Lambertz - Weihnachtliche Leckereien zum 1.Advent

Und schon ist der da - der 1.Advent und nun geht es in großen Schritten aufs Weihnachtsfest zu. Auf vielen Kanälen kann man schon seit einigen Tagen verfolgen, wie sich manche in die alljährliche Weihnachtsbäckerei stürzen. Bei mir ist das normalerweise auch so, aber dieses Jahr werde ich es wohl aus zeitlichen und beruflichen Gründen nicht schaffen. Finde ich selbst sehr schade, aber ich werde mich deshalb nicht mitten in der Nacht in die Küche stellen um Plätzchen zu backen.

Doch man muss deshalb nicht auf die süßen Weihnachtsleckereien verzichten, denn der Handel ist schon seit Monaten voll damit. Sicher kann man hier nicht jedes Produkt kaufen, aber es gibt hier wirklich gute Dinge, die man seinen Gästen am Adventssonntag anbieten kann.



Schon im vergangenen Jahr hatte ich beispielsweise einige Produkte von Lambertz gekauft, da hier meiner Meinung nach das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt und die meisten Sachen schmecken auch voll gut. Nicht umsonst ist Lambertz seit 1688 weltweit der führende Anbieter für Lebkuchen, Printen und Saisongebäck. Ich sag nur Baumkuchen!! Den liebe ich persönlich ja total und es wurden davon auch schon 2-3 Stück verputzt. (deshalb gibts davon auch kein Foto *g*)


Wer sich einen Überblick über das komplette Sortiment verschaffen möchte, der sollte einmal im Online Shop umsehen, denn gerade jetzt zur Adventszeit gibt es hier echt tolle Sachen. Auch wer noch ein Geschenk z.B. für seine Eltern, Großeltern, oder die Schwiegermama sucht wird hier fündig werden. Ich finde ja vor allem die Sondereditionen in den teils nostalgischen Blechdosen wunderschön. Aber auch die Geschenktruhe in einer Box aus edlem Holz kann sich sehen lassen und sie enthält die beliebtesten weihnachtlichen Produkte aus dem Hause Lambertz.



In der Kiste befinden sich folgende Leckereien:

  • 1 Blechdose "Zum Fest" - sie enthält eine bunte Auswahl an Spezialitäten, die Dose habe ich letzte Woche meinen Kollegen mitgenommen und es hat nicht lange gedauert und sie war leer gefuttert ;-)
  • Mozartkugeln - hier muss ich sagen, dass es halt doch nicht die "Echten" sind und ich finde, dass in Mozartkugeln immer eine Schicht Pistazien mit enthalten sein muss.
  • Mandel-Spitzkuchen
  • Dessert-Spitzkuchen

  • Schoko-Printen
  • Schoko-Lebkuchen

  • Schoko-Spekulatius - Diese Spekulatius sind wirklich total lecker, sehr schokoladig und knusprig. Leider kommen aber die winterlichen Aromen, wie sie typisch für Spekulatius sind nicht richtig zum Vorschein - man könnte sie also das ganze Jahr über geniessen

  • Domino-Mischung aus Weißer-, Vollmilch- und Zartbitterschokolade - ein Klassiker, der auf keiner Advents-Kaffeetafel fehlen darf - man kann natürlich damit auch Berge bauen *zwinker*

  • Honig-Saft-Printen
  • 1 Packung Lambertz-Time Lebkuchenmischung



Klar schmecken selbstgemachte Lebkuchen und Plätzchen meistens besser und bei der Zubereitung macht sich die weihnachtliche Vorfreude aufs Fest erst so richtig bemerkbar, aber wer dafür keine Zeit findet, oder einfach nicht backen kann, oder will, der kann auch so manche Süße Leckerei kaufen. Ich finde das überhaupt nicht tragisch, denn die Sachen schmecken auch! :-)



Ich wünsche Euch und Euren Lieben einen wundervollen 1.Advent und vergesst morgen früh nicht das erste Türchen am Adventskalender zu öffnen! Wir haben hier aktuell 3 Stück stehen und wir freuen uns schon auf den Inhalt :-)



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Tim Mälzer - Eierlikör-Käsekuchen - Der absolute Wahnsinn!

Schon lange habe ich keinen Käsekuchen mehr gebacken - es wurde also mal wieder Zeit! Erinnert Ihr Euch noch an mein großes Käsekuchenevent? Ich war eigentlich der Meinung, dass ich meinen persönlichen Lieblingskäsekuchen gefunden hatte, aber das hat sich mit dem heutigen Rezept schlagartig geändert! Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war, denn ein perfekter Käsekuchen, so wie ich ihn mag, ohne Vanillepuddingpulver? ;-)  und das man den Boden vorbäckt war mir bei Quarkkuchen auch neu.

Aber wisst Ihr was? Der Kuchen ist der absolute Knaller und steht ab sofort bei uns an erster Stelle! Eigentlich wollte ich ihn zu meinem Geburtstag mit ins Büro nehmen, aber leider war davon am Montag morgen nicht mehr viel übrig, also musste ich sie vertrösten und muss in den nächsten Tagen noch einen bzw. zwei backen.

Das Rezept stammt übrigens aus dem neuen Kochbuch Heimat von Tim Mälzer* aus dem ich gerade diverse Rezepte ausprobiere, um für Euch in den nächsten Tagen noch eine Rezension zu schreiben. Vorab kann ich dazu sagen, dass mich nicht alle Rezept umhauen, aber immerhin ist der Tim jetzt mein neuer Käsekuchenkönig! :-)

Also hurtig, schnell - Zutaten notieren und noch schnell besorgen, dann habt Ihr morgen einen göttlichen Kuchen auf der Sonntagstafel stehen!





Zutaten:
(für eine 26cm Springform)

5 Eier
250g Mehl
50g Puderzucker
1 Prise Salz
100g kalte Butter in Stückchen
150g Zucker
geriebene Vanille nach Geschmack
1kg Magerquark
200ml Schlagsahne
250ml Eierlikör

Zubereitung:

Für den Boden wird zuerst 1 Ei getrennt (das Eiweiß braucht Ihr später noch) und dann 150g Mehl, Puderzucker, Salz, Butter und 1 Eigelb zu einem glatten Mürbeteig verarbeitet. Den Teig zu einer Kugel formen und im Kühlschrank ca. eine halbe Stunde kalt stellen.

In der Zwischenzeit werden Zucker und die restlichen 100g Mehl vermischt. Quark, Schlagsahne, 4 komplette Eier, Vanille und 150ml Eierlikör mit dem Handmixer gut verrühren und nach und nach dann die Zucker-Mehl-Mischung dazugeben.

Backofen auf 180° (Umluft 160°) vorheizen.

Springform ausbuttern und den gekühlten Mürbeteig rund ausrollen und dann in die Form geben und leicht andrücken. Der Teig wird jetzt im unteren Teil des Ofens 15 Minuten vorgebacken. Anschließend bitte sofort mit etwas Eiweiß bepinseln. Den Rest des Eiweißes rührt Ihr dann einfach noch in die Quarkmasse mit ein, die dann komplett in die Springform gegeben wird. Bevor der Kuchen nun für 60 Minuten in den Backofen wandert, wird er noch mit dem restlichen Eierlikör übergossen.

Den fertigen Kuchen im Backofen bei leicht geöffneter Tür auskühlen lassen.

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Unser Fazit:

Der Boden ist lecker knusprig und nicht zu trocken (ich glaub man sagt heutzutage crunchy dazu *g*)  und die Quarkmasse schön fluffig und total lecker! Wer Käsekuchen genauso gerne mag wie ich, der sollte diese Variante unbedingt einmal ausprobieren - Ihr werdet es nicht bereuen!! Echt einer der besten Käsekuchen die ich je gegessen habe. Danke Tim!

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DELINERO Box Oktober 2014 - Kulinarische Spezialitäten aus England

Es ist schon wieder ein paar Tage her, als die letzte Box von DELINERO bei mir ankam, aber ich möchte Euch den Inhalt natürlich nicht vorenthalten. Dieses Mal ging die Reise nach England und vorab hatte ich Euch auf meiner Facebook-Seite bereits gefragt, was für Euch typische englische Genuss-Produkte sind und hier wurden bereits so einige Dinge genannt. Unter anderem:

Chutneys, Shortbread, Vinegar Chips, Tee, Fish & Chips,Minzsoße, Orangenmarmelade, Porridge, Bohnen und Speck usw.

Ich denke Ihr habt das ganz gut getroffen, denn sehr viel mehr bekannte und vor allem gute Sachen hat England ja nicht zu bieten - jedenfalls was den kulinarischen Teil betrifft...




Schauen wir mal, welche Produkte sich in der Box versteckt hatten:


Hier haben wir einen Raps- und Wildblütenhonig aus dem Hause Hilltop Honey. Beide Honigsorten werden hier miteinander vermengt, bis sie die richtige Konsistenz erreicht haben, denn dadurch kristallisiert der Honig nicht und bleibt wunderbar cremig und buttrig und man kann seinen Tee damit verfeinern. Honig mag ich beispielsweise nur im Tee, oder ich verwende ihn zum Kochen & Backen. Pur auf einer Buttersemmel mag ich Honig überhaupt nicht. 

1 Glas bekommt man hier zum Preis von EUR 4,99



Dieser sehr aromatische Tee mit echter marokkanischer Minze von Brew Tea Co schmeckt uns wirklich sehr gut, schon wenn man die Schachtel öffnet atmet man die pure Minze ein - sehr toll! Bei der Herstellung dieses Tees werden nur ganze, gerollte und handverlesene Blätter verwendet, damit das Aroma komplett erhalten bleibt. Deshalb hat ein Päckchen auch seinen Preis und leider würde ich ihn für einen Preis von EUR 8,99 (für 15 Säckchen) auch nicht kaufen.... auch wenn er wirklich super klasse schmeckt!




Und da es in England ohne Tee nicht geht, gibt es gleich noch einen Nachschlag. Von Teapigs gibt es einen Frühstückstee aus Assam, Ceylon und ruandischem Schwarztee. Da ich keinen schwarzen Tee trinke, opferte sich André als Tester und er war sehr angetan von dieser hervorragenden Mischung, welche man an kalten Tagen auch noch mit etwas gutem Rum aufpimpen kann ;-)

Eine Packung mit 15 Säckchen bekommt man für EUR 5,99



Jetzt kommt wieder etwas, ganz allein für mich! :-) Die ultraleckeren Müsliriegel von Eat Natural kannte ich bereits und kann sie auch weiterempfehlen! Die Variante mit Zartbitterschokolade und Cranberrys ist nicht zu süß und den Crunchykick bekommt der Riegel durch edle Macadamianüsse. Hier gibt es echt Suchtgefahr und beim Preis gibts auch nix zum Meckern, für EUR 1,29 bekommt man hier was echt natürliches, was auch noch schmeckt! TOP!



Auch die Orangenmarmelade* von Chivers kannte ich bereits, denn diese Produkte kann man in größeren Supermärkten schon seit längerer Zeit finden. Die "Olde English Marmelade" wird übrigens seit 1911 den britischen Majestäten zum Frühstück serviert. Bei mir wird die Marmelade hauptsächlich zum Backen verwendet, da ich zum Frühstück eher die herzhaften Sachen bevorzuge. Von der gleichen Firma gibt es übrigens auch noch ein super Lemon Curd* , für diejenigen, die es nicht selbst herstellen möchten. Ein Glas der königlichen Marmelade vom Hoflieferanten kostet im Handel ca. EUR 3,49



Nachdem ich in letzter Zeit einige Sorten der Burts-Chips probiert habe, kann ich behaupten, dass die Jungs ihr Handwerk verstehen, denn die knusprigen Kartoffelscheiben werden aus den besten Knollen Englands hergestellt - dürfen in bestem Sonnenblumenöl baden und triefen aber trotzdem nicht vor Fett. Die Chips haben immer ein eher dezentes Aroma und werden nicht mit Gewürzen und Aromen überladen. Da können sich die deutschen Chips-Hersteller mal so einige Scheiben abschneiden! ;-)

Mit den pfeffrigen Chips* kann man übrigens auch klassische Club-Sandwiches u.ä. aufpeppen. Einfach zwischen die Brotscheiben legen und man hat noch eine zusätzliche Würze und den allseits beliebten Crunch. Pro Tüte zahlt man hier EUR 2,99 - ist es aber auf alle Fälle wert!




Ich mag Minze in Kombination mit dunkler Schokolade sehr gerne (ihr wisst ja... da gibts so dünne Täfelchen...) und deshalb war ich auf die Mintfingers von Romneys besonders gespannt. Aber um ehrlich zu sein, war ich davon eher enttäuscht, weil es mir diese Tafeln einfach zu minzig und zu süß sind. Es handelt sich hier um eine milchige, zähe  Pfefferminzcrememasse, welche mit einer dünnen Schicht Schokolade überzogen sind. Für Minzliebhaber sicher etwas Besonderes, aber für uns leider nicht so prickelnd. Auch wenn es sich hier um eine traditionelle Spezialität handelt, würde ich dafür keine EUR 7,99 bezahlen.



Und es geht süß weiter! Wobei diese Sticky Toffee Sauce von Cartmel gar nicht mal so schlecht ist! Die klebrige Sauce passt hervorragend zu frisch gebackenen Pancakes, oder man gibt sie einfach über ein Stück Käsekuchen. Die Sauce eignet sich auch sehr gut als Brotaufstrich!Eine kleine süße Sünde, für die man EUR 6,49 zahlt. 





Kommen wir nun zu den letzten beiden Produkten. Leider muss ich sagen, dass ich auch hier eher nicht die geeignete Zielperson bin, denn Fudge in jeglicher Art hat mich noch nie umgehauen, ich weiß nicht ob es an der Konsistenz liegt, oder an etwas anderem. Der Vanilla Fudge von Cobbydale ist sahnig, süß und hat ein ausgeprägtes Vanillearoma und kostet EUR 3,49

In der nostalgischen Blechdose, die mir als Verpackungsliebende sehr gut gefällt, verstecken sich traditionelle Karamellbonbons aus dem Hause Farrah's mit harter Schale und weichem Kern. Die Bonbons werden aus 3 verschiedenen Zuckersorten, Butter und einem Hauch Zitrone hergestellt. Die Zuckerle erinnern ein wenig an die Kindheit, aber muss ich jetzt nicht jeden Tag haben. Außerdem kann es bei Zungenpiercing-Trägern etwas kompliziert werden, denn die weiche Masse im Inneren ist sehr widerspenstig und verträgt sich nicht wirklich mit dem Metallstäbchen im Mund ;-)

1 Dose mit süßen, klebrigen Bonbons bekommt Ihr für EUR 5,49

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Mein Fazit zur England-Box:

Ich muss sagen, dass mich die Box in diesem Monat nicht so wirklich umgehauen hat. Es kann natürlich sein, dass es in England nicht viel mehr Köstlichkeiten gibt, aber eventuell hätte man aus jeder Sortimentskategorie etwas finden können? Klar ist Tee und Karamellgedöhns typisch englisch, aber es dann gleich doppelt in die Box zu geben, fand ich nicht so gut.

Aber es gab auch diese Mal einige Highlights - dazu gehörte auf alle Fälle der Müsliriegel, die Chips und der marokkanische Minztee! Ich hoffe, dass es beim nächsten Land wieder spannender und abwechslungsreicher wird!

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Alle vorgestellten Produkte aus der Box kann man im Onlineshop von DELINERO nachbestellen und wenn Ihr schon mal da seit, solltet Ihr Euch unbedingt die Weihnachtsleckereien anschauen, denn da sind wirklich interessante Sachen dabei! Ich sag nur Wintersirup mit Vanille & Pfirsich-Gold oder Festtagswodka mit Schneeflöcken und Blattsilber - Tolle Geschenkideen!


Ich bedanke mich recht herzlich bei Delinero für die Box, die mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurde. Meine Meinung bleibt davon, wie bereits bekannt sein dürfte, unberührt.

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IVEG: Pfaffenwürger mit Brokkolicreme - Strozzapreti con stracotti

Die Temperaturen sinken so langsam in den Keller und das hat zur Folge, dass sich die Essensgewohnheiten bei uns etwas verändern. In den kommenden Wochen wird es eher deftig bei uns und auf dem Herd köcheln Suppen, Eintöpfe und deftige Pasta-Gerichte vor sich hin. Salate & Co. haben da definitiv keine Chance, denn da wärmt ja nix von Innen! Kennt Ihr sicherlich, oder?

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Für Euch habe ich heute ein wirklich köstliches Soulfood Rezept aus dem Buch Italien vegetarisch* herausgekramt, dass es schon vor einigen Wochen bei uns gab, als ich über das Buch eine ausführliche Rezension geschrieben habe. Wer gerne knackig, grünen Brokkoli isst, der wird hier im ersten Moment wohl etwas mit dem Kopf schütteln, denn das grüne Gemüse wird hier quasi zerkocht,! Das macht aber überhaupt nix, denn am Ende habt Ihr eine der besten Brokkolisaucen auf dem Teller. Glaubt mir! Seid aber dann nicht zu gierig, sonst ergeht es Euch wie den Geistlichen in Norditalien, die nach Volksmund an dieser köstlichen Pasta reihenweise erstickt sind! (somit erklärt sich auch der Pfaffenwürger *zwinker*)


Italien vegetarisch


Zutaten:

1 mittelgroßer Brokkoli
2 Knoblauchzehen
1 Peperoncino
200ml passierte Tomaten
400g Pasta
Meersalz und Schwarzer Pfeffer
Olivenöl

Pecorino oder Parmesan

Zubereitung:

Der Brokkoli wird zuerst gewaschen und in kleine Röschen zerteilt.

Knoblauch und Peperoni sehr klein hacken und in einer Pfanne mit Olivenöl anschwitzen. Jetzt den Brokkoli dazugeben und kurz im Öl schwenken. Passierte Tomaten in die Pfanne geben und alles etwas einkochen lassen und dann soviel Wasser dazugeben bis der Brokkoli bedeckt ist. Deckel auf die Pfanne und alles ca. 45 Minuten köcheln lassen, bis alles sehr weich ist.

Pasta ca. 15 Minuten vor Ende der Kochzeit bissfest kochen.

Nun wird der Brokkoli mit einem Kartoffelstampfer zu einem cremigen "Brei" zerdrückt und das Ganze wird dann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Pasta mit der Sauce vermischen und mit frisch geriebenen Käse bestreuen.

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GÖTTLICH!

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Und weils so gut passt, ist dies mein Beitrag zum Blogevent von Schmeckt nach mehr - denn hier werden bis zum 14.12. vegetarische Soulfood Rezepte gesucht - BINGO!

Seelenfutter


Was esst Ihr am liebsten,
wenn es draußen immer kälter wird?




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Banana-Split-Cake

Immer wieder Sonntags, überkommt einen ja meistens die pure Lust auf etwas Süßes zur Kaffeezeit. Und deshalb habe ich für Euch heute einen tollen, saftigen Kastenkuchen, der auch bei Kindern, sehr gut ankommt.

Bananen-Split kenne ich persönlich nur als einen der beliebtesten Eisbecher-Kreationen und als ich dann auf dieses Rezept gestoßen bin, war mir klar, dass ich diesen Kuchen unbedingt ausprobieren muss! Wie Ihr auf dem folgenden Foto sehen könnt, ist dieser Cake kein klassischer trockener Kastenkuchen, dieser hier ist richtig schön klebrig und saftig, so wie ihn viele Engländer und Amerikaner mögen. Man erstickt also nicht vor Trockenheit und muss den Kuchen auch nichts einditschen ;-)


Kastenkuchen mit Bananen und Schokolade


Zutaten:
für eine Kastenform (ca. 30 cm lang)

250g Ricotta
150g Zucker
120g weiche Butter
3 Eier
2 Bananen
250g Mehl
1 TL Backpulver
200g klein gehackte Zartbitterschokolade
1 Prise Salz

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Zuerst werden Ricotta, Zucker, Butter, Eier, Salz in einer Schüssel schaumig geschlagen, bis die Masse richtig schön hell geworden ist. Nun das Mehl und das Backpulver dazugeben und alles zu einem cremigen Teig verrühren.

Nun werden die Bananen in Scheiben geschnitten und werden dann zusammen mit der Schokolade mit einem Holzlöffel unter den Teig gehoben.

Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und darin verteilen.

Der Kuchen wird nun in der untersten Hälfte des Backofens ca. 50 Minuten gebacken.

Auskühlen lassen und genießen!

Tipp: Der Kuchen hält sich in Folie verpackt, ca. 3 Tage

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Dieses Rezept stammt übrigens aus dem tollen Backbuch CAKE: Genial einfach und schnell* von Ursula Furrer-Heim und ist im AT Verlag erschienen.




In diesem Backbuch dreht sich alles um Cakes und Kastenkuchen. Besonders daran gefällt mir, dass die Rezepte nicht so altbacken sind und für jeden Geschmack ist hier das Passende dabei.

Unter anderem habe ich hier auch noch den Schoko-Kürbis-Cake ausprobiert, welcher uns auch sehr gut geschmeckt hat. (Rezept folgt noch)




In diesem Buch findet Ihr 65 Rezepte, welche in folgende Kategorien unterteilt sind:


  • Apfel und Birne
  • Saisonfrüchte
  • Exotisch-fruchtig durchs Jahr
  • Karamell
  • Schokolade
  • Winter
  • Süßes Gemüse
  • Pikante Cakes
  • Ungebacken
Und um Euch den Mund noch wässriger zu machen, hier noch ein paar Rezepttitel, die Ihr im Buch finden könnt:

  • Norweger-Cake
  • Rot getupft
  • Fruchtiger Linzer-Cake
  • Quark-Cake mit Cranberrys
  • Schoko-Cake à la Sacher
  • Tiramisu-Cheesecake
  • Speckbrot-Cake
  • Fondue-Cake
  • u.v.m.
Vor allem die etwas ausgefallenen Rezepte stehen bei mir auf der Nachbackliste und ich werde Euch daran teilhaben lassen :-)

Ein tolles Buch, dass auch für Hobbybäcker/innen geeignet ist, die nicht so geübt sind - also wie für mich gemacht ;-)

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Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntag - was steht bei Euch heute auf der Kaffeetafel?

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Fleischbällchen mit Dicken Bohnen a la Ottolenghi

Das heutige Rezept wollten wir schon sehr lange ausprobieren, aber es scheiterte daran, dass wir hier nirgends Dicke Bohnen bekommen haben. Nachdem wir etliche Supermärkte durchforstet hatten, legten wir das Vorhaben erstmal auf Eis....

Im Norden wäre es gar kein Problem gewesen, denn dort gibt es die dicken, grünen Bohnen regelmäßig auf den Wochenmärkten, so hat es mir Sabine von Hamburg kocht! erzählt.


Quelle: Wikipedia

Soweit so gut.... vor einigen Wochen klingelte es dann abends an unserer Tür und ein Katalogverteiler von Bofrost stand davor. Nach einem kurzen Hallo und ich schau in den nächsten Tagen mal, ob ich was finde, war der abendliche Besuch auch schon vorbei. Und nachdem ich dann doch einmal den Katalog flüchtig durchblätterte sah ich sie! Dicke Bohnen!! Yeahhh! André hat dann auch sofort gesagt: "Na endlich können wir das Rezept aus dem Jerusalem Kochbuch von Ottolenghi * kochen!!


Jerusalem - Rezept a la Ottolenghi


Und dann ging alles ganz schnell! Die erforderlichen Zutaten wurden eingekauft und die benötigte Baharat Gewürzmischung wurde vorab zusammen gemörsert, denn die macht das ganze Gericht erst so richtig gut! Wer hier die benötigten Einzelgewürze nicht alle zuhause hat, der kann sich die arabische Baharat* Mischung auch schon fertig kaufen und für alle anderen gibt es hier die Zubereitung.

Baharat Gewürzmischung

Zutaten:

1 TL schwarze Pfefferkörner
1 TL Koriandersamen
1 kleine Zimtstange, grob gehackt
1/2 TL Gewürznelken
1/2 TL gemahlenes Piment
2 TL Kreuzkümmelsamen
1 TL Kardamomkapseln
1/2 geriebene Muskatnuss

Die Herstellung ist kinderleicht! Ihr müsst nur alle Zutaten in eine Gewürzmühle, oder in einen großen Mörser geben und alles zu einem feinen Pulver verarbeiten. In ein lichtgeschütztes Schraubglas füllen und somit habt Ihr immer eine orientalische Grundzutat im Schrank stehen.

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Und nun geht es weiter mit dem Hauptgericht. Für die Zubereitung solltet Ihr Euch etwas Zeit nehmen, denn schließlich müssen die dicken Bohnen vorher teilweise noch geschält werden, aber glaubt mir - es lohnt sich! Dafür habt Ihr mit den Beilagen keine große Mühe, denn zu diesem orientalischen Gericht serviert man am besten frisch gebackenes Fladenbrot, oder Basmatireis.

Fleischbällchen mit Dicken Bohnen

Zutaten:

400g Dicke Bohnen
6 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
8 Frühlingszwiebeln
500ml Hühnerbrühe
4 Zweige Thymian, oder 2 TL getrockneten
3 EL Zitronensaft
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Für die Fleischbällchen:

500g Rinderhack (man kann hier auch halb Lamm, halb Rind nehmen)
1 klein gehackte Zwiebel
120g Semmelbrösel
2 große zerdrückte Knoblauchzehen
1-2 EL Baharat Gewürz (siehe oben)
1 EL gemahlener Kreuzkümmel
1 Ei
je 2 EL gehackte Petersilie, Minze, Dill und Koriander
1 TL Salz und reichlich Pfeffer :-)
(wer mag kann hier auch noch 2 TL gehackte Kapern dazugeben)

Alle Zutaten für die Bällchen in einer großen Schüssel mit den Händen verkneten und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen, damit sich die Aromen entfalten können. Anschließend zu kleinen Bällchen formen und in einer Pfanne mit Olivenöl rundherum anbraten und dann erstmal beiseite stellen.

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In der Zwischenzeit werden die Dicken Bohnen in Salzwasser blanchiert und dann mit kaltem Wasser abgeschreckt. Die Hälfte der Bohnen wird nun geschält - blöde Arbeit, aber zählt ja nix! ;-)

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Jetzt wird eine Pfanne mit dem restlichen Olivenöl der Fleischbällchen erhitzt und darin werden die Knoblauchscheiben, die klein geschnittenen Frühlingszwiebeln und der Thymian ca. 3 Minuten angeschwitzt. Nun kommen die ungehäuteten Bohnen, Zitronensaft und ein Teil der Brühe dazu. Die Bohnen sollten hier fast bedeckt sein. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Fleischbällchen dazugeben und mit restlicher Brühe aufgiessen und alles nochmals ca. 25 Minuten bei geringer Hitze garen lassen. Kurz vor dem Servieren werden nun die geschälten Bohnen und die restlichen gehackten Kräuter untergehoben.

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Da wir an diesem Abend Besuch von den Schwiegereltern hatten, hatte ich leider nicht die Zeit, um ein richtiges Foto zu schießen, deshalb musste mal wieder das Handy herhalten, sonst hätten die Gäste ja warten müssen, bis ich mich ausgetobt hätte :-)

Dieses israelische Gericht kam bei allen super gut an, sehr aromatisch und würzig und durch die vielen verschiedenen frischen Kräuter ein wahres Gaumenerlebnis! Sehr zu empfehlen!

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Und weil das Gericht so gut zum Orient passt, ist dies mein Beitrag zum Blogevent von Insane in the Kitchen "Der Sultan läd zum Festmahl ein" und gratuliere Sibel auch gleichzeitig zu Ihrem 1. Bloggeburtstag :-)


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