Mein Wiesn-Countdown beginnt jetzt!

Alle Jahre wieder......

In 22 Tagen geht's hier in München wieder rund, denn das 180. Oktoberfest öffnet wieder seine Pforten. Aber wisst Ihr was? Das interessiert mich dieses Jahr überhaupt nicht, denn ich mach mir meine eigene Wiesn daheim, denn wer braucht schon überfüllte Bierzelte, besoffene Touristen, überteuertes Bier und unbezahlbare Wiesn-Schmankerl, die man sich doch zuhause selber machen kann? Ich brauch das nicht mehr und deshalb werde ich Euch in den nächsten Wochen bis zum Ende der Wiesn, einige bayerische Rezepte und Tipps geben, wie Ihr Euch das Oktoberfest in die eigenen 4 Wände holen könnt. Mit dabei sind Rezepte, Kochbücher und auch einige Produktempfehlungen. Ihr dürft also gespannt sein!

****

Wenn ich an bayerische Schmankerl denke, dann fällt mir neben Schweinsbraten, Haxen auch noch die Weißwurst ein. Aber hier soll es natürlich keine 0815-Weißwurst sein, denn sie soll auch so richtig guad schmecken! Ich erinnere mich noch dunkel daran, als ich vor Jahren einmal im Supermarkt eine Packung mit nach Hause genommen hatte.... dieses Wurst war ungenießbar und ich konnte sie damals auch nicht essen, denn sie war einfach nur sauer und unangenehm im Geschmack *urgs* und seit diesem Zeitpunkt gibt es nur noch richtig gute Weißwürste vom Metzger. Und da kam mir die neueste Kreation vom Weißwurstpapst Toni Holnburger aus Miesbach gerade recht! Denn zur Wiesn hat er sich mal wieder etwas leckeres einfallen lassen.

Die erste Weißwurst die mit Bier verfeinert wurde! Und klar das bei so einer besonderen Wurst nicht irgendein Bier verwendet wurde - Tegernseer Hell musste her! Wir trinken ja beide gerne mal ein Bier und in den letzten Jahren haben sich die Biere aus dem beliebten Bräustüberl zu unseren Favoriten entwickelt. Deshalb machte uns die Bier-Weißwurst umso neugieriger und letzte Woche gab es dann auch mal wieder ein richtiges Weißwurstfrühstück.

Die Weißwurst von Toni ist wirklich ein Knaller und sau guad! Und wir haben dann jeder mal auf die Schnelle 4 Stück genossen. Und die Wurst schmeckt sogar kalt sehr gut, man muss ja alles mal ausprobieren. Also wenn sich demnächst Gäste ankündigen, weiß ich welche Wurst gekauft wird. Sehr empfehlenswert! Und wer jetzt neugierig geworden ist, für den gibt es passend zum Oktoberfest ein tolles Special. 

****

Das "Holnburger Oktoberfest Spezial"-Paket


Dieses zünftige Packerl enthält:

12 Weißwürste "Holnburger Tegernseer Helle"
2 Steingutkrüge vom Tegernseer Bräustüberl (0,5l)
2 Flaschen Tegernseer Spezial
1 Glas Händlmaier's Senf


Dieses tolle Präsentpaket kann entweder direkt bei der Metzgerei in Miesbach abgeholt werden, oder man bestellt es direkt auf der Homepage von Toni Holnburger. Hier muss ich aber erwähnen, dass der gekühlte Versand EUR 20 extra kostet, was ich schon ein bisschen teuer finde. Wer die Möglichkeit hat, die Weißwürste selbst abzuholen, der zahlt für das obige Set EUR 39 was ich völlig angemessen finde, denn man bekommt hier wirklich eine tolle Spezialität! 


Und was ich sonst noch so mit den Weißwürsten angestellt habe,
erfahrt Ihr in den nächsten Tagen *zwinker* 
denn man kann die Weißwurst auch auf andere Art und Weise zubereiten :-)

****

Freut Ihr Euch auf die Wiesn,
oder bleibt Ihr auch lieber zuhause?

****

Vielen Dank an Toni Holnburger für die geniale Weißwurst, die uns unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurde.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Rezepte mit Ziegenkäse: Zucchinisuppe

Nachdem ich mich in der letzten Woche ausschließlich von Ziegenkäse ernährt habe, möchte ich Euch natürlich auch die Rezepte, die ich ausprobiert habe, zeigen. Für manche ist das sicherlich nichts neues, aber für mich schon, denn mit Ziegenkäse hatte ich bis vor ein paar Wochen nun wirklich nichts am Hut, aber da Ihr das ja eh schon wisst, werde ich das Ganze auch gar nicht wieder aufwärmen.

****

Zorra hat Geburtstag! 9 Jahre gibt es den kochtopf jetzt schon und er hat seinen Glanz noch lange nicht verloren! Ganz im Gegenteil! Fast täglich gibt es hier neue Rezepte, Aktionen, Gewinnspiele, Produkttests und nicht zu vergessen -> DIE Blogevents, die mittlerweile schon ein fester Bestandteil in der Foodbloggerszene geworden sind. Ich hoffe, dass es den kochtopf und die Events noch viele Jahre geben wird, denn sonst würde mir definitiv etwas fehlen!

Zorra - Danke für 9 Jahre!

Und aktuell gibt es ja auch wieder mehrere Aktionen, an denen man sich beteiligen kann und eines davon finde ich besonders toll! Es wird eine Neuauflage des Braun Blogger Kochbuches geben! Da ich beim letzten Mal leider nicht dabei sein konnte, habe ich mir dieses Jahr besonders viel Mühe gegeben, um einen der begehrten Plätze im Buch zu ergattern.

Es gibt Suppe!


Zucchini-Süppchen mit Ziegenfrischkäse

Zutaten:

3 kleine Zucchini
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
600ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
125g milder Ziegenfrischkäse
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Zucchini waschen und in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel und den Knoblauch ebenfalls schälen und fein hacken.

Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin anschwitzen.

Jetzt die Zucchiniwürfel dazugeben und kurz anbraten lassen und anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Brühe sollte die Zucchinis knapp bedecken. Das Lorbeerblatt hinzu geben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Wenn die Zucchinis weich sind, wird der Ziegenfrischkäse und ein Spritzer Zitronensaft in den Topf gegeben und alles wird gut verrührt.

Nun mit einem Pürierstab, oder einem Standmixer alles fein pürieren, bis die Suppe eine sämige Konsistenz bekommen hat.

****

Uns hat die Suppe sehr gut geschmeckt. Die Kombi von Lorbeer und Ziegenkäse war für uns komplett neu, hat uns aber sowas von überzeugt! Wird es sicherlich nicht zum letzten Mal gegeben haben.

****

Und nun hoffe ich, dass es diese Suppe in das Blogger-Kochbuch schafft, denn das ist mein Beitrag für:

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)


Knusperpäckchen mit Möhren und Frühlingsszwiebeln

Eigentlich bin ich ja total ungeduldig.... und wenn es darum geht Fieselarbeiten auszuführen, muss ich mich echt zusammenreißen. So ähnlich erging es mir mit den kleinen Teigpäckchen, die liebevoll mühevoll zusammengebastelt wurden. Wenn es jetzt nur 6 Stück gewesen wären, würde ich mich ja gar ned beschweren, aber es waren 30 Stück und als ich fertig war, hatte ich den Kanal voll!

Und nachdem die kleinen Knusperpäckchen dann fertig gebacken aus dem Ofen kamen, waren sie auch schon innerhalb von 15 Minuten wieder verschwunden. Na klasse! Und dafür der ganze Aufwand?

Aber eins will ich Euch sagen - diese Mistarbeit hat sich schon gelohnt, denn die Gemüsepäckchen schmecken wirklich total lecker und dabei bestehen sie aus nur 3 Hauptztaten. Unglaublich aber wahr!

Hab ich schon erwähnt, dass es ne scheiß Vorbereitung war?

Ok ok, ich hör ja schon auf, denn Ihr wollt jetzt sicherlich sehen, von was ich die ganze Zeit rede, stimmts?

****

Bitteschön:


Zutaten:

2 große Möhren
4 große Frühlingszwiebeln
2 TL Zucker
Salz und Pfeffer
Yufka-Teigblätter (gibts im Kühlregal)
Olivenöl zum Bestreichen
Schwarzer Sesam

Zubereitung:

(Nimm Dir dafür etwas Zeit, denn die brauchst Du! Außer Du bist im Päckchen packen geübt, dann dürfte das kein Problem für Dich sein.)

Zuerst werden die Möhren geschält und anschließend grob in eine Schüssel geraspelt. Die Frühlingsszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Alles gut vermischen und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und ca. eine halbe Stunde ziehen lassen.

In der Zwischenzeit kannst Du den Yufkateig aus dem Kühlschrank holen und diesen in größere Rechtecke schneiden.

Der Teig wird nun leicht mit Olivenöl bestrichen und mit der Gemüsemischung gefüllt. Den Teig dann zu kleinen Päckchen zusammenbasteln. Welche Technik Ihr hier am besten anwendet, müsst Ihr selbst herausfinden. Ich hatte nach etwa 10 Stück den Dreh aber raus.

Die fertigen Päckchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech mit der Naht nach unten setzen und mit schwarzem Sesam bestreuen. 

Im vorgeheiztem Backofen bei 200° (Umluft 180°) ca. 15 Minuten backen, bis die Päckchen knusprig und braun sind.


Wir haben die Päckchen gegessen, als sie noch lauwarm waren, aber laut Original-Rezept schmecken sie auch kalt, aber das konnten wir leider nicht ausprobieren ;-)

Unterm Strich sind die Gemüseteilchen wirklich lecker, aber mir ist der Aufwand schon fast zu groß, aber das liegt wohl an meiner Ungeduld.....

****

Das Rezept stammt übrigens aus einem der neuesten Kochbücher aus dem Kosmos-Verlag, über das ich HIER bereits ausführlich berichtet habe.



Brit Cuisine - Aprikosen-Himbeer-Scones

Mit der englischen Küche habe ich genauso viel am Hut wie mit der brasilianischen Küche, also quasi nix.....ok ich hatte mal so was ähnliches wie einen Shepherd's Pie gebastelt, aber dann hörts auch schon auf. Die englische Küche hat ja im Allgemeinen auch keinen so guten Ruf, aber seit dem des Jamie & Co gibt, hat sich das etwas geändert. Mich jedenfalls haben die englischen Köstlichkeiten noch nicht gepackt, keine Ahnung woran das liegt.....

Vor ein paar Tagen bin ich dann allerdings über das Blogevent Very British bei Foodfreak gestolpert und sah das mal wieder als kleine Herausforderung und ich wusste ja auch, dass ich 1-2 Kochbücher zu diesem Thema besitze. Also nahm ich BritCuisine und suchte mir ein passendes Rezept heraus. Das war übrigens auch nicht so einfach, denn viele Gerichte sind ziemlich deftig und passen nicht wirklich in die Sommerzeit. Letztendlich habe ich mich dann für etwas Süßes entschieden, was man traditionell zum 5 Uhr Tee servieren kann. Scones! Habe ich schon tausendmal gesehen und auf anderen Blogs darüber gelesen, aber selbst probiert habe ich sie noch nie - dann wirds aber höchste Zeit!


Das Rezept ist relativ simpel und auch ungeübte Bäcker/innen (also so wie ich...) werden dieses ohne Probleme hinbekommen.

Für ca. 14 Stück benötigt Ihr:
50g getrocknete Aprikosen
225ml Milch
500g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
85g braunen Zucker
85g weiche Butter
50g frische Himbeeren
1 verquirltes Ei

Zubereitung:

Zuerst werden die Aprikosen klein gehackt und ca. 15 Minuten in der Milch eingeweicht. (Was das genau bringen soll, habe ich leider nicht herausgefunden...) 
Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und gut vermischen. Zucker und weiche Butter dazugeben und mit den Händen zu einem Teig verkneten. Nun wird nach und nach die Milch mit den Aprikosen hinzu gegeben und alles wird zu einem lockeren Teig verarbeitet.
Der Teig wird nun in ca. 12-14 gleich große Stücke geteilt. Daraus werden runde Bällchen geformt und in die Mitte werden noch 3 Himbeeren hineingedrückt.
Die Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und mit dem verquirlten Ei einpinseln.
Im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft ca. 180°) ca. 20 Minuten backen, bis die Scones goldbraun sind.


Also frisch und noch leicht lauwarm, sind diese Scones wirklich total lecker. Ich habe sie nur mit etwas Magerquark bestrichen und war total begeistert! Ja ich weiß! Klassischerweise verzehrt man diese Teilchen mit Clotted Cream, Erdbeermarmelade, oder Lemon Curd, aber es geht auch ohne! (Danke an Julia für die Aufklärung!) 

Da ich unter der Woche meistens alleine bin, habe ich den Großteil der Scones eingefroren und werde die restlichen dann am Wochenende mit meinem Freund noch genießen. Auch getoastet schmecken die Scones lecker, das habe ich heute morgen im Büro ausprobiert.

****

Wie oben bereits kurz erwähnt, stammt das Rezept aus dem Kochbuch:


hier wird es demnächst auch noch eine ausführliche Rezension im Kochbuchland geben.

Cook it with Samba! - Frango ao leite de coco

Wenn ich an Brasilien denke, dann muss ich an den Karneval in Rio, an Fußball, an schöne Frauen und an spezielle Enthaarungstechniken denken *schmunzel* und wenn man mich nach typischen Spezialitäten fragt, dann fällt mir nur der Caipirinha ein, aber dann hört es auch schon auf....

Aber dank Claudia sollte sich das ja nun ändern, denn zusammen mit der Gourmet Gallery (die Welt der Kochbücher auf der Frankfurter Buchmesse) hat sie ein phantastisches Blogevent auf die Beine gestellt. Für alle die es noch nicht mitbekommen haben: Brasilien ist dieses Jahr das Gastland auf der Buchmesse und es wird sicherlich sehr interessant werden.


Ich finde ja solche themenspezifische Blogevents klasse, denn hier wird man wirklich gefordert und man muss seine grauen Hirnzellen auch mal anstrengen. Und dadurch kommt auch mal wieder etwas Abwechslung in die heimische Küche. 

****

Da ich mit der brasilianischen Küche bis jetzt nichts am Hut hatte und auch kein passendes Kochbuch in meinem Regal gefunden habe, war ich sehr dankbar, dass mir der Hädecke Verlag ein passendes Buch zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür! Es handelt sich um das Buch: Brasilianisch feiern: Festa Brasileira und dazu habe ich auch bereits eine musikalische Rezension verfasst, welche Ihr in meinem Kochbuchland nachlesen könnt.

Für das Event habe ich mir ein Rezept mit Kokosmilch und Limetten herausgesucht, denn das sind einige der typischen Zutaten, die in Brasilien häufig zum Kochen verwendet werden. Das Rezept wurde vom mir wie meistens etwas abgewandelt.


Hähnchen in Kokosmilch
- Frango ao leite de coco -

Zutaten:

600g Hähnchenbrustfilet

Für die Marinade:

2 Knoblauchzehen
einige Chiliflocken
Saft von 1 Limette
Salz und Pfeffer

Das  Hähnchenbrustfilet abwaschen und mit Küchenpapier abtupfen. Das Fleisch in grobe Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben. Den Knoblauch sehr fein hacken und mit den restlichen Zutaten für die Marinande gut verrühren und über die Fleischwürfel geben. Alles gut verrühren und im Kühlschrank mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Weiter Zutaten für die Sauce:

2 EL Sonnenblumenöl
2 Knoblauchzehen
1 große Zwiebel
1 Dose gewürfelte Pizzatomaten
Chiliflocken (oder frische Chilieschoten)
Salz und Pfeffer

(Im Original Rezept wird noch eine frische Paprikaschote verwendet, aber da ich keine Paprika esse, habe ich sie einfach weggelassen)

Zubereitung:

Zuerst wird das Öl in einem großen Schmortopf erhitzt und die gewürfelte Zwiebel und der klein gehackte Knoblauch werden darin hell angeschwitzt.

Kokosmilch in einem separatem Topf erhitzen.

Jetzt kommen die marinierten Hähnchenwürfel in den Schmortopf, wo sie einige Minuten angebraten werden. Nun die Tomatenwürfel und die Gewürze dazugeben. Die erhitzte Kokosmilch wird nun ebenfalls in den Topf gegeben. Alles gut verrühren und ca. 15 Minuten sanft garen. Wenn möglich sollte die Flüssigkeit nicht kochen. Vorm Servieren nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu schmeckt am besten Reis, oder frisches Baguette.


Was verbindet Ihr mit Brasilien?

****

Passender Lesestoff:

   


Blumenkohlsuppe mal anders

Blumenkohl mag ich total gerne! Am liebsten paniert und knusprig gebraten, aber das ist natürlich immer mit etwas Aufwand verbunden.

Und als letzte Woche die Temperaturen endlich wieder annehmbar waren und man wieder frische Luft einatmen konnte, entschloss ich mich auf die Schnelle ein Süppchen zu kochen. 

Beim Stöbern bin ich dann bei diesem Rezept hängengeblieben und es machte mich neugierig, denn Tandoori kannte ich bis jetzt nur im Zusammenhang mit Hühnchen.

Was mich bei der Aufmachung des Rezeptes mal wieder stört, ist das Foto auf der Rezeptseite... schaut es Euch genau an - wie kann eine Blumenkohlsuppe mit Tandooripaste so blütenweiß sein? Sorry das geht nicht!  Mir fällt so etwas häufig auf großen Kochportalen auf und die Leute werden quasi mit Fotos gelockt und ärgern sich dann hinterher, wenn das Gekochte oder Gebackene ganz anders ausschaut. Hier möchte ich Euch unsere Foodblogs ans Herz legen. Auf den meisten der Blogs wird alles selbst gekocht und auch alles selbst fotografiert und so wie es auf den Blogs dargestellt wird, ist es meistens auch von jedem nachkoch-/backbar. Eine Übersicht deutscher Foodblogs findet Ihr übrigens HIER.

Aber nun zurück zu meinem Süppchen was uns wirklich sehr gut geschmeckt hat - ich habe es wie immer abgewandelt, denn meistens passt mir an den Original-Rezepten irgendeine Zutat nicht ;-)


Tandoori-Blumenkohl-Suppe

Zutaten:

1 kleiner Blumenkohl
1 Zwiebel
400ml Gemüsebrühe
450ml fettarme Milch
1 1/2 EL Tandoori Paste
Olivenöl
Salz
frischer Schnittlauch
etwas Naturjoghurt fürs Topping

Zubereitung:

Zuerst wird der Blumenkohl gewaschen und in kleine Röschen zerteilt. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in einem großen Topf mit etwas Olivenöl anschwitzen. Nun den Blumenkohl dazugeben und alles ca. 4 Minuten dünsten. Jetzt die Brühe und die Milch hinzugießen und alles gut verrühren. Die Tandoori-Paste mit 2 EL Wasser anrühren und ebenfalls unterrühren. Etwas Salz dazugeben und das Ganze dann ca. 25 Minuten köcheln lassen.

Wer einen Pürierstab besitzt, der kann jetzt die Suppe direkt im Topf fein pürieren. Da ich so ein Küchengerät aber nicht besitze, habe ich die Suppe einfach in einen Mixer gegeben - hat letztendlich den gleichen Effekt, man muss halt nur bisserl rummanschen ;-)

Die Suppe in die tiefe Teller geben und einen EL Naturjoghurt hinaufgeben. Klein gehackten Schnittlaich darüber streuen und schmecken lassen.

Rezeptinspiration: kuechengoetter.de

Fazit:

Blumenkohl mal in einem anderen Gewand und was für mich schwer vorstellbar war -> ohne Muskat ;-) - Uns hat's gschmeckt und der Topf war mal wieder leer!

American Food - Cole Slaw

Am vergangenen Wochenende haben wir wieder den Grill aufgebaut und da musste auch wieder ein Salat her. Doch irgendwie hatte ich dieses Mal keine Lust auf Tomatensalat & Co., sondern wollte irgendwie mal etwas anderes haben. Und dann fiel mir dieser oberleckere Krautsalat ein, den wir erst vor kurzem wieder im Hardrock Cafe gegessen haben. Leider bekommt man da nur ein wirklich winziges Schälchen zu den mega großen Burgern gereicht - wenn es nach mir ginge, könnte die viermal so groß sein :-)

Cole Slaw, wie dieser Salat genannt wird, ist vor allem in Amerika, Irland und England sehr beliebt und wird von Region zu Region anderes zubereitet.

Der Plan stand also die Zutaten wurden besorgt. Leider gab es mal wieder keine kleinen Weißkrautköpfe und halbe sowieso nicht, also blieb mir nichts anderes übrig, als ne 2,5 Kilokugel nach Hause zu schleppen.

Und dann ging die Schnippelei auch schon los und nachdem ein Viertel in kleine, dünne Streifen geschnitten wurde, war meine große Schüssel auch schon voll..... naja der Rest wanderte somit erstmal in den Kühlschrank und sollte mich den Rest der Woche noch verfolgen..... 

Diesen Salat solltet Ihr am besten schon am Vortag zubereiten, da er durchgezogen dreimal so gut schmeckt!


Zutaten:
(für eine sehr große Schüssel)

ca. 1/4 Weißkohl-Kopf
2 Möhren
1 Apfel
1 Becher Sauerrahm
2 EL Essig (ich habe dieses Mal Mirabellenessig genommen)
2 TL süßen Senf
1 TL Dill
1 EL Apfelmeerrettich
1 Handvoll getrocknete Cranberries
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst wird das Weißkraut in dünne Streifen geschnitten (wer einen Gemüsehobel hat, kann diesen dafür auch benutzen). Die Möhren schälen und grob in eine Schüssel reiben. Der Apfel wird ebenfalls geschält und in kleinen Stücke geschnitten. Alles zusammen in einer großen Schüssel vermengen. 

In einer separaten Schüssel nun den Sauerrahm, Senf, Essig, Meerrettich und die Gewürze gut verrühren. Das Dressing wird nun über das geschnittene Gemüse gegeben und vorsichtig vermengt.

Die Cranberries klein schneiden und unter den Salat heben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und dann für einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.


Dieser fast schon göttliche Salat passt hervorragend zu gegrilltem und schmeckt am besten unter freiem Himmel - wie wäre es z.b: mit einem Picknick? ;-) Ich kann Euch diesen Salat nur empfehlen - Ihr werdet ihn sicherlich mögen.

****

Und weil das Rezept einfach jeder sehen und ausprobieren soll, ist dies mein zweiter Beitrag zum aktuellen Blogevent von Highfoodality:

HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

****

Das Rezept, welches von mir ziemlich abgewandelt wurde, stammt übrigens aus dem tollen Buch Junk Food, über das ich HIER bereits berichtet habe.

Zusammenfassung Salzevent und Bekanntgabe der Gewinner

Vor einigen Wochen hatte ich euch darum gebeten, dass Ihr mir Eure Salzschätze zeigt, die Ihr hinter Euren Küchentüren versteckt. Und da kam auch ganz schön was zusammen würde ich sagen. Und ich bin auch jetzt beruhigt, dass ich als "Salzsammlerin" nicht alleine da stehe. 

Bei dieser kleinen Blogparade öffneten 11 Blogger Ihre Schubladen und zum Vorschein kamen die folgenden kleinen bzw. großen Salzberge:



von Sonja, The whitest cake alive



von Karin, Lisbeth's Cupcakes & Cookies



von Kerstin, Kerstins Speisekammer



von Daniela, Leberkassemmel und mehr



von Sandra, from snuggs kitchen



von Elke, Frau Photoauges Blogküche



von Maja, moey's kitchen



von Andrea, our food creations



von Jan, Jans Küchenleben



von Elke Nickie, Nickies Kochecke



von Manu, Manus Küchengeflüster


Bei dieser großen Salzvielfalt ist mir aufgefallen, dass es kaum doppelte Salze in unseren Schränken gibt - das ist doch faszinierend, oder? Aber dann gab es einen Kandidaten der fast überall vorhanden ist, außer bei mir *hust* - Maldon! Ich habe ehrlich gesagt noch nie etwas von diesem begehrten und lt. Aussagen der Teilnehmer wohl bestem Salz, gehört *schäm*. Aber sobald ich wieder etwas Platz in meinem Gewürzregal habe, werde ich das auch mal ausprobieren. Das muss ja gut sein!

****
Und dann war da ja noch etwas - genau die Verlosung! :-) Eigentlich wollte ich ja ganz altmodisch wieder Lose basteln und ein kleines Video drehen, aber aus Zeitgründen krieg ich das leider nicht hin und ich möchte Euch ja nicht noch länger warten lassen. Ich hoffe Ihr verzeiht mir das!

****

Also werfe ich mal die Slotmachine an und drücke Euch ganz fest die Daumen!

Hier noch einmal alle teilnehmenden Blogs auf einen Blick:


Los geht es mit dem Salzpaket Nr. 1


Und darüber freuen darf sich:


Herzlichen Glückwunsch liebe Kerstin!

****

Und das Salzpaket Nr. 2


geht an:


Herzlichen Glückwunsch Daniela!

****

Bitte schickt mir Eure Postadresse in den nächsten Tagen an kulinarischeswunderland@googlemail.com damit ich den Versand Eures Gewinnes ankurbeln kann. Ihr bekommt die Salze dann direkt von Konsumgut zugeschickt.

****

Alle anderen nicht traurig sein, die nächste Aktion kommt bestimmt bald :) und dann seid Ihr dran! 

****

Und zum Schluss möchte ich mich noch bei allen für die Teilnahme an diesem Blogevent bedanken und ein großer Dank geht auch an Kathrin von Konsumgut für die Bereitstellung der Salzpakete.

MERCI!

Kochbuchrezension: What Katie ate - Über 100 Lieblingsrezepte aus Katies Küche

Ich glaub auf das heutige Kochbuch habe ich mich, zusammen mit vielen anderen am meisten gefreut und ich behaupte jetzt einfach mal, dass dieses Buch eines der großen Favoriten im Jahr 2013 ist. Wer sich öfters mal auf Foodblogs herumtreibt, der kennt sicherlich den Blog What Katie ate - ich mag ihn wirklich sehr und stöbere ab und zu auf ihm herum. Da ich der englischen Sprache leider nicht mächtig bin, lasse ich mich dennoch von den hinreißenden Fotos von Katie inspirieren. Wenn ich doch einmal so schöne Fotos machen könnte.... *seufz* - aber egal! Es hat schließlich jeder seinen eigenen Stil und seine eigene Persönlichkeit und mein Foodblog ist glaube ich auch nicht so schlecht *kicher*

Und seit knapp einem Monat gibt es jetzt die leckeren Rezepte auch in deutscher Sprache, denn Katies Blog wurde zum Buch und ich finde es einfach nur grandios!

****

Dieses Kochbuch hat für mich etwas besonderes. Das ganze Layout, die Fotos und auch die Schrift sprechen mich total an. Es ist definitiv kein 0815 Buch, sondern etwas ganz besonderes! Weiterhin sind so ziemlich alle Rezepte alltagstauglich und nicht abgehoben und das ist mir bei einem Kochbuch ja sehr sehr wichtig.


Katie Quinn Davies
ISBN 9783865286833
304 Seiten
EUR 24,95

****

Bevor es im Buch mit dem Rezept-Teil losgeht, erfährt man in der Einleitung viel persönliches über Katie und ihr Leben. Ich gebe zu ich lese die Einleitungen meist gar nicht, aber diese habe ich mit großem Interesse quasi verschlungen. Anschließend gibt uns Katie noch einige unverzichtbare Tipps & Tricks mit auf dem Weg, die einem das Kochen in manchen Situationen erleichtern sollen,


****

Frühstück

...sollte ja normalerweise die wichtigste Mahlzeit des Tages sein, aber bei mir trifft das höchstens am Wochenende zu. Im ersten Kapitel gibt es herzhafte Gerichte, aber auch an die Naschkatzen wurde gedacht. Bei manchen Rezepten merkt man auch schnell, dass Katie ursprünglich aus Irland stammt :-)

Beispielrezepte:

  • Hausgemachte Baked Beans auf Röstbrot
  • Frühstücksmuffins mit Erdbeeren, Apfel und Mandel
  • Bobs Backofen-Müsli
  • u.v.m.



Mittagessen

Ob Fisch, Fleisch, oder vegetarische Rezepte - auch hier sollte jeder ein passendes Gericht zum Sattwerden finden.

Beispielrezepte:

  • Colms Tomatensuppe
  • Orecchiette mit Rösttomaten und Pecorino-Sahne-Sauce
  • Vietnamesischer Salat mit knusprigem Schweinebauch
  • Barramundi nit eingelegten Radieschen und Bohnen-Brunnenkresse-Salat
  • u.v.m.


Salate

In diesem Abschnitt wird bei manchen Rezepten deutlich, dass Katie auch aus Resten noch hervorragende Speisen zaubert. Das macht sie natürlich noch sympathischer. ;-)

Beispielrezepte:

  • Chorizo-Kartoffelsalat mit Rucola und Manchego
  • Perlgraupensalat mit Harissa-Hähnchen
  • Quinoa-Linsen-Salat mit Spargel, Minze und Halloumi
  • u.v.m.

Canapés & Drinks

Dieses Kapitel gefällt mir besonders gut, da ich ja gerne Freunde zu mir einlade und da kann man nie genug Ideen für kleine Snacks und erfrischende Getränke haben.

Beispielrezepte:

  • Saftige Mini-Burger
  • Apfel-Ingwer-Cranberry-Cocktail mit Wodka
  • Mini-Eggs-Benedict
  • Mini-Hackfleischröllchen mit Äpfeln und Pistazien

Abendessen

Jetzt wird es relativ fleischlastig, aber das stört mich nicht im geringsten ;-) - dies ist übrigens der größte Abschnitt im Buch.


Beispielrezepte:

  • Rindfleisch-Pie mit Guiness
  • Schweinerollbraten mit Apfel-Aprikosen-Pistazien-Füllung (das muss ich unbedingt nachkochen!)
  • Katies Fisch-Pie mit knusprigem Speck-Lauch-Topping
  • Sheilas Retro-Rindfleisch-Curry
  • u.v.m.

Beilagen & Saucen

Diese zwei Komponenten werden ja meiner Meinung nach immer noch unterschätzt, aber ich finde Beilagen total wichtig und wenn man dann noch eine richtig gute Sauce auf dem Teller hat, kann nix mehr schiefgehen.

Beispielrezepte:

  • Junge Erbsen mit Minze
  • Weiße Bohnen-Kichererbsen-Dip mit geröstetem Knoblauch
  • Katies irisches Kartoffelpüree
  • Auberginen-Chutney mit gerösteter Paprika

Desserts

Und alle die bis jetzt noch nicht von diesem Buch begeistert sind, werden im letzten Kapitel mit Sicherheit überzeugt.

Beispielrezepte:

  • Rhabarbertarte mit Mandelcreme
  • Blutorangen-Rosmarin-Kuchen
  • Erdbeer-Basilikum-Eiscreme mit schwarzem Pfeffer
  • Kaffee-Schoko-Mousse mit irischem Whiskey
  • u.v.m.
****

Ich liebe dieses Buch! Warum? Die Rezepte sprechen mich zu 90% an und das ist auch eher selten, die Fotos sind ein Knaller, die ganze Aufmachung ist einzigartig und um die Rezepte nachzukochen muss man keine Kochlehre absolviert haben. Die Rezepte sind alle recht einfach, aber dennoch genial umgesetzt. Ich denke aus diesem Buch werde ich so einiges ausprobieren und Euch natürlich davon berichten.

Auch das Preis-/Leistungsverhältnis ist bei diesem Buch unschlagbar - wo bekommt man ein so tolles Kochbuch mit über 300 Seiten für unter EUR 25?

****

Meine Bewertung:

Ich kann leider nur 5 Kochmesser vergeben *zwinker* - wenn ich mehr hätte,
würde ich das auf alle Fälle tun! 



Gefüllte Hackbällchen mit Tomaten-Käse-Minz-Salat

36 Grad und es wird noch heißer.....

Puhhh ist das warm! Ja ich jammere, weil ich kein Sonnenkind bin, ich mag es lieber wenn mir ein frisches Windchen um die Nase weht und in die Sonne brauche ich mich eh ned legen, da ich wohl eher mit der vornehmen Blässe auf die Welt gekommen bin und nicht braun werde *lach* - aber mei des macht mir gar nischt, braun sein kann ja schließlich jeder.

Trotz dieser Bullenhitze muss dann doch ab und zu mal der Herd angeworfen werden, denn nur von Salat & Co. kann und möchte ich mich ned ernähren. Also gab es dann gestern als Beilage zu einem erfrischenden Salat, ganz schlichte Hackbällchen, welche mit kalorienarmen Weißkäse (Feta-Art) gefüllt wurden. 


Gefüllte Hackbällchen

Zutaten:

500g Rinderhackfleisch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Senf
1 EL Haferkleie
1 Ei
3 EL fettarme Milch
Salz, Pfeffer und geräuchertes Paprikapulver

100g fettarmen Käse nach Feta-Art

Zubereitung:

Zuerst wird die Zwiebel und der Knoblauch in kleine, feine Würfelchen geschnitten.Anschließend alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einer relativ festen Masse verkneten. (Normalerweise verwendet man als Bindung ja Semmelbrösel oder Toastbrot, aber da wir das ja aktuell nicht verwenden, habe ich es mit Haferkleie versucht und das funktioniert genauso gut. Sollte die Masse also zu flüssig sein, einfach noch etwas Kleie hinzugeben.)

Der Käse wird nun ebenfalls in kleine Würfel geschnitten. Nun werden aus der Hackmasse kleine Bällchen geformt und die Mitte kommen ca. 6 Käsewürfelchen.

Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und die Bällchen von allen Seiten gut an- und durchbraten.


Der dazugehörige Salat macht sich quasi von selbst. Ihr braucht dazu:

4 Tomaten
eine halbe Gurke
200g weißen Käse Feta-Art
frische Minze
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Tomaten, Gurke und Käse in grobe Würfel schneiden und alles gut miteinander vermischen. Die Minze in kleine, dünne Streifen schneiden und unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken und zusammen mit den Hackbällchen in der Abendsonne genießen.

****

Und da Uwe von HighFoodality ab dem 04.08.2013 leichte, liebste und sommerliche Rezepte für einen guten Zweck sucht, ist dies mein Beitrag zu diesem tollen Event:

HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser