spart man doch so einiges.

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Wie findet Ihr denn die Exclusive Weihnachtsbox?
Welches Produkt gefällt Euch am besten?

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Das war's dann für heute von mir und ich begebe mich jetzt mit dem Heißen Hirsch auf die Couch ;-)

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Die Box wurde mir kostenlos von Foodist zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank dafür!

Trüffel 43

Als vor einiger Zeit von Tchibo eine Mail zum Thema Pralinen & Schokolade in mein Postfach flatterte, war ich hoch erfreut, denn ich wollte dieses Jahr zum Weihnachtsfest meist selbstgemachte Leckereien verschenken. Und auf meiner Liste standen auch Pralinen. 

Und passend zur Themenwelt Schoko- und Backgenuss, die morgen startet, sollten wir uns kreativ betätigen und bezaubernde Pralinen fertigen. Da ich noch nie Trüffel selbst gemacht habe, diese aber total gerne mag, musste ich nicht wirklich lange überlegen und dank der praktischen Helferlein, die mir von Tchibo kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, war das Ganze ein Kinderspiel.



Trüffel 43

Zutaten:
(für ca. 30 Stück)

200g Weiße Kuvertüre
100g Zartbitterkuvertüre
75g Butter
100ml Sahne
3 EL Licor 43
Kokosraspeln

Zubereitung:

Als erstes wird die Sahne in einem Topf zum Kochen gebracht. Butter, Likör und die grob gehackte Kuvertüre dazugeben und schmelzen lassen. Alles gut verrühren und die Masse anschließend ca. 2-3 Stunden kalt stellen.

Mit einem kleinen Löffel kirschgroße Kugeln von der Masse abstechen, diese auf einen Teller mit Kokosraspeln geben und anschließend daraus kleine runde Kugeln formen. Die Kugeln nochmals in Kokos wälzen und in Pralinen-Förmchen setzen.

Die fertigen Trüffel im Kühlschrank aufbewahren, dort halten sie sich ca. 1 Woche, aber keine Angst, normalerweise sind sie eh schon vorher aufgefuttert :-)


Für diese Trüffel habe ich einen Teil vom Pralinen-Zubereitungsset verwendet, das Abtropfgitter finde ich sehr praktisch und dank der Gabel und der Tauchspirale, macht man sich die Finger nicht so schokoladig (obwohl.. die kann man ja auch abschlecken *g*) und die kleinen roten Förmchen passen auch perfekt zu meinen Wintertrüffeln, oder was meint Ihr?

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Eines meiner Lieblingsstücke aus dieser Kollektion ist diese wunderschöne Etagere aus hochwertigem Porzellan:



Hier kann man sowohl Pralinen, süße Plätzchen, aber auch herzhafte Sachen für ein leckeres Frühstück stilvoll servieren. Daumen hoch!

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Für meine Lebkuchen, die ich Euch ja gestern schon gezeigt habe, habe ich die praktische Schmelzschale verwendet. Einfach übers Wasserbad hängen, Schokolade hineingeben und der Rest geht von alleine. Bis jetzt habe ich dazu immer irgendwelche Schüsseln verwendet, aber jetzt bin ich froh, dass ich so einen tollen Haushaltshelfer besitze. 


Und dann gibt's da noch dieses Pralinenschachtel-Set auf das ich mich total gefreut habe, denn vom optischen her, finde ich das Design wirklich sehr gelungen. Aber anscheinend bastel ich zu wenig, oder ich habe zwei linke Hände, denn beim Zusammenfalten der Schachteln hab ich mich wirklich schwer getan *seufz* - eine Falt-Anleitung konnte ich bis jetzt leider auch nicht finden, aber vielleicht muss ich noch ein bisschen üben. Fürs Foto hab ich es doch ganz gut hinbekommen finde ich:


Auf alle Fälle sollten alle Tchibo Fans morgen mal in der Filiale, oder auf der Homepage vorbeischauen, denn es geht nicht nur um Schokolade & Co. auch andere Sachen für die Küche und für den Genuss gibt es zu entdecken.

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Mögt Ihr die Tchibo Produkte genauso gerne wie ich?
Ich glaube das kommt schon fast nach meiner Kochbuchsucht *hüstel*

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Vielen Herzlichen Dank an Tchibo für die Bereitstellung der Produkte, die ich für die Herstellung meiner Schokoladen und Lebkuchen-Kreationen verwendet habe.

In der Weihnachtsbäckerei - Teil 3: Elisenlebkuchen Nürnberger Art

Hattet Ihr bis jetzt auch so ein tolles Wochenende wie ich? Wenn nicht habt Ihr ja noch ein paar Stunden Zeit *zwinker* - Ihr könntet ja z.B. leckere Lebkuchen backen, oder Euch einfach mit einer Tasse heißen Schokolade auf die Couch lümmeln und dabei Märchenfilme anschauen - Ist doch ne Idee, oder?

Bei mir staut sich aktuell schon wieder alles, es gibt ne Menge Rezepte und Erlebnisse, die verbloggt werden müssen und mein Kochbuchland soll auch noch weiterwachsen - es gibt also viel zu tun! Und während ich hier schreibe, kühlt die Schokoladenmasse für die nächste süße Sünde ab und neben mir liegt ein kleines Häufchen Plätzchen - Nervennahrung und so ;-)


Das heutige Rezept für Pfefferkuchen (hochdeutsch Lebkuchen) kommt dem Original aus Nürnberg schon ziemlich nahe. Das einzig neue daran, war für mich die Zugabe von Rum, aber für diejenigen, die keine Kinder im Hause haben, ist das kein Problem und die leichte Rumnote machen diesen Lebkuchen noch etwas exquisiter. Was ich an Lebkuchen so toll finde - sie sind in kurzer Zeit zubereitet und man braucht dazu auch keine großartigen Küchengeräte.

Elisen-Lebkuchen
(für ca. 20 Stück)

Zutaten:

25g Orangeat
25g Zitronat
125g Mehl
1 TL Backpulver
125g gemahlene Nüsse nach eigenen Wünschen (ich habe Mandeln und Macadamia genommen)
1 Ei
40ml Rum
2 EL Vanillezucker
125g brauen Zucker

ca. 20 Oblaten (Durchmesser 7-8 cm)
Zum Dekorieren entweder Zartbitterkuvertüre, oder für einen Zuckerguss Zitronensaft und Puderzucker

Zubereitung:

Als erstes wird das Orangeat und das Zitronat mit einem scharfen Messer klein gehackt. Mehl, gemahlene Nüsse, Backpulver und Lebkuchengewürz in einer Schüssel vermischen.

Jetzt den Zucker zusammen mit dem Ei, Rum und Vanillezucker schaumig rühren und anschließend die restlichen Zutaten dazugeben und gut vermengen. Der Teig sollte klebrig und etwas zäh sein.

Oblaten auf einem Backblech auslegen und mittig darauf je 1 EL Lebkuchenteig setzen. Bitte lasst hier einen kleinen Rand frei, denn sonst läuft das ganze quasi über.


Bevor die Lebkuchen in den Ofen kommen, sollten sie noch ca. 1 Stunden kaltgestellt werden, damit sie ihre Form behalten.

Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen und die Pfefferkuchen ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Der Zuckerguss bzw. der Schokoladenüberzug sollte noch erledigt werden, so lange die Lebkuchen noch warm sind.

Nachdem die Lebkuchen ausgekühlt sind, sollte man diese ca. 2-3 Wochen in gut verschließbaren Dosen aufbewahren.


Tipp: Sollten die Lebkuchen einmal zu hart sein, einfach etwas Backpapier über die Lebkuchen legen und eine Scheibe Brot, oder eine Apfelscheibe darauf geben und die Dose wieder fest verschließen.

Rezeptinspiration: Ländliches Backen im Advent - Land Edition Sonderausgabe

In der Weihnachtsbäckerei - Teil 2: Aprikosen-Rosmarin-Plätzchen

Da ich heute den ganzen Tag mit einem Teil der Bloggerwelt München & Umgebung unsicher mache, habe ich diesen Beitrag für Euch schon gestern Abend getippt, denn ich weiß ja, dass Ihr auf die Rezepte wartet.

Die heutige Kreation stammt ebenfalls aus dem kleinen Büchlein Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und bezaubernd süß und da ich Rosmarin in Plätzchen ziemlich spannend finde, entschied ich mich für die Kombination mit Aprikosen. Im Jahre 2011 gab es schon einmal ähnliche Plätzchen, allerdings mit Vanille und auch diese waren köstlich.


Auch hier ist die Zubereitung kinderleicht - ich mag es ja nicht sonderlich, wenn man für ein paar kleine Kekse Stunden in der Küche verbringen muss, denn diese Zeit hab ich einfach nicht! Und ich bin mir sicher, dass es vielen von Euch genauso geht - schnell soll es gehen und schmecken muss es - stimmts? ;-)

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Aprikosen-Rosmarin-Plätzchen

Zutaten:
(für ca. 50 Stück)

160g Mehl
100g Polentagrieß
130g Zucker
120g weiche Butter
100g getrocknete, gehackte Aprikosen
2 Eier
1 Zitrone
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
Aprikosenmarmelade
ca. 1 TL getrockneter Rosmarin (es kann auch frischer verwendet werden, hab ich aber nicht bekommen)

Zubereitung:

Als erstes wird die Schale der Zitrone abgerieben und der Saft ausgepresst. Alles in eine Schüssel geben. Die Aprikosen klein hacken und mit dem Zitronensaft vermischen.

Jetzt die weiche Butter mit Zucker und einer Prose salz cremig rühren. Die Eier dazugeben und mit dem Mixer schaumig schlagen. Mehl, Polentagrieß und Backpulver nach und nach in die Schüssel geben und alles zu einem klebrigen Teig verarbeiten. Zum Schluss werden die abgetropften Aprikosen und der Rosmarin unter den Teig gezogen.

Backofen auf 200° vorheizen.

Zwei Bleche mit Backpapier belegen und mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Lieber etwas mehr Platz lassen, denn sonst kleben die Plätzchen zusammen.

Nach ca. 12 Minuten sind die Plätzchen fertig und dürfen auskühlen.

Aprikosenmarmelade in einem kleinen Topf erhitzen und die Plätzchen damit einpinseln.

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Unscheinbar schauen diese Plätzchen auf den ersten Blick aus, aber der Schein trügt! Denn durch die leichte Rosmarin-Note im Zusammenspiel mit fruchtiger Aprikose, ein kleines Genussfeuerwerk im Mund. :-)

In der Weihnachtsbäckerei - Teil 1: Ricotta-Polenta-Baci

Nur noch knapp 5 Wochen und es ist Heiligabend!

Wer jetzt noch keine Plätzchen und keinen saftigen Stollen gebacken hat, der sollte sich ranhalten, denn manche weihnachtlichen Gebäcke brauchen ja eine gewisse Zeit, um richtig durchzuziehen.



Und durch eine relativ blöde Situation im Büro hat mich gestern die Backlust überfallen und ich stand mehrere Stunden in meiner Küche, um kiloweise Plätzchen zu backen. Herausgekommen sind dann 4 Sorten und die erste möchte ich Euch heute zeigen, denn viele von Euch haben den Wunsch geäußert die Rezepte so schnell wie möglich nachbacken zu wollen, was mich natürlich riesig freut! Und während in der Küche schon der Teig für die nächste Weihnachtsköstlichkeit ruht, haue ich nun in die Tasten.

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Da ich die typischen Plätzchenklassiker gar nicht so gerne mag, bin ich jedes Jahr auf der Suche nach neuen, interessanten Kreationen und als ich dieses Rezept entdeckte, war ich sofort begeistert. Ich muss zugeben, dass mich die Polenta anfangs etwas irritiert hat, aber das Endergebnis ist der absolute Knaller!


Die Zubereitung ist auch sehr einfach und man braucht nicht viel Zeit. Am längsten dauert das Bepinseln mit Schokolade, aber das habe sogar ich als Ungeduldige auf die Reihe gebracht. :-)

Ricotta-Polenta-Baci

Zutaten:
(für ca. 60 Stück)

110g weiche Butter
160g Zucker
250g Ricotta
150g Mehl
100g Polentagrieß
2 Eier
1 TL Backpulver
Schale von 1 Zitrone
etwas gemahlene Vanille

Zum Dekorieren:

100g Zartbitterkuvertüre
50g gehackte Pistazien
1 Tropfen Arganöl, oder neutrales Öl

Zubereitung:

Als erstes wird die Butter zusammen mit Zucker, Eiern, gemahlener Vanille und Zitronenschale cremig gerührt. Nun den (oder die?) Ricotta dazugeben und alles gut vermengen. 

Mehl, Backpulver und Polenta vermischen und nach und nach unterrühren, bis ein zäher Teig entstanden ist.

Backofen auf 180° Umluft vorheizen.

Wenn Ihr kleine Pralinenförmchen zur Hand habt, könnt Ihr diese nun mit ca. 1 TL Teig füllen und auf Bleche verteilen. Zufälligerweise hatte ich gerade einige Pralinen-Förmchen hier, die ich spontan mal zweckentfremdet habe ;-) 


Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, dass die kleinen Baci's auch ohne Form gelingen. Müsste man mal testen.

Auf der mittleren Schiene ca. 15 Minten goldgelb backen und anschließend abkühlen lassen.


Zum Verzieren wird die Kuvertüre im heißen Wasserbad geschmolzen, 1 Tropfen Oel dazugeben und die Baci's damit bepinseln. Pistazien darüber streuen und trocknen lassen.

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Ich konnte natürlich nicht abwarten bis der Guss so richtig trocken war und habe vorab schon genascht und was soll ich sagen - Hammer!! So fluffig und locker und ach einfach klasse! Meinen Kollegen hatte ich heute eine kleine Kostprobe mitgebracht und auch sie waren hin und weg, vor allem als ich gesagt habe, dass hier Polenta mit verarbeitet wurde.


Das Rezept stammt übrigens aus dem tollen Büchlein Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und bezaubernd süß von Christina Richon.

Copyright by GU Verlag
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Die Rezepte zu meinen weiteren Kreationen, die Ihr bereits auf meiner FB-Seite bewundern könnt, folgen so bald wie möglich. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und würde mich über ein Feedback freuen :-)

Herzlich Willkommen in Oberding!

Was fürn Ding?

Oberding.... ja Ihr habt schon richtig gelesen! Und was soll das jetzt sein? 

Ich möchte Euch heute meinen neuen Wohnort ein klein bisschen vorstellen und dies hier ist auch der erste Post aus unserem neuen Zuhause! Die letzten Wochen war es hier im kulinarischen Wunderland wirklich sehr still, aber es ging einfach nicht! So ein Umzug ist wirklich kein Zuckerschlecken, auch wenn wir eigentlich nur einen Haushalt zum umziehen hatten, sammelt sich in den Jahren wirklich viel Mist an. Aber wir haben alles gut über die Bühne gebracht und es ist mittlerweile auch Gemütlichkeit in unser neues Heim eingezogen. 




Jedoch waren die ersten Wochen ziemlich chaotisch, denn unsere Möbel und vor allem meine neue Küche ließen auf sich warten, doch seit einer Woche ist fast alles komplett. Leider hat bei der Küche nicht alles so hingehauen und somit haben wir jetzt noch immer keinen Kühlschrank *seufz*, aber da der Winter mit seinen kalten Temperaturen immer näher rückt, können wir zumindest die wichtigsten Grundnahrungsmittel auf dem Balkon lagern. Im Hochsommer wäre das undenkbar gewesen!

Aber verhungert sind wir bis jetzt nicht, denn was macht man zuerst wenn man in einen neuen Ort zieht? Genau, man erkundschaftet die Gegend und schaut sich auch mal die Wirtschaften im Ort an. Und genau das haben wir an unserem ersten Tag in der neuen Wohnung getan. Schließlich mussten wir uns ja auch bei unseren fleißigen Umzugshelfern bedanken.

Hier in Oberding haben wir bis jetzt 2 bayerische Wirtschaften (hochdeutsch Restaurants) entdeckt. An der ersten sind wir schnell vorbei gelaufen, denn einladend wirkte diese nicht auf uns und wenn man 20 Meter vorher schon penetranten Essensgeruch einatmen muss, ist das eine Lokalität, die ich nicht unbedingt von innen sehen möchte!

Keine 3 Minuten weiter schaut es da schon ganz anders aus! Man wird von weitem schon mit einladenden Laternen zum Eingang von Deimels' Landgasthof begleitet.

Copyright: Deimel's Landgasthof

Als wir zum ersten Mal dort waren, hatten wir glücklicherweise reserviert, denn es gab kaum noch einen freien Tisch. Wir wurden mit einem sehr herzlichen Servus! begrüßt und der Service gab sich wirklich die größte Mühe und lies es uns an nichts fehlen. Zur Begrüßung bekommt man standardmäßig frisches Brot mit hausgemachter Kräuter-Knoblauchbutter serviert und man muss dafür nichts extra zahlen.

Beim Blick in die Speisekarte, fiel mir die Entscheidung wirklich nicht leicht, denn hier gibt es so richtig gute bayerische Schmankerl, also genau mein Ding! Ich wählte die Bauernente mit Knödel und Rotkraut, während A. sich eine Aufgeschmolzene Breznsuppe mit Weißwurstradeln und hinterher ein Münchner Ochsenschnitzel gönnte. Ich probierte natürlich von allem und es war alles phantastisch und somit war klar, dass wir unsere Stammwirtschaft gefunden hatten :-)

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Und in Zeiten von Facebook & Co. sucht man dann auch irgendwie nach den Orten die man besucht hatte und so haben wir uns auch relativ schnell mit der Wirtin und Chefköchin Barbara angefreundet. Ja endlich mal ne weibliche Kochkünstlerin! Ich find das wirklich spitze und Barbara Deimel versteht ihr Handwerk definitiv! Besonders wichtig ist es ihr, dass sie fürs Kochen nur Produkte aus der näheren Umgebung verwendet und mit einer Jägerin in der Familie ist das natürlich optimal ;-) 
Und als ich vorgestern von ihr virtuelle Geburtstagsglückwünsche entgegennehmen durfte, reservierte ich im gleichen Zug für abends erneut einen Tisch.

Copyright: Deimel's Landgasthof

Wir wurden sogar persönlich von der Wirtin empfangen und das ist schon irgendwie toll! Ich glaube auch, dass es gerade auf dem Dorf wichtig ist, wenn man sich mit seinen Mitmenschen und Nachbarn gut versteht, denn Ihr wisst ja wie das ist.....

Jedenfalls gab es für mich dieses Mal auch die sauguade Suppe, die es letztes Mal bei A. schon gab. Und wisst Ihr was mir an dieser Suppe besonders gefällt? Die Weißwurschtradeln, denn die werden ja in Bayern normal klassisch gegessen und jeder der damit etwas anderes anstellt, wird des Freistaates verwiesen *zwinker* - so ging es jedenfalls mir, als ich zum ersten Mal Pasta mit Weißwurscht gekocht hatte!


Da im Landgasthof aktuell Wildwochen sind, entschieden wir uns zu diesem besonderen Tag für Reh & Hirsch. Bei A. gab es ein Rehragout mit Hauberlingen und ich entschied mich für rosagebratene Hirschkalbsmedallions. Ich bin ja eigentlich nicht so der Wildesser, aber ich muss sagen ich war total begeistert und nach der doch recht mächtigen Portion, war ich auch kugelrund und megasatt.



Die Fotos sind leider nicht so gut geworden, aber das kann man ja noch nachholen, denn wir werden sicher bald wieder im Deimel's Landgasthof einkehren, denn es gibt hier auch regelmäßig Aktionswochen, die man sich ned entgehen lassen sollte.

Solltet Ihr einmal in der Nähe sein, kann ich Euch dieses Restaurant wirklich empfehlen. Auch wenn es etwas abseits vom Schuss liegt, lohnt es sich und Ihr werdet es nicht bereuen. Und wenn Ihr dann schon mal da seit, gibt's bei mir eventuell noch nen Absacker :-)

Deimel's Landgasthof
Hauptstr. 31
85445 Oberding
Tel. 08122-2277557

Oberding liegt übrigens keine 10 Minuten vom Münchner Flughafen entfernt und in Erding ist man in 5 Minuten.

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So das war auch schon wieder - ja ich weiß, das es heute etwas mehr zum Lesen war, aber das musste jetzt einfach sein und die letzten Wochen war ich ja wirklich schreibfaul gewesen, deshalb isses jetzt a bisserl ausführlicher geworden. Jedenfalls geht es jetzt hier im Blog wieder rund!

Servus und bis bald
Eure Alice :-)

Meat Free Monday - Sizilianische Blumenkohl-Pasta

Da München auch als nördlichste Stadt Italiens bezeichnet wird, kann ich Euch in meinem Wiesn-Countdown auch ein köstliches Pasta-Rezept zeigen, welches es bei uns letzte Woche gab. Und da ich ja noch Urlaub habe, kommt mir das gerade recht, denn unter der Woche komme ich normalerweise ja nicht zum Bloggen. Die Vorbereitungen für unseren Umzug laufen auch ganz gut und zumindest ist der wichtigste Schriftkram erledigt und auch der Umzug von Strom, Internet und Co wurden beantragt. Es wird also langsam! :-) 

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Laut Original Rezept werden hier noch 50g Rosinen verarbeitet, aber da ich diese nicht mag, hab ich sie einfach weggelassen.


Zutaten:

1 kleiner Blumenkohl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Chiliflocken
50g Pinienkerne
2 ELTomatenmark
1 Lorbeerblatt
1 EL Zitronensaft
einige Safranfäden
frisch geriebener Parmesan

500g italienische Pasta

Zubereitung:

Die Safranfäden werden zu allererst in 2 EL kochendes Wasser gegeben, damit sie ihr ganzes Aroma entfalten können.

Der Blumenkohl wird geputzt, in kleine Röschen zerteilt und anschließend in kochendem Salzwasser ca. 4 Minuten bissfest gekocht. Blumenkohl abtropfen lassen und das Kochwasser aufbewahren, denn das benötigt Ihr noch für die Soße.

Jetzt werden die klein gehackten Zwiebeln in Olivenöl glasig angedünstet. Fein gehackten Knoblauch und die Chiliflocken dazugeben und kurz mitdünsten. Nun die Pinienkerne hinzufügen und so lange braten lassen, bis sie leicht angeröstet sind. Alles wird nun mit ca. 150ml des aufbewahrten Kochwassers abgelöscht. Eingeweichten Safran (inkl. Wasser), Tomatenmark und das Lorbeerblatt dazugeben und alles gut verrühren. Den Blumenkohl dazugeben, vorsichtig unterheben und alles ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Sollte es im Topf zu wenig Soße sein, einfach noch etwas Blumenkohlwasser dazugeben.

Pasta al dente kochen, abtropfen lassen und unter die Blumenkohlsoße heben. Mit Zitronensaft und frischen Kräutern verfeinern.

Vor dem Servieren, frisch geriebenen Parmesan darüber verteilen.

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Das Original Rezept stammt übrigens aus dem wundervollen Kochbuch:


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Fazit:

Als ich das Rezept zum ersten Mal gelesen hatte, war ich etwas verwundert, denn man benötigt hier kein Salz und keinen Pfeffer. Aber das braucht man auch gar nicht, denn die Kombination von Safran, Pinienkernen und Zitronensaft ergibt ein sehr außergewöhnliches und leckeres Geschmackserlebnis, dass ich so auch noch nicht kannte. Die Rosinen die normalerweise noch dazu gehören kann ich mir allerdings immer noch nicht so richtig vorstellen...