{Wiener Kultrezepte} Rindsrouladen

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Wenn ich spontan 4 Wiener Spezialitäten aufsagen müsste, würde ich wohl den berühmten Zonk bekommen, denn mehr als das Wiener Schnitzel und das Wiener Wirtshausgulasch fallen mir da ned ein... Aber glücklicherweise gibt es ja genügend Kochbücher, die einem helfen, diese Wissenslücke zu schließen. 👍 Und wenn man dann ein Buch durchblättert, kommen dann doch viele Rezepte zum Vorschein, von denen man mal gehört hat - nicht unbedingt im Bezug auf Wien, aber auf alle Fälle sind einem beispielsweise Backhendl, Marillenknödel, Tafelspitz usw. aus der österreichischen Küche schon bekannt.

Unter anderem zählen auch Klassische Rindsrouladen zu einem Wiener Kultrezept. Die österreichische Variante ist etwas anders als die uns bekannte deutsche Rinderroulade - vor allem die Sauce! Die ist wirklich sehr köstlich und die Saucenreste auf dem Teller verleiten wirklich dazu diesen abzulecken, um wirklich keinen Tropfen zu verschwenden! 😇

Schon beim Anblick meines Fotos tropft mir wieder der Zahn! Ich glaube, ich muss das Rezept bald noch einmal nachkochen.


📌 Rezeptquelle: Wien - Die Kultrezepte * - Rezept wurde von mir wieder leicht abgewandelt, ich habe für die Sauce beispielsweise keine Stärke und kein Mehl verwendet, um diese anzudicken - das war meiner Meinung überhaupt nicht nötig.





Zutaten für 4 Personen:

4 große Rinderrouladen
4 EL Senf
4 Scheiben geräucherten Speck
2 Zwiebeln in Streifen geschnitten
6 Möhren in Streifen geschnitten
6 Gewürzgurken in Streifen geschnitten
ca. 500ml Rinderfond
ca. 50ml Sahne
Salz, Pfeffer
Butterschmalz
frischer Schnittlauch


Zubereitung:

Zuerst wird das Rouladenfleisch gewaschen und trocken getupft. Sollte das Fleisch noch zu dick sein, dieses mit einem Fleischklopfer gleichmäßig flach klopfen.

Senf auf die Rouladen streichen und außen einen ca. 1cm großen Rand lassen. Nun kommen die Speckstreifen, die Zwiebeln, Möhren und Gewürzgurken dazu. Anschließend werden die Rouladen so fest wie möglich zusammengerollt und mit Küchengarn zusammengebunden. Die Rouladen rundherum mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Von den Möhren und Gewürzgurken bleibt noch einiges übrig, dieses wird dann aber noch mitverwendet!





Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und die Rouladen darin rundherum anbraten. Die restlichen Möhren und Gewürzgurken kleinhacken und zusammen mit dem Rinderfond in den Topf geben. Alles aufkochen lassen und dann zugedeckt auf kleiner Stufe ca. 1,5 Stunden schmoren lassen. Zwischendrin können die Rouladen ab und zu gewendet werden.

Wenn die Rouladen weich sind, diese aus dem Topf nehmen und die Sahne in den Topf geben und alles gut verrühren. Alles kurz aufkochen und dann wird die Sauce mit einem Stabmixer püriert. Rouladen bis zum Servieren wieder in die Sauce geben.

Als Beilage bereitet man hier am besten ein Kartoffelpüree zu - frische Schnittlauchröllchen darüber streuen und genießen!



Uns schmeckt die Wiener Variante um einiges besser als die klassisch deutsche - probiert es einfach mal aus! Ein perfektes Sonntagsessen!



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Grilled Cheese-Sandwich mit karamellisierten Zwiebeln

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Heute hab ich ein Rezept für Euch, dass es schon vor einer Weile bei uns gab. Irgendwie habe ich es wohl vergessen zu bloggen, aber ich habe nicht vergessen wie gut uns das vegetarische Sandwich geschmeckt hat. 😊

Und deshalb heute ohne großen Text das Rezept, welches aus dem wirklich tollen Kochbuch Herzhaft Vegetarisch * stammt.




Zutaten für 4 Sandwiches:

2 rote Zwiebeln
100g Champignons
200g Zucchini
4 Scheiben Cheddar
4 Scheiben Sandwichbrot
frische Basilikumblätter
1 EL Honig
5 EL Balsamicoessig
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst werden die Zwiebeln und Champignons in Scheiben geschnitten und mit 1 EL Olivenöl in einer Pfanne angebraten. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und dann 1 EL Honig dazugeben und karamellisieren lassen. Balsamico in die Pfanne geben und das Zwiebel-Pilz-Gemüse ca. 4 Minuten einkochen lassen.




Die Zucchini längs in Scheiben schneiden und in einer Pfanne, oder im Kontaktgrill ca. 3-4 Minuten leicht anbraten/anrösten lassen.




Jetzt gehts ans Belegen der Sandwiches. Zuerst Zucchinischeiben, dann frische Basilikumblätter und dann das Zwiebel-Pilz-Gemüse auf die Brotscheiben geben. Jeweils eine Scheibe Käse obenauflegen und mit der zweiten Brotscheibe bedecken.


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Nun alles in einen gut vorgeheizten Kontaktgrill geben und wenn der Käse so richtig schön heraus läuft ist das Sandwich fertig und megalecker!

Das Ganze kann natürlich auch in einer Pfanne gemacht werden, aber ein Kontaktgrill * ist hier natürlich um Einiges praktischer - wir verwenden unseren zwar nicht so häufig, aber die Anschaffung hat sich definitiv gelohnt, wenn solche Sandwiches dabei herauskommen.

Welche leckeren Rezepte sich noch in diesem wirklich gutem vegetarischen Kochbuch befindenen, könnt Ihr wie immer auf Kochbuchsüchtig herausfinden.




 🍴 Guten Appetit 🍴


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{Rezension} One Pot für Eilige inkl. Rezept für Hamburger aus einem Topf

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One Pot Gerichte sind ja schon seit längerem Trend, vor allem die One Pot Pasta wurde im letzten Jahr meines Erachtens schon zuviel gehypt. Da es bei mir aber eigentlich immer schnell gehen muss, hatte ich in der Vergangenheit 1-2 Pastagerichte aus einem Topf ausprobiert, aber diese haben mich leider nicht überzeugt. Meistens glich das fertige Gericht dann einer Pampe und geschmacklich hat mich das Ganze dann auch nicht vom Hocker gehauen.

Doch seit ein paar Wochen/Monaten wird der Begriff One Pot Gericht wieder interessant für mich, denn es erscheinen einige Kochbücher, bei denen das Thema erweitert wird. Das heißt es geht jetzt nicht nur um Gerichte aus einem Topf, sondern es geht jetzt auch um Backbleche, Pfannen, Woks, Schüsseln usw. - Auf deutsch: Ihr braucht nur ein Gefäß um eine komplette leckere Mahlzeit zuzubereiten!

Das Buch, das ich Euch heute vorstellen möchte, wurde von der kanadischen Foodbloggerin Joanna Cismaru geschrieben. Und seitdem das Buch bei mir eingezogen ist, schaue ich auch fast täglich auf ihrem Blog Jo cooks vorbei, denn mir gefällt was Jo hier macht - wirklich leckere Rezepte, die meistens ruckzuck zubereitet werden! Und wenn ich schon freiwillig nen englischsprachigen Blog lese, heißt das schon was. 😉




Schnelle Gerichte aus einem Topf
In maximal 30 Minuten





Zitat von Joanna aus der Einleitung des Buches:

"Ich habe diese Rezepte für das wirkliche Leben entwickelt, für Menschen mit Familien und einem betriebsamen Alltag, die frische Zutaten und einfache Lösungen bevorzugen"


Diese Aussage finde ich hervorragend, denn es trifft wirklich auf das Buch zu! Ähnliche Texte findet man auch man bei anderen Kochbüchern, aber unterm Strich findet man dann wieder Rezepte mit außergewöhnlichen Zutaten, oder irgendwelchem Healthykram - und das brauche ich nun wirklich nicht. Ich möchte Rezepte, die schnell zubereitet sind, lecker schmecken und die auch wirklich jeder zu Hause problemlos zubereiten kann!


Erster Eindruck vom Buch:

Das Buch hat ein recht schlichtes Cover, dass ich aber sehr passend finde. Leider hat das Buch keinen festen Einband, sondern einen flexiblen. Ich finde diese Flexbindungen ja nicht so praktisch und schön - ich weiß nicht ob es beim Druck preislich so große Unterschiede gibt.... ein Hardcover liegt ja auch viel besser in der Hand und ich denke es hat auch eine längere Lebensdauer?




Die Fotos im Buch konzentrieren sich auf das Wesentliche - das Gericht! - kein Schnickschnack, kein Chichi - Joanna ist hier ihrem Stil treu geblieben. Sehr ansprechend!


Die Kapitel:


🍴 1. Eine Backform 🍴

Hier findet Ihr Rezepte, die man auf einem herkömmlichen Backblech zubereiten kann. Für mich eigentliche die praktischeste Variante des Kochens, denn meistens bleibt hier dann auch die Küche sauber. 😇

Beispielrezepte:

- Honig-Senf-Lachs aus dem Ofen
- Kreolische 15-Minuten-Garnelen aus dem Ofen
- Pizza "The Big Easy"


🍴 2. Ein Topf 🍴

Der Klassiker unter den One Pot Gerichten  - um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollte man einen Topf mit 4 - 8 Litern Inhalt verwenden. Und es muss nicht immer Pasta sein! 😏

Beispielrezepte:

- Würziger Garnelen-Hähnchen-Gumbo
- Indischer Pilaw mit Kichererbsen
- Gebratener Tilapia in Thai-Kokos-Sosse


🍴 3. Eine Pfanne 🍴

Pfannen sind ein Multitalent - man kann quasi alles darin machen, sogar Brot backen. Empfohlen wird hier die Verwendung einer Edelstahlpfanne, oder eine beschichtete, da sich gusseiserne Pfannen nicht so gut handhaben lassen.

Beispielrezpte:

- Hähnchen-Ossobuco
- Einfaches Speck-Cheddar-Omelett mit Apfel
- Maisbrot mit Käse und getrockneten Tomaten


🍴 4. Eine Kasserolle 🍴

Hier bin ich etwas verwirrt, unter einer Kasserolle verstehe ich ja eher ein Tiegel / Stieltopf, aber im Buch wird hier eher eine Auflaufform gemeint - wenn ich danach google, dann erscheinen hier aber auch Bräter usw. - jedenfalls werden die Rezepte auf dem Herd und im Backofen zubereitet.

Beispielrezepte:

- Wurst-Spinat-Reis mit Pilzen
- Hähnchen-Tortilla-Auflauf "Santa Fe"
- Arme Ritter aus dem Ofen


🍴 5. Eine Schüssel 🍴

Wird hier hauptsächlich für phantastische Salate verwendet.
Wer braucht da noch aufwändige Bowls? 😇

Beispielrezepte:

- Apfel-Brokkoli-Salat mit Rosinen und Käse
- Rosenkohlsalat mit Cranberrys und Pecorino
- Birnen-Grünkohl-Salat mit Ziegenkäse


🍴 6. Ein Schmortopf 🍴

Jeder sollte einen schweren Schmortopf zu Hause haben, denn spätenstens im Herbst und Winter ist es Zeit für deftige Eintöpfe und Suppen. Doch auch recht leichte und sommerliche Mahlzeiten sind auch hier wieder in maximal 30 Minuten zubereitet.

Beispielrezepte:

- Marokkanischer Hähnchen-Couscous
- Unkomplizierte Bier-Cheddar-Suppe
- Fiesta-Hühnersuppe mit Tortilla-Chips


🍴 7. Ein Wok 🍴

Auch asiatische Gerichte kann man als Ein-Topf-Gericht" zubereiten und dank Joannas simplen Rezepten, braucht man auch nicht nen halben Asiashop leerzukaufen!

Beispielrezepte:

- Brokkoli-Udon-Wokgericht mit Rindfleisch
- 20-Minuten Kung-Pao mit Schweinefleisch
- 15-Minuten Bratreis mit Gemüse



Ausprobierte Rezepte:

Ich mag das Buch sehr und habe deshalb auch schon kurz nachdem es mich erreichte 2 Gerichte nachgekocht und es werden mit Sicherheit noch einige folgen! Als erstes hatte ich mir die Pizza mit Erdbeeren und Hühnchen ausgesucht. Bei mir gab es allerdings eine Variante mit Himbeeren, da es keine Erdbeeren mehr gab!




Und als 2. Rezept haben wir uns den Hamburger im Topf herausgesucht. Klingt erst einmal komisch, aber war dann doch ganz lecker.




Zutaten:
(für 4 hungrige Personen)

500g Rinderhackfleisch
500g ungegarte Makkaroni
1 fein gehackte Möhre
1 fein gehackte Stange Sellerie
1 gehackte Zwiebel
1 kleine Dose Mais
1 Dose gewürfelte Tomaten
ca. 600ml Hühnerbrühe
ca. 600ml Wasser
2 EL Tomatenmark
1 TL getrockneter Oregano
1 TL Knoblauchpulver
1-2 Schuss Worcester-Sauce (hier habe ich improvisiert, denn im Original-Rezept wird eine scharfe Soße verwendet, die wir aber nicht mögen..)
Salz und Pfeffer
Olivenöl

200g geriebener Cheddar
3 gehackte Frühlingszwiebeln
1 gehackte Tomate

Zubereitung:

Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und darin dann die Zwiebeln, Möhren und den Sellerie anbraten. Rinderhackfleisch dazugeben und so lange mitbraten bis es nicht mehr rosa ist.

Jetzt den Mais, die gewürfelten Tomaten aus der Dose, Tomatenmark, Oregano, Knoblauch dazugeben und alles gut verrühren. Nun die Hühnerbrühe und das Wasser in den Topf geben und die ungegarten Makkaroni unterrühren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, kurz aufkochen lassen und dann mit geschlossenem Deckel ca. 10 Minuten auf kleinster Stufe köcheln lassen bis die Nudeln weich sind. Die gesamte Flüssigkeit sollte aufgenommen worden sein.

Kurz vor dem Servieren den geriebenen Cheddar unterrühren. Auf Tellern anrichten und die frisch gehackten Frühlingszwiebeln und Tomaten als Topping darüber geben.




Fazit:

Ich finde das Buch * wirklich klasse! Die Rezepte funktionieren und schmecken. Was ich besonders mag ist, dass die Fotos im Buch im Vergleich zum selbst gekochten Essen kaum abweichen - also sehr authentisch und unverfälscht.

Für Leute die Vollzeit arbeiten, oder generell wenig Zeit zum Kochen haben ist dieses Buch sehr zu empfehlen, ich denke auch, dass die Gerichte bei Kindern gut ankommen.

Gibt nur nen kleinen Punkt Abzug, weil es kein Hardcover hat, aber da kann man auch ausnahmesweise mal drüberwegschauen. 😊



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{Blogevent} Pizza mit Hühnchen, Mozzarella und Himbeeren


Vor ein paar Tagen entdecke ich bei Marc von bake to the roots das 🍕 Blogevent "You had me at pizza!" 🍕 und schon beim Anblick seiner wirklich coolen Köttbullar-Pizza tropfte mir der Zahn! Der Kerl hat aber auch immer so abgefahrene Ideen! Falls Ihr den Blog noch nicht kennen sollte, dann habt Ihr echt was verpasst!

Jedenfalls musste dann ein Pizzarezept her, aber keine 0815, sondern mal was abgefahrenes, um wenigstens ein bisschen in die Nähe von Marc's Kreation zu kommen....

Ich mag ja die Kombi Frucht mit Fleisch ganz gerne, aber ne Hawaiipizza wäre jetzt auch zu langweilig gewesen. Und da ich gerade wieder ein neues Kochbuch auf dem Tisch liegen hatte, stolperte ich über eine Pizza mit Huhn und Erdbeeren. Nehm ich!

Schnell zum Erdbeerfeld ins Nachbardorf gefahren - ähm.... keine Erdbeerfeld mehr da, da war ich wohl etwas spät dran - die Erdbeersaison war ja ned wirklich lang dieses Jahr. Kurz überlegt - dann nehm ich halt Himbeeren, dürfte ja keinen so großen Unterschied machen.

Achja ich habe hier einen fertigen Pizzateig verwendet, da es bei mir meistens schnell gehen muss und ich mit Teigen eh ned so geübt bin. Ihr könnt natürlich auch selbst einen Teig zubereiten. 😉




Zutaten für ein Blech:

1 Rolle XXL Pizzateig aus dem Kühlregal für ein Blech
1 Dose Pizzatomaten (wenn schon Dose, dann nur die guten von Mutti!* 😉)
250g Mozzarella
150g gebratene Hähnchenbrust
150g Himbeeren
Frischer Basilikum
Balsamicocreme
frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Pizzateig auf ein Backblech legen und die Pizzatomaten gleichmäßig darauf verteilen.

Den Backofen inzwischen auf ca. 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mozzarella und Hähnchenbrust in kleine Stücke schneiden und auf den Pizzateig geben und mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Die Pizza nun ca. 5-8 Minuten in den Ofen geben und danach wieder herausholen. 

Jetzt die Himbeeren auf der Pizza verteilen und nochmals ca. 8 Minuten backen, bis der Boden goldbraun ist und der Mozzarella sich golden verfärbt hat. Bei den Backzeiten sollte man sich auch etwas auf sein Gefühl verlassen, jeder Backofen ist ja auch etwas anders.

Pizza aus dem Backofen nehmen, Balsamicocreme darüber träufeln und dann den kleingehacktem Basilikum darüber streuen.


Rezeptinspiration:


One Pot für Eilige * von Jo Cooks - hier wurden jedoch statt Himbeeren Erdbeeren verwendet und zusätzlich noch schwarze Oliven, aber da wir keine Oliven essen, hab ich sie einfach weggelassen.

Fazit:

Perfektes Sommeressen - fruchtig süß durch die Erdbeeren, cremige Mozzarella und als Topping Balsamico - Sehr lecker und kann man bestimmt auch gut mit Nektarinen, oder Pfirsichen machen. 




Alle Infos zum Blogevent, bei dem man übrigens auch tolle Preise gewinnen kann,

gibt es HIER. Bis zum 06.08.2017 könnt Ihr noch mitmachen!




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{Blogevent} Karibischer Grillabend mit Kokosreis-Salat und knusprigen Stout-Rippchen

Es ist schon wieder eine Weile her, als ich das letzte Mal an Zorra's monatlichem Blogevent teilgenommen habe..... das lag aber nicht an meiner Unlust, sondern eher an den vergangenen Themen, denn die haben leider so gar nicht zu mir gepasst. 😇

In diesem Monat dreht sich aber alles um 🌴 World Wide Summerfood 🌴- da mach ich doch gleich mit und da wir letztes Wochenende einige karibische Rezepte ausprobiert haben, passt das wie die Faust aufs Auge. Danke an Birgit von Backen mit Leidenschaft für dieses tolle Thema! ☝


Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)


Vor einigen Wochen durfte das Kochbuch Karibik-Küche * bei mir einziehen und als ich dazu den Beitrag auf unserem Kochbuchsüchtig Blog geschrieben habe, war ich von vielen Rezepten sofort angetan. Und da sowieso wieder ein Grillabend geplant war, sollte es dieses Mal 2 Rezepte aus dem Buch geben. Spareribs wollte ich eh schon ewig mal selber machen und der fruchtige Salat hat auch hervorragend dazu gepasst. Die Rippchen sind zwar etwas aufwändig, aber glaubt mir - die Mühe lohnt sich! Die Rezepte wurden auf unsere Vorlieben hin minimal angepasst.




Knusprige Guinness-Spareribs

Hinweis:
Bitte denkt daran, dass die Rippchen schon am Vortag vorbereitet werden müssen!

Vorbereitung der Rippchen:

4 Seiten Schweinerippchen
2 Lorbeerbeerblätter
5 Wacholderbeeren
2 Nelken
1 Zwiebel halbiert
2 EL Sojasoße
Pfeffer

Die Rippchen in einen großen Topf legen und mit Wasser bedecken. Gewürze, Zwiebel dazugeben und alles zum Kochen bringen. Alles ca. 1 Stunde garen, bis die Rippchen gar sind.

Für die Marinade:

500 ml Stout-Bier - wir haben hier klassisches Guinnes verwendet
4 EL brauner Zucker
3 EL BBQ-Sauce nach Wahl
2 EL Apfelessig
2 fein gehackte Knoblauchzehen
1 EL Sojasoße
2 Lorbeerblätter

Während die Rippchen kochen, kann die Marinade vorbereit werden. Hierzu werden alle Zutaten in einen Topf gegeben und unter Rühren aufgekocht. Alles ca. 5 Minuten sämig einkochen lassen und anschließend abkühlen.

Die gekochten Rippchen abtropfen lassen und in einen verschließbaren Behälter geben (große Form, oder Schüssel) die Marinade darüber gießen und über Nacht im Kühlschrank einziehen lassen. Wenn die Marinade das Fleisch nicht komplett bedeckt ab und zu wenden bzw. das Behältnis mal auf den Kopf stellen, so dass sich die Marinade überall verteilen kann.

Am Grilltag sollten die Rippchen ca. eine halbe Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen werden. Die Marinade abgießen und in einen kleinen Topf geben und alles zu einer dicken Glasur einkochen lassen. Man braucht Geduld, aber auch hier ist das Ergebnis, quasi ein schwarzes Gold, der absolute Knaller.




Nun werden die Rippchen von jeder Seite ca. 5 Minuten gegrillt, bis sie dunkel und knusprig sind und beim Wenden wird die Glasur darüber gepinselt.

Fazit:

Klebrig, süße Spareribs und das Fleisch fällt fast vom Knochen! Ein kleines Träumchen und dieses Rezept schreit definitiv nach einer Wiederholung! Da leckt man sich die Finger nach dem Essen wirklich gerne ab!



Und wie oben bereits angekündigt, gab es als Beilage einen passenden Salat und ausnahmsweise wurde unser heiß geliebter Kartoffelsalat mal verschmäht. 😇




Kokosreis mit Mango und Kräutern


300g Langkornreis
400ml Kokosmilch
400ml Wasser
75g getrocknete Mangos - kleingehackt
1 Dose Kidneybohnen - abgetropft
1 TL getrockneter Thymian

All diese Zutaten in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Topf zudecken und auf kleinster Stufe ca. 15 Minuten garen, bis der Reis die komplette Flüssigkeit aufgenommen hat. Vom Herd nehmen und noch einige Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit wird das Dressing zubereitet, dafür benötigt Ihr folgende Zutaten:

50ml Olivenöl
2 EL Apfelessig
1/2 TL Zucker
1/2 TL Salz
1 große Zwiebel - fein gehackt
100g geröstete Cashewkerne
2 EL Schnittlauchröllchen
2 EL Petersilie (eigentlich wird frischer Koriander verwendet, habe ich aber leider nicht bekommen)
Saft von einer Limette

Alle Zutaten in einer großen Schüssel verrühren und den noch leicht warmen Reis dazugeben und alles vorsichtig vermengen, so dass kein Brei entsteht.

Am besten wird der Reis(salat) noch leicht warm serviert, schmeckt aber auch kalt.



* Weitere Rezeptideen von Levi Roots findet Ihr hier:





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Penne mit grünen Bohnen - Penne ai fagioli verdi

Unser Marokko-Urlaub ist vorbei und nach all den orientalischen Köstlichkeiten, hatten wir eine Megalust auf Pasta! Und da kam mir das neue Kochbuch Semplice! - Meine einfache italienische Küche * von Andrea Boscagli aus dem Kunstmann Verlag gerade recht. 

Im Buch zeigt uns Andrea die Rezepte seiner Großmutter und kocht stets nach dem folgenden Motto, was ich sofort unterschreiben kann:

"Wenn du ein gutes Produkt hast, hast du ein gutes Essen"

Für die im Buch enthaltenen Rezepte benötigt man meist nur 2-3 Hauptzutaten und mehr braucht es auch nicht um am Ende eine köstliche Mahlzeit zu servieren.

Alle Infos zum Buch, inkl. Rezeptregister findet Ihr übrigens bei Kochbuchsüchtig.




Zutaten:

500g Penne
500g grüne Bohnen
2 Schalotten
2 Bund Petersilienblätter
100g fein geriebenen Parmesan
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Anmerkung:

Im Originalrezept werden 5 Bund Petersilienblätter verwendet, das erschien mir persönlich zuviel. Ob das nun wirklich so sein muss, weiß ich leider nicht - eine Info an den Verlag wurde aber bereits verschickt.

Zubereitung:

Die grünen Bohnen werden in mundgerechte Stücke geschnitten. In einen Topf mit Salzwasser geben, zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten gegart, bis sie noch einen leichten Biss haben.

Bohnen mit einer Schaumkelle aus dem Topf heben und in einem Sieb abtropfen lassen. 

Jetzt wird das Bohnenwasser nochmals aufgekocht und die Penne werden darin al dente gekocht.

Inzwischen die Schalotten klein hacken, Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin glasig anschwitzen. Nun die Hälfte der gekochten Bohnen dazugeben und ca. 3 Minuten mitbraten lassen. Das Ganze wird nun mit einem Pürierstab zu einem Brei verarbeitet. Ich habe hier noch etwas vom Kochwasser dazu gegeben - ging dann etwas einfacher. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt die gekochte Pasta abgießen und zurück in den Topf geben. Die klein gehackte Petersilie und den geriebenen Parmesan dazu geben und alles gut vermengen. Kurz vorm Servieren noch die andere Hälfte der Bohnen unterheben und auf Tellern anrichten.

Unser Fazit:

Einfach, schnell und lecker - ganz nach unserem Motto: Kochen ohne Schnickschnack!


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{Rezension} Roast'n Roll - Toms Grillwerkstatt inkl. Rezept für Moink Balls

Bevor ich heute mit der eigentlichen Kochbuchrezension beginne, muss ich das Rad zuerst einmal einige Jahre zurück drehen.

Wie haben wir eigentlich damals gegrillt?

Wenn ich an meine Kindheit/Jugend in der ehemaligen DDR zurückdenke, fällt mir auf, dass vieles einfach unkomplizierter und einfacher war. Es wurde oft gegrillt und es gab viel Fleisch und jeder hatte einen einfachen Holzkohle-Grill * im Garten stehen. Bevor man die Holzkohle zum Glühen brachte wurden kleine Holzsplitter gehackt, um überhaupt Feuer zu bekommen. Spiritus und Grillanzünder brauchte man dafür nicht! Und von indirekter Hitze & Co. war auch nie die Rede.

Im Normalfall gab es Bratwürste, Schweinenackensteaks, die man einen Tag vorher in Bier und Zwiebeln einlegte und Schaschlik wurde auch das ein oder andere Mal aufgespießt und alle waren glücklich und zufrieden.

Aber die Zeiten ändern sich und das ist ja auch gut so!

Grillen heute - Das ist mittlerweile eine totale Wissenschaft geworden finde ich und täglich gibt es neue Trends. Aber seid beruhigt man muss nicht alles mitmachen und man kann auch mit relativ kleinem Geldbeutel und ohne großes Equipment richtig geil grillen. Für den Anfang reicht auf alle Fälle ein gscheiter Kugelgrill * und ein Anzündkamin * - das ist schon die halbe Miete. Und hier muss es nicht ein Ferrari von Weber sein, es gibt auch günstigere Modelle, die etwas taugen.

Aber eines noch vorweg - wer im Supermarkt, oder Discounter fertig mariniertes Fleisch für 1,99€ kauft, der sollte lieber die Finger vom Grillen lassen. Dann haut einfach ein paar Bratwürste auf den Grill und lasst den Rest sein. Wer einmal sein Fleisch selbst eingelegt/mariniert/gerubt hat, der kann mich sicherlich verstehen! Kauft gutes Fleisch, gute Gewürze und mehr brauchts ned! Und wenn Ihr das verstanden habt, dann könnt Ihr Euch auch nach und nach mit guter Grill-Lektüre eindecken. 

Und somit ist die Überleitung zum heutigen Kochbuch auch ganz gut gelungen. 👍 😇




von Tom Heinzle


Wer ist eigentlich dieser Tom Heinzle? Wenn man sich etwas intensiver mit dem Grillen beschäftigt kommt man irgendwann an Tom nicht mehr vorbei und wer sich in der Szene auskennt, weiß, dass mittlerweile mit zu den besten Grillprofis in Deutschland und Österreich gehört.

Tom schreibt seit mehreren Jahren sehr erfolgreiche Kochbücher und hat sich somit auch einen Namen bei den Grillfans gemacht. Durch seine Teilnahme beim großartigen TV-Format Kitchen Impossible von und mit Tim Mälzer ist seine Fanbase und sein Bekanntheitsgrad in Deutschland enorm gewachsen. Es war aber auch zu geil, als Tom Tim metertiefe Erdlöcher ausbuddeln ließ......

Im Februar ist nun sein neuestes Kochbuch erschienen, in dem Tom uns wieder mit kreativen und innovativen Rezepten überrascht.




Im ersten Teil des Buch es geht es mal wieder um die Frage, welches Grillgerät denn jetzt das Beste ist. Hierzu sollte jeder am besten seine eigenen Erfahrungen machen und sich dann für die passende Methode entscheiden. Wie überall gibt es hier wieder 2 Fraktionen - Gas oder Kohle? Wir persönlich bevorzugen Kohle, denn schon das Warten auf die perfekte Glut gehört bei uns einfach als Einstimmung dazu und geschmacklich finden wir die Ergebnisse auch besser. Aber wie schon erwähnt sollte man beides ausprobieren.





Anschließend folgt eine Grillzubehör-Empfehlung, die man sich nach und nach zulegen kann. Hierzu gehören unter anderem eine Grillplatte (Plancha), Grillwok, Räucherbrettchen, Pizzastein, Grillthermometer, Grillbesteck und mehr.

Auch hier gilt wieder - man muss nicht alles besitzen und man sollte erst einmal mit den Basics anfangen. Jedenfalls haben wir uns aufgrund des Buches einige Zedernholzbrettchen * zugelegt und mal sehen, was wir darauf als erstes zubereiten werden - es wird aber in Richtung Lachs gehen denke ich...

Es folgen weitere hilfreiche Informationen zu Kerntemperaturen, Reinigungshinweise und mehr.

Und dann beginnt auch schon der große Rezeptteil, der sich in folgende Kapitel aufgliedert:

  • Würzmischungen, Butter und Saucen
Hier verrät uns Tom seine Basics und dazu gehören unter anderem seine Grund-BBQ-Gewürzmischung, diverse Öle zum Aromatisieren von verschiedenen Fleischarten, verschiedene Butter-Variationen, die je nach Saison und Anlass variiert werden können.

  •  Fingerfood und Vorspeisen
Als Starter gibt es hier eine tolle Auswahl an Rezepten, die eine gelungene Grillparty versprechen. So gibt es z.B. Frische Feigen mit Pancetta, Toms berühmte Currywurst, Flammkuchen und Tapas vom Grill. Jedes Rezept wird ausführlich beschrieben und somit kann eigentlich nichts schiefgehen. 

  • Veggies
Auch an die Vegetarier wurde gedacht und somit werden in diesem Buchabschnitt frische Kräuterseitlinge mit Knoblauch, Zimt und Sternanis verfeinert und ein würziger Camembert wird mit Trauben und Nüssen wird direkt aus der Schachtel gelöffelt. 

  • Aus Fluss, Meer und See
Was Fisch und Co. vom Grill betrifft sind wir ja noch recht jungfräulich, aber wenn man sich beispielsweise die gebeizte und geräucherte Lachsforelle mit Beerenchutney so anschaut, herrscht hier absoluter Nachholbedarf. Aber auch Austern, Jakobsmuscheln mit Blutwurst und Apfel landen bei Tom auf dem Grill.

  • Geflügel
Hühnchen ist wohl bei jedem schon einmal gegrillt worden, oder? Auch hier legt uns Tom neue Kreationen ans Herz und serviert uns Hähnchenbrust Asia-Style, Orientalische Putenkeule u.m. dazu gibt es immer einen passenden Salat z.B. einen Rucolasalat mit Mango und Ananas. Auch einige Varianten des obligatorischen Dosenhähnchens dürfen natürlich nicht fehlen.

  • Schwein
Schweinefleisch landet bei den Deutschen am häufigsten auf dem Grill, meist gibt es Schweinenackensteaks, Spareribs und Schweinebauch. Tom zeigt uns hier beispielsweise die Wutze Wampe mit Schmortomaten, um den doch recht schlechten Ruf von Schweinebauch endlich den Garaus zu machen. Auch hier legt er uns wieder nahe auf eine gute Fleischqualität zu achten und wenn möglich regional einzukaufen. Klassiker wie Pulled Pork, Coleslaw sind auch hier vorhanden, jedoch werden diese Gerichte alle mit eher untypischen Aromen von Tom verfeinert. Standard ist eh fad!




  • Rind und Kalb
Habt Ihr einen Garten in dem Ihr nach Lust und Laune Erdlöcher buddeln könnt? Wir leider nicht, sonst hätten wir den Kalbstafelspitz mit Salzäpfeln und Wildspinat sicherlich schon darin versenkt. Somit widmen wir uns dann lieber dem angegrillten Rindertatar mit Wachtelei, dazu ein geröstetes frisches Brot und alles ist perfekt. Und wer für Weihnachten evtl. schon eine Rezeptidee braucht, der kann ja mal ein Rinderfilet mit Lebkuchenhaube und Portweinschalotten probieren, denn Grillen kann man das ganze Jahr, nicht nur im Sommer! 

  • Lamm und Wild
Da wir hier irgendwie noch keine gute Quelle für Lamm und Wild gefunden haben, muss dieser Rezeptteil noch etwas warten, auch wenn der Bauch schon sehr knurrt wenn ich beispielsweise das Pulled Lamm mit Schokoladen-Chili-Couscous im Buch sehe. Weiterhin gibt es tolle Rezeptideen für Rehrücken, Saltimbocca vom Reh, Wildpralinen u.m. zu entdecken.

  • Desserts
Wie immer das Süße zum Schluss! Neben aufgepeppten Klassikern wie gegrillter Ananas mit Kokos-Basilikum-Creme und Wassermelone  mit Rosmarinzucker gibt es bei Tom auch Pancakes, Bratäpfel und Blätterteigrosen vom Grill



Natürlich haben wir auch schon das ein oder andere Rezept aus dem Buch ausprobiert, es werden auch noch einige folgen. Aber heute gibt's für Euch Hackbällchen mit Berkäse im Speckmantel - im Grillslang spricht man hier aber von Moink Balls - habt Ihr bestimmt schon mal gehört, oder? Ein Rezept das einfach und schnell zubereitet ist und total lecker ist! Ich hab allerdings ins Hackfleisch noch eine fein gewürfelte Zwiebel untergemischt, denn irgendwie geht das bei uns nicht ohne Zwiebeln. 😉




Zutaten für ca. 12 Stück:

ca. 400g Rinderhackfleisch
1 fein gehackte Zwiebel
Salz und Pfeffer
etwas Chili
2 EL Worcestersauce

12 Würfel würzigen Bergkäse
12 Scheiben Räucherspeck

Zubereitung:

Hackfleisch mit den Zwiebeln und Gewürzen zu einer glatten Fleischmasse verkneten und daraus dann ca. 12 Hackbällchen formen.

Mit den Fingern eine Mulde hineindrücken und jeweils einen Bergkäsewürfel hineinsetzen und alles gut verschließen. Dann jeweils noch eine Scheibe Speck drumherum wickeln und dann auf dem Rost bei indirekter Hitze (180° bis 200°) und geschlossenem Deckel ca. 12 Minuten grillen.




Unser Fazit zum Buch:

Toms Grillwerkstatt ist ein wirklich gelungenes Grillbuch, dass mit seinen tollen Rezepten und Fotos heraus sticht. Die Rezepte sind abseits vom Mainstream und es wird immer mit besonderen Aromen gearbeitet. Alle Rezepte werden ausführlich beschrieben mit Temperaturen, Zubehör usw.

Blutige Grillanfänger werden sich mit dem Buch eventuell etwas schwer tun, da man doch schon einiges an Grillequipment benötigt. Hobbygriller, die mindestens einen Kugelgrill besitzen werden mit diesem Buch aber sehr viel Freude haben und viele neue Geschmacksmomente erleben.

Und wer sich noch mehr Grill-Know-How aneignen möchte, der sollte vielleicht einmal ein Grillseminar bei Tom besuchen. Wir sind auch schon am Überlegen, ob wir das einfach mal machen, schon deshalb, um Tom einfach mal persönlich kennenzulernen! Alle Termine findet Ihr direkt bei Tom auf der Homepage.

Mehr Kochbücher von Tom Heinzle gibt es HIER * zu entdecken.


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Franz-Zacken-Schnitte aus der Sansibar

Bitte was? 

❓ Franz-Zacken-Schnitte? Was soll das denn sein? Kann man das essen?

Na logo, sonst würde es hier wohl kaum auf dem Blog auftauchen. Hinter diesem ominösen Namen verbirgt sich ein ganz wunderbares Sandwich aus dem Sylter Kultrestaurant Sansibar.

Und heute gibt es für Euch ohne großes Tamtam das Rezept dazu, denn das schöne Wetter draußen muss ausgenutzt werden, denn ab morgen soll es schon wieder Dauerregen geben. So langsam könnte es wirklich mal so richtig Frühling werden, oder am besten gleich Sommer, seht Ihr genauso oder? 




Baguettes mit Zucchini, Lachs und Feta

Zutaten:

2 Zwiebeln
1 Stange Porree / Lauch
1 Zucchini
2 Packungen Stremellachs
150g Feta
Salz, Pfeffer
Olivenöl
2 frische Baguettes

Zubereitung:

Zuerst werden die Zwiebeln geschält, halbiert und in dünne Scheiben geschnitten. Den Porree und die Zucchini ebenfalls waschen, längs halbieren und in Scheiben schneiden.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln und die Zucchini darin ca. 4 Minuten anbraten. Porree dazugeben und kurz mitbraten lassen. Alles mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und die Pfanne vom Herd nehmen. 

Nun wird der Stremellachs klein gezupft, der Feta zerkrümelt und beides wird nun unter das Pfannengemüse gemischt.

Baguettes in jeweils 2 gleich große Stücke schneiden, aufschneiden und mit der Lachs-Gemüse-Mischung füllen.

Wer möchte kann das komplette Sandwich nun noch in der Pfanne anrösten, oder kurz in einen Kontaktgrill geben. Bei richtig frischem Baguette, dass außen knusprig und innen fluffig ist, ist das meiner Meinung aber nicht notwendig.

Hat's geschmeckt? 📌 MEGALECKER!




Rezeptinspiration:


Wer jetzt noch mehr Rezepte aus der Kultbar haben möchte, der findet in den nachfolgenden Kochbüchern noch jede Menge coole Rezepte:











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*24* - Tagliatelle mit Spargel, Lauch und Salsiccia - Tagliatelle con gli aspargi, porri e salsiccia

🌺🍃 Endlich Frühling! 🍃🌺

Die Sonne scheint und wir haben in den letzten Tagen die Balkonsaison eröffnet. Die Blumenkästen wurden mit Kräutern gefüllt, der Grill wurde zum ersten Mal in diesem Jahr angefeuert und natürlich wurde auch schon angespargelt. Und deshalb gibt es heute auch gleich das erste Spargelrezept für Euch.




Das Rezept stammt mal wieder aus meinem Lieblingspastabuch Mille Sughi * es ist immerhin schon das 24. Gericht was ich daraus nachkoche und bleibt somit eines meiner favorisierten Kochbücher!

Ein perfektes Essen, um den Frühling zu begrüßen!




Ihr braucht dafür folgende Zutaten:
(für 4 Personen)

1kg grünen Spargel
2 Stangen Lauch
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
400g Salsiccia (zerpflückt)
2 EL Butter
Salz und Pfeffer
500g Tagliatelle

Zubereitung:

Zuerst wird der Spargel gewaschen und die Enden werden geschält und falls erforderlich werden etwas holzige Enden abgeschnitten. Spargel in fingerdicke Stücke schneiden. Die Spitzen werden dabei ganz gelassen.

Gemüsebrühe zum Kochen bringen und die Spargelstücke darin ca. 10-15 Minuten weich garen. Nun die Spargelstücke mit einem Schaumlöffel aus der Brühe nehmen und die Spargelspitzen beiseite legen. Den Spargelsud ebenfalls aufheben, den brauchen wir später noch.

Die Spargelstücke in eine Küchenmaschine geben und alles fein pürieren.

Nun den Lauch putzen und in feine Scheiben schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und den Lauch darin ca. 5 Minuten schmoren lassen. Nun das zerpflückte Salsicciabrät dazu geben und alles krümelig braten.

Jetzt kommt das Spargelpüree dazu und nach und nach wird ein Teil des Spargelsudes angegossen - alles ca. 10-15 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen werden die Tagliatelle bissfest gekocht. Pasta abtropfen lassen und dann zum Salsiccia-Spargel-Lauch-Suo in die Pfanne geben und alles gut vermengen.

Pasta auf Tellern anrichten und mit den Spargelspitzen dekorieren.





Fazit:

Eines meiner liebsten Pastagerichte und mit Spargel schmeckt ja sowieso alles! 



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