{Rezension} Roast'n Roll - Toms Grillwerkstatt inkl. Rezept für Moink Balls

Bevor ich heute mit der eigentlichen Kochbuchrezension beginne, muss ich das Rad zuerst einmal einige Jahre zurück drehen.

Wie haben wir eigentlich damals gegrillt?

Wenn ich an meine Kindheit/Jugend in der ehemaligen DDR zurückdenke, fällt mir auf, dass vieles einfach unkomplizierter und einfacher war. Es wurde oft gegrillt und es gab viel Fleisch und jeder hatte einen einfachen Holzkohle-Grill * im Garten stehen. Bevor man die Holzkohle zum Glühen brachte wurden kleine Holzsplitter gehackt, um überhaupt Feuer zu bekommen. Spiritus und Grillanzünder brauchte man dafür nicht! Und von indirekter Hitze & Co. war auch nie die Rede.

Im Normalfall gab es Bratwürste, Schweinenackensteaks, die man einen Tag vorher in Bier und Zwiebeln einlegte und Schaschlik wurde auch das ein oder andere Mal aufgespießt und alle waren glücklich und zufrieden.

Aber die Zeiten ändern sich und das ist ja auch gut so!

Grillen heute - Das ist mittlerweile eine totale Wissenschaft geworden finde ich und täglich gibt es neue Trends. Aber seid beruhigt man muss nicht alles mitmachen und man kann auch mit relativ kleinem Geldbeutel und ohne großes Equipment richtig geil grillen. Für den Anfang reicht auf alle Fälle ein gscheiter Kugelgrill * und ein Anzündkamin * - das ist schon die halbe Miete. Und hier muss es nicht ein Ferrari von Weber sein, es gibt auch günstigere Modelle, die etwas taugen.

Aber eines noch vorweg - wer im Supermarkt, oder Discounter fertig mariniertes Fleisch für 1,99€ kauft, der sollte lieber die Finger vom Grillen lassen. Dann haut einfach ein paar Bratwürste auf den Grill und lasst den Rest sein. Wer einmal sein Fleisch selbst eingelegt/mariniert/gerubt hat, der kann mich sicherlich verstehen! Kauft gutes Fleisch, gute Gewürze und mehr brauchts ned! Und wenn Ihr das verstanden habt, dann könnt Ihr Euch auch nach und nach mit guter Grill-Lektüre eindecken. 

Und somit ist die Überleitung zum heutigen Kochbuch auch ganz gut gelungen. 👍 😇




von Tom Heinzle


Wer ist eigentlich dieser Tom Heinzle? Wenn man sich etwas intensiver mit dem Grillen beschäftigt kommt man irgendwann an Tom nicht mehr vorbei und wer sich in der Szene auskennt, weiß, dass mittlerweile mit zu den besten Grillprofis in Deutschland und Österreich gehört.

Tom schreibt seit mehreren Jahren sehr erfolgreiche Kochbücher und hat sich somit auch einen Namen bei den Grillfans gemacht. Durch seine Teilnahme beim großartigen TV-Format Kitchen Impossible von und mit Tim Mälzer ist seine Fanbase und sein Bekanntheitsgrad in Deutschland enorm gewachsen. Es war aber auch zu geil, als Tom Tim metertiefe Erdlöcher ausbuddeln ließ......

Im Februar ist nun sein neuestes Kochbuch erschienen, in dem Tom uns wieder mit kreativen und innovativen Rezepten überrascht.




Im ersten Teil des Buch es geht es mal wieder um die Frage, welches Grillgerät denn jetzt das Beste ist. Hierzu sollte jeder am besten seine eigenen Erfahrungen machen und sich dann für die passende Methode entscheiden. Wie überall gibt es hier wieder 2 Fraktionen - Gas oder Kohle? Wir persönlich bevorzugen Kohle, denn schon das Warten auf die perfekte Glut gehört bei uns einfach als Einstimmung dazu und geschmacklich finden wir die Ergebnisse auch besser. Aber wie schon erwähnt sollte man beides ausprobieren.





Anschließend folgt eine Grillzubehör-Empfehlung, die man sich nach und nach zulegen kann. Hierzu gehören unter anderem eine Grillplatte (Plancha), Grillwok, Räucherbrettchen, Pizzastein, Grillthermometer, Grillbesteck und mehr.

Auch hier gilt wieder - man muss nicht alles besitzen und man sollte erst einmal mit den Basics anfangen. Jedenfalls haben wir uns aufgrund des Buches einige Zedernholzbrettchen * zugelegt und mal sehen, was wir darauf als erstes zubereiten werden - es wird aber in Richtung Lachs gehen denke ich...

Es folgen weitere hilfreiche Informationen zu Kerntemperaturen, Reinigungshinweise und mehr.

Und dann beginnt auch schon der große Rezeptteil, der sich in folgende Kapitel aufgliedert:

  • Würzmischungen, Butter und Saucen
Hier verrät uns Tom seine Basics und dazu gehören unter anderem seine Grund-BBQ-Gewürzmischung, diverse Öle zum Aromatisieren von verschiedenen Fleischarten, verschiedene Butter-Variationen, die je nach Saison und Anlass variiert werden können.

  •  Fingerfood und Vorspeisen
Als Starter gibt es hier eine tolle Auswahl an Rezepten, die eine gelungene Grillparty versprechen. So gibt es z.B. Frische Feigen mit Pancetta, Toms berühmte Currywurst, Flammkuchen und Tapas vom Grill. Jedes Rezept wird ausführlich beschrieben und somit kann eigentlich nichts schiefgehen. 

  • Veggies
Auch an die Vegetarier wurde gedacht und somit werden in diesem Buchabschnitt frische Kräuterseitlinge mit Knoblauch, Zimt und Sternanis verfeinert und ein würziger Camembert wird mit Trauben und Nüssen wird direkt aus der Schachtel gelöffelt. 

  • Aus Fluss, Meer und See
Was Fisch und Co. vom Grill betrifft sind wir ja noch recht jungfräulich, aber wenn man sich beispielsweise die gebeizte und geräucherte Lachsforelle mit Beerenchutney so anschaut, herrscht hier absoluter Nachholbedarf. Aber auch Austern, Jakobsmuscheln mit Blutwurst und Apfel landen bei Tom auf dem Grill.

  • Geflügel
Hühnchen ist wohl bei jedem schon einmal gegrillt worden, oder? Auch hier legt uns Tom neue Kreationen ans Herz und serviert uns Hähnchenbrust Asia-Style, Orientalische Putenkeule u.m. dazu gibt es immer einen passenden Salat z.B. einen Rucolasalat mit Mango und Ananas. Auch einige Varianten des obligatorischen Dosenhähnchens dürfen natürlich nicht fehlen.

  • Schwein
Schweinefleisch landet bei den Deutschen am häufigsten auf dem Grill, meist gibt es Schweinenackensteaks, Spareribs und Schweinebauch. Tom zeigt uns hier beispielsweise die Wutze Wampe mit Schmortomaten, um den doch recht schlechten Ruf von Schweinebauch endlich den Garaus zu machen. Auch hier legt er uns wieder nahe auf eine gute Fleischqualität zu achten und wenn möglich regional einzukaufen. Klassiker wie Pulled Pork, Coleslaw sind auch hier vorhanden, jedoch werden diese Gerichte alle mit eher untypischen Aromen von Tom verfeinert. Standard ist eh fad!




  • Rind und Kalb
Habt Ihr einen Garten in dem Ihr nach Lust und Laune Erdlöcher buddeln könnt? Wir leider nicht, sonst hätten wir den Kalbstafelspitz mit Salzäpfeln und Wildspinat sicherlich schon darin versenkt. Somit widmen wir uns dann lieber dem angegrillten Rindertatar mit Wachtelei, dazu ein geröstetes frisches Brot und alles ist perfekt. Und wer für Weihnachten evtl. schon eine Rezeptidee braucht, der kann ja mal ein Rinderfilet mit Lebkuchenhaube und Portweinschalotten probieren, denn Grillen kann man das ganze Jahr, nicht nur im Sommer! 

  • Lamm und Wild
Da wir hier irgendwie noch keine gute Quelle für Lamm und Wild gefunden haben, muss dieser Rezeptteil noch etwas warten, auch wenn der Bauch schon sehr knurrt wenn ich beispielsweise das Pulled Lamm mit Schokoladen-Chili-Couscous im Buch sehe. Weiterhin gibt es tolle Rezeptideen für Rehrücken, Saltimbocca vom Reh, Wildpralinen u.m. zu entdecken.

  • Desserts
Wie immer das Süße zum Schluss! Neben aufgepeppten Klassikern wie gegrillter Ananas mit Kokos-Basilikum-Creme und Wassermelone  mit Rosmarinzucker gibt es bei Tom auch Pancakes, Bratäpfel und Blätterteigrosen vom Grill



Natürlich haben wir auch schon das ein oder andere Rezept aus dem Buch ausprobiert, es werden auch noch einige folgen. Aber heute gibt's für Euch Hackbällchen mit Berkäse im Speckmantel - im Grillslang spricht man hier aber von Moink Balls - habt Ihr bestimmt schon mal gehört, oder? Ein Rezept das einfach und schnell zubereitet ist und total lecker ist! Ich hab allerdings ins Hackfleisch noch eine fein gewürfelte Zwiebel untergemischt, denn irgendwie geht das bei uns nicht ohne Zwiebeln. 😉




Zutaten für ca. 12 Stück:

ca. 400g Rinderhackfleisch
1 fein gehackte Zwiebel
Salz und Pfeffer
etwas Chili
2 EL Worcestersauce

12 Würfel würzigen Bergkäse
12 Scheiben Räucherspeck

Zubereitung:

Hackfleisch mit den Zwiebeln und Gewürzen zu einer glatten Fleischmasse verkneten und daraus dann ca. 12 Hackbällchen formen.

Mit den Fingern eine Mulde hineindrücken und jeweils einen Bergkäsewürfel hineinsetzen und alles gut verschließen. Dann jeweils noch eine Scheibe Speck drumherum wickeln und dann auf dem Rost bei indirekter Hitze (180° bis 200°) und geschlossenem Deckel ca. 12 Minuten grillen.




Unser Fazit zum Buch:

Toms Grillwerkstatt ist ein wirklich gelungenes Grillbuch, dass mit seinen tollen Rezepten und Fotos heraus sticht. Die Rezepte sind abseits vom Mainstream und es wird immer mit besonderen Aromen gearbeitet. Alle Rezepte werden ausführlich beschrieben mit Temperaturen, Zubehör usw.

Blutige Grillanfänger werden sich mit dem Buch eventuell etwas schwer tun, da man doch schon einiges an Grillequipment benötigt. Hobbygriller, die mindestens einen Kugelgrill besitzen werden mit diesem Buch aber sehr viel Freude haben und viele neue Geschmacksmomente erleben.

Und wer sich noch mehr Grill-Know-How aneignen möchte, der sollte vielleicht einmal ein Grillseminar bei Tom besuchen. Wir sind auch schon am Überlegen, ob wir das einfach mal machen, schon deshalb, um Tom einfach mal persönlich kennenzulernen! Alle Termine findet Ihr direkt bei Tom auf der Homepage.

Mehr Kochbücher von Tom Heinzle gibt es HIER * zu entdecken.


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Franz-Zacken-Schnitte aus der Sansibar

Bitte was? 

❓ Franz-Zacken-Schnitte? Was soll das denn sein? Kann man das essen?

Na logo, sonst würde es hier wohl kaum auf dem Blog auftauchen. Hinter diesem ominösen Namen verbirgt sich ein ganz wunderbares Sandwich aus dem Sylter Kultrestaurant Sansibar.

Und heute gibt es für Euch ohne großes Tamtam das Rezept dazu, denn das schöne Wetter draußen muss ausgenutzt werden, denn ab morgen soll es schon wieder Dauerregen geben. So langsam könnte es wirklich mal so richtig Frühling werden, oder am besten gleich Sommer, seht Ihr genauso oder? 




Baguettes mit Zucchini, Lachs und Feta

Zutaten:

2 Zwiebeln
1 Stange Porree / Lauch
1 Zucchini
2 Packungen Stremellachs
150g Feta
Salz, Pfeffer
Olivenöl
2 frische Baguettes

Zubereitung:

Zuerst werden die Zwiebeln geschält, halbiert und in dünne Scheiben geschnitten. Den Porree und die Zucchini ebenfalls waschen, längs halbieren und in Scheiben schneiden.

Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln und die Zucchini darin ca. 4 Minuten anbraten. Porree dazugeben und kurz mitbraten lassen. Alles mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und die Pfanne vom Herd nehmen. 

Nun wird der Stremellachs klein gezupft, der Feta zerkrümelt und beides wird nun unter das Pfannengemüse gemischt.

Baguettes in jeweils 2 gleich große Stücke schneiden, aufschneiden und mit der Lachs-Gemüse-Mischung füllen.

Wer möchte kann das komplette Sandwich nun noch in der Pfanne anrösten, oder kurz in einen Kontaktgrill geben. Bei richtig frischem Baguette, dass außen knusprig und innen fluffig ist, ist das meiner Meinung aber nicht notwendig.

Hat's geschmeckt? 📌 MEGALECKER!




Rezeptinspiration:


Wer jetzt noch mehr Rezepte aus der Kultbar haben möchte, der findet in den nachfolgenden Kochbüchern noch jede Menge coole Rezepte:











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*24* - Tagliatelle mit Spargel, Lauch und Salsiccia - Tagliatelle con gli aspargi, porri e salsiccia

🌺🍃 Endlich Frühling! 🍃🌺

Die Sonne scheint und wir haben in den letzten Tagen die Balkonsaison eröffnet. Die Blumenkästen wurden mit Kräutern gefüllt, der Grill wurde zum ersten Mal in diesem Jahr angefeuert und natürlich wurde auch schon angespargelt. Und deshalb gibt es heute auch gleich das erste Spargelrezept für Euch.




Das Rezept stammt mal wieder aus meinem Lieblingspastabuch Mille Sughi * es ist immerhin schon das 24. Gericht was ich daraus nachkoche und bleibt somit eines meiner favorisierten Kochbücher!

Ein perfektes Essen, um den Frühling zu begrüßen!




Ihr braucht dafür folgende Zutaten:
(für 4 Personen)

1kg grünen Spargel
2 Stangen Lauch
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
400g Salsiccia (zerpflückt)
2 EL Butter
Salz und Pfeffer
500g Tagliatelle

Zubereitung:

Zuerst wird der Spargel gewaschen und die Enden werden geschält und falls erforderlich werden etwas holzige Enden abgeschnitten. Spargel in fingerdicke Stücke schneiden. Die Spitzen werden dabei ganz gelassen.

Gemüsebrühe zum Kochen bringen und die Spargelstücke darin ca. 10-15 Minuten weich garen. Nun die Spargelstücke mit einem Schaumlöffel aus der Brühe nehmen und die Spargelspitzen beiseite legen. Den Spargelsud ebenfalls aufheben, den brauchen wir später noch.

Die Spargelstücke in eine Küchenmaschine geben und alles fein pürieren.

Nun den Lauch putzen und in feine Scheiben schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und den Lauch darin ca. 5 Minuten schmoren lassen. Nun das zerpflückte Salsicciabrät dazu geben und alles krümelig braten.

Jetzt kommt das Spargelpüree dazu und nach und nach wird ein Teil des Spargelsudes angegossen - alles ca. 10-15 Minuten köcheln lassen.

Inzwischen werden die Tagliatelle bissfest gekocht. Pasta abtropfen lassen und dann zum Salsiccia-Spargel-Lauch-Suo in die Pfanne geben und alles gut vermengen.

Pasta auf Tellern anrichten und mit den Spargelspitzen dekorieren.





Fazit:

Eines meiner liebsten Pastagerichte und mit Spargel schmeckt ja sowieso alles! 



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Breznpflanzerl mit Radieschenrelish und Senffrischkäse auf Brot

Vor ein paar Tagen flatterte ein Kochbuch zu mir nach Hause, auf das ich schon sehnsüchtig gewartet habe. Ich hatte es in der Frühjahresvorschau vom BLV Verlag entdeckt und wollte es sofort haben!

Klar gibt es schon einige wenige Kochbücher über Hackfleisch(-bällchen) aber keines hatte mich bis jetzt so richtig umgehauen.

Und jetzt kommt die bezaubernde Henriette Bulette daher und hat ein wirklich cooles Kochbuch im Gepäck. Ich muss ja gestehen, dass ich die Berliner Bulettenkönigin bis jetzt noch gar nicht kannte und das obwohl sie eigentlich schon ein kleiner Star am Hackfleischhimmel ist. Vor allem bei Youtube ist sie total erfolgreich und bezaubert mit ihren Rezept-Videos eine große Fangemeinschaft. Das kommt vor allem bei den jüngeren gut an! Da ich Youtube aber nicht mag, freut es mich besonders, dass es die Rezepte jetzt auch in gedruckter Form gibt!




Hackbällchen Kochbuch *

✅ Sollte jeder Hackfan zuhause haben! ✅


Das Buch an sich ist eher kleinformatig (etwas größer als A5) was mich im ersten Augenblick etwas überrascht hat, denn ich hatte ein größeres Buch erwartet. Aber es kommt ja nicht auf die Größe an, sondern auf den Inhalt und der ist großartig! Tolle Fotos und tolles Layout - modern und trendy. Gefällt mir total gut!


Im Buch findet man folgende Kapitel:

  • Bulettenwissen - Alles was man zum Thema wissen muss!
  • Bulettenheimspiel - hier gibt es traditionelle Rezepte, die einen Anstrich erhalten haben - Altbewährtes neu interpretiert
  • Buletten Urban - Hackbällchen im Streetfood-Style - Messer und Gabel verboten! 
  • Eine Bulette auf Reisen - Exotische Crossover Meatballs aus der ganzen Welt
  • Bulette Ete Petete - Hier findet man Luxusrezepte, mit denen Ihr Eure Gäste so richtig beeindrucken könnt! Aus Buletten werden Bulettchen und auch Wagyu und Blattgold kommen hier zum Einsatz. Hackfleisch mal auf einem ganz anderem Niveau! 
  • Bulette Under Water - Außergewöhnliche Klopskreationen mit Fisch und allerlei anderem Meeresgetier

💡  Die Rezeptübersicht findet Ihr wie immer direkt bei Kochbuchsüchtig.



Und natürlich hab ich aus dem Buch auch gleich ein Rezept ausprobiert. Ich kann nur sagen, dass es nicht bei einem bleibt, denn die Rezepte sprechen mich fast all an!

Die Entscheidung fiel auf eine bayerisch angehauchte Variante der Bulette, also Fleischpflanzerl, wie man bei uns hier unten sagt. Einfach, schnell und überraschend lecker. Ich war ja vom Senffrischkäse total begeistert! Ey! Da rührt man einfach Frischkäse und Senf zusammen und wisst Ihr wie geil das schmeckt? Warum kommt man nicht selbst auf so banale Sachen? 




Zutaten:

Für die Fleischpflanzerl:

1 trockene Brezn
100ml Milch
1 Zwiebel
500g gemischtes Hackfleisch
1 Ei
2 TL süßen Senf
1/2 TL Paprikapulver
2 TL getrockneter Majoran
Salz und Pfeffer
1/2 TL Piment - nicht im Originalrezept enthalten, aber bei mir kommt an jedes Hackfleischgericht Piment, weil ich es total mag
Butterschmalz zum Braten

Für das Radieschen-Relish:

1 Bund Radieschen
2 EL Kräuteressig
1 EL Olivenöl
1 TL Zucker
frisch gehackter Schnittlauch
Salz und Pfeffer

Im Originalrezept wird das Radieschengrün mit verarbeitet, da eines aber nicht sonderlich schön war, habe ich es weggelassen.

Sonstiges:

200g Frischkäse
2-3 TL süßen Senf
frisches Brot


Zubereitung:

Als erstes wird die Brezn in kleine Würfel geschnitten und wird dann in der Milch einige Minuten eingeweicht.




Inzwischen die Zwiebel kleinhacken und alle Zutaten für die Fleischpflanzerl gut vermengen. Die Breznmasse ausdrücken und dann ebenfalls unter die Fleischmasse kneten. Alles ca. 15 Minuten durchziehen lassen.

Währenddessen die Radieschen klein würfeln und mit den restlichen Zutaten für das Relish in einer Schüssel vermengen und ebenfalls durchziehen lassen.





Frischkäse mit dem süßen Senf verrühren.

Aus der Hackfleischmasse nun kleine Fleischpflanzerl formen und in Butterschmalz scharf anbraten und dann unter mehrfachem Wenden in ca. 10 Minuten durchbraten.

Brotscheiben mit Senffrischkäse bestreichen, die Fleischpflanzerl daraufsetzen und das Radieschenrelish darüber geben.




🍺 An guadn! 🍺



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Kräuterhackbraten mit Tomaten-Zwiebel-Gemüse

Als ich vor ein paar Tagen das Rezept für die Hackfleischbällchen verbloggt habe, überlegte ich, ob es überhaupt einen reinen Hackfleischblog gibt.... kennt Ihr einen? Ich glaub damit könnte man auch ziemlich erfolgreich sein, denn mit Hack kann man ja quasi alles machen und es gibt unendlich viele Rezepte. Wäre doch mal was, oder?

Damit Ihr aber nicht weiter suchen müsst, gibt es heute bei mir einen Hackbraten nach Norddeutscher Art - eventuell ja was fürs Wochenende?

Und warum norddeutsch? Das haben mich diese Woche auch schon einige Leser gefragt, als ich ein Foto vom ungebackenen Hackbraten gepostet hatte:





Ich vermute mal, dass die Haferflocken an der nordeutschen Bezeichnung schuld sind, weil anders kann ich es mir nicht erklären. Während wir hier im Süden dafür wohl eher Semmelbrösel, oder Weißbrot verwenden, nehmen die Nordlichter hier als Alternative Haferflocken.

Auf alle Fälle war der Braten sehr lecker, auch das Gemüse dazu hat wunderbar dazu gepasst.





Zutaten:

Für den Hackbraten:

1 kg gemischtes Hackfleisch
1 klein gehackte Zwiebel
2 TL Senf
2 Eier
6 EL Haferflocken
Salz und Pfeffer
1/2 TL Piment
frische Kräuter nach Belieben (bei mir war es Petersilie, Schnittlauch und Dill)

Für das Gemüse:

500g frische Tomaten
2 große Zwiebeln
1 kleine Tasse Wasser


Zubereitung:

Alle Zutaten für den Hackbraten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einer geschmeidigen Fleischmasse verkneten. Alles circa eine Halbe Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Backofen auf 200°C vorheizen.

Aus der Fleischmasse nun einen länglichen Laib formen und mittig in eine Auflaufform setzen.

Tomaten und Zwiebeln grob würfeln und rund um den Braten verteilen (siehe Foto oben). Das Wasser ebenfalls rund um den Hackbraten verteilen.

Auf dem Gitterrost - auf der untersten Schiene ca. 60 Minuten im Backofen garen, bis er schön braun ist.

Ich hab nach der Hälfte der Zeit das Gemüse kurz durchgerührt.

Dazu passt am besten Kartoffelbrei, oder auch Reis.

🍴

Viel Spaß beim Nachkochen!

🍴


Das Rezept stammt aus dem tollen Kochbuch Küche des Nordens im Wandel der Jahreszeiten * und wurde von mir minimal abgewandelt - z.B. kommt im Original kein Piment dazu, aber wir lieben diese Kombi einfach total!

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Hackfleischbällchen mit Zwiebelsauce

Hackfleischgerichte stehen hier sehr hoch im Kurs, denn meistens sind sie relativ schnell zubereitet und mit Hackfleisch schmeckt ja irgendwie alles, oder?

Deshalb gibt es zum heutigen Rezept auch nicht all zuviel zu sagen, außer das es mal wieder richtig lecker war!





Zutaten:

Für die Hackbällchen:

500g Rinderhackfleisch
50g Semmelbrösel
1 Ei
1 gehackte Zwiebel
frisch gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer, Muskat

Butterschmalz zum Braten

Für die Zwiebelsauce:

2 gehackte Zwiebeln
ca. 450ml Hühnerbrühe
1-2 EL Mehl
1-2 EL Butter


Zubereitung:

Alle Zutaten für die Hackbällchen in eine Schüssel geben und alles gut zu einer geschmeidigen Masse vermengen.

Aus der Masse kleine Bällchen formen und diese dann in Butterschmalz von allen Seiten rundherum anbraten, bis sie schön braun sind.

Für die Sauce Butter in einem Topf schmelzen lassen und die gehackten zwiebeln darin goldbraun anbraten. Nun das Mehl darüberstäuben und alles gut verrühren. jetzt nach und nach die Hühnerbrühe dazugeben und so lange rühren, bis eine schöne dickflüssige Sauce entstanden ist.

Die Fleischbällchen in die Sauce geben und alles noch ca. 10-15 Minuten auch kleinster Stufe köcheln lassen.

Dazu passt Reis, oder Kartoffelbrei am Besten.

Lasst es Euch schmecken! 




Das Original-Rezept stammt aus dem Kochbuch Das inoffizielle Harry Potter Kochbuch * und wurde von mir mal wieder minimal abgewandelt.




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Sandwich mit Schweinebraten, Rotkraut und Meerrettich-Creme

Viele sagen ja immer, dass sie vom Streetfood-Hype die Nase voll haben. Ich hingegen mag Burger, Brisket, Hot-Dogs und auch Sandwiches sehr, denn im Normalfall sind diese Leckereien recht schnell zubereitet und schmecken mega!

So war es auch bei diesem Schweinebraten-Sandwich, dass ich in einem Kochbuch gesehen habe und sofort essen wollte! Die wenigen Zutaten wurden auch noch am gleichen Tag eingekauft und zum Abendessen gab es die Sandwiches dann auch schon und wir hätten uns, wie man so schön sagt, reinlegen können!




Für 2 Personen mit großem Hunger benötigt man folgende Zutaten:

1 frisches Baguette vom Bäcker
ca. 200g kalten Schweinebratenaufschnitt
ein paar Salatblätter

1/4 Kopf Rotkohl
100ml Apfelessig
50g Zucker

1 Becher griechischen Joghurt
1 Becher Creme Fraiche
1/2 TL Zucker
1 EL Zitronensaft
20g frisch geriebenen Meerrettich
Salz und Pfeffer


Zubereitung:

Als erstes wird der marinierte Rotkohl vorbereitet. Dafür das Kraut in dünne Streifen schneiden, oder hobeln und in eine Schüssel geben. Essig und Zucker verrühren und dann mit den Krautstreifen gut vermengen und ca. 1 Stunde ruhen lassen.

Für die Meerrettichcreme alle erforderlichen Zutaten gut verrühren und bis zum Verzehr kühl stellen.

Das Baguette in 4 gleich große Stücke schneiden und halbieren. Die Meerrettich-Creme großzügig jeweils auf beide Hälfte streichen. Dann etwas Salat auf den Baguette-Boden legen, den Schweinebraten darauf verteilen.

Den marinierten Rotkohl etwas abtropfen lassen und dann auf den Schweinebraten geben und dann die obere Baguettehälfte drauf setzen.

Megageiles Sandwich, dass es hier bestimmt nicht zum letzten Mal gab!




Das Rezept stammt übrigens aus dem brandneuen Kochbuch Skandinavisch Kochen * aus dem EMF Verlag. Das hab ich ich in der Vorschau gesehen und musste es mir sofort kaufen! Hier folgen demnächst noch einige andere Rezepte, denn das Buch ist klasse!





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Himmel & Erde - Die vegetarische Variante

Letztes Wochenende gab es bei uns mal wieder nur Rezepte ohne Fleisch & Co. - ich finde ja, dass man das viel öfters machen sollte, denn es gibt so viele köstliche Sachen, bei denen man wunderbar auf Wurst, Speck usw. verzichten kann. Und vegetarische Kochbücher gibt es ja mittlerweile auch wie Sand am Meer. 

Hier möchte ich Euch auch nochmal die vegetarische Kochbuchreihe von Katharina Seiser ans Herz legen, hat man diese Bücher, braucht man keine anderen mehr! Punkt! Und somit kommt hier das erste Veggierezept von Stevan Paul aus Deutschland Vegetarisch * welches von mir wieder etwas umgemodelt wurde.




Zutaten:

Für das Apfel-Zwiebel-Gemüse:

4 Zwiebeln
3 Äpfel
100 ml Apfelsaft
Salz und Pfeffer
getrockneter Majoran
Petersilie frisch, oder TK
Zucker
Butterschmalz zum Anbraten

Für den Kartoffelstampf:

800g Kartoffeln
ca. 250 ml Milch
Muskat
Salz
Butter


Zubereitung:

Als erstes solltet Ihr die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in ca. 25 Minuten weich kochen.

In der Zwischenzeit werden die Zwiebeln geschält, halbiert und in Scheiben geschnitten. Etwas Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin ca. 15 Minuten goldbraun anbraten. Äpfel ungeschält (Kerngehäuse entfernen) in grobe Stücke schneiden und zu den Zwiebeln geben und kurz mitbraten lassen. Alles mit Salz und etwas Zucker würzen und den Majoran dazugeben.

Alles mit Apfelsaft ablöschen und und noch einige Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und frisch gehackte Petersilie unterrühren.

Die Kartoffeln nachdem sie weich sind abgießen und mit einem Breistampfer * zerdrücken. Salz, Muskat und etwas Butter dazugeben.

Milch in der Mikrowelle erhitzen und dann zu den Kartoffeln geben, alles schon vermengen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Anrichten und servieren.

Fazit:

Unglaublich lecker! 




Rezeptquelle:






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Schweizer Berghüttensuppe mit Gruyére

So langsam steigen die Temperaturen wieder etwas an, aber mir ist das immer noch zu kalt und ich sehne mich schon sehr nach dem Frühling. Also wird es in den nächsten Tagen und Wochen doch noch das ein oder andere Süppchen geben. Immerhin hat es etwas gutes, meine Suppen-Kochbücher werden mal wieder richtig genutzt und das war ja auch so ein kleiner Vorsatz für dieses Jahr -> mehr aus meinen zahlreichen Büchern zu kochen.

Heute gibt es für Euch eine wärmende Berghüttensuppe, mit aromatischem Käse. Im Originalrezept werden hier zwar noch frische Brennnesseln verwendet, am besten von ner frischen, grünen Almwiese, aber es funktioniert auch wunderbar, wenn man nur Spinat nimmt. 




Zutaten:
für 4 Portionen

3 große Kartoffeln
3 große Möhren
2 Zwiebeln
250g Blattspinat (ich hab TK verwendet, weil es keinen frischen gab)
1 Liter Milch
750ml Wasser
100g kleine Suppennudeln
150g geriebener Gruyére Käse
Butter
Salz und Pfeffer


Zubereitung:

Zuerst werden Kartoffeln und Möhren geschält und in kleine Würfelchen geschnitten. Zwiebeln ebenfalls schälen und klein schneiden.

Jetzt etwas Butter in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Kartoffeln und Möhren dazu geben und kurz mitdünsten lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Milch und Wasser in den Topf geben und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dann kommen die Suppennudeln und der Spinat dazu und alles darf noch ca. 10 Minuten köcheln.

1 Minute vor dem Servieren wird dann der geriebene Käse untergerührt, der schmilzt dann ganz schnell - sofort servieren und es sich schmecken lassen.

Uns hat es ganz wunderbar geschmeckt! 




Das Rezept, welches von mir nach unseren Bedürfnissen angepasst wurde (Mengen, alternative Zutaten) stammt aus dem wirklichen tollen Kochbuch Suppen - Rezepte aus aller Welt * von Stiftung Warentest. Mehr Infos zum Buch, sowie das Rezeptregister, findet Ihr wie immer auf Kochbuchsüchtig.





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Philly Cheese Sandwich

Vor ein paar Tagen hatte ich irgendwie so richtig Bock auf ein leckeres Sandwich, also stöberte ich in meinem Kochbuchregal in der Kategorie Burger, Sandwiches, Streetfood & Co. und wurde auch recht schnell fündig. Es sollte ein Philly Cheese Sandwich werden! Wenn man das benötigte Brot nicht selbst backen möchte, dauert die Zubereitung auch nicht so lange. Was Ihr letztendlich für ein Brot verwendet ist Geschmackssache, ich habe mich für frisches, fluffiges Ciabatta entschieden.

Da ich noch ein paar kleine Schweinesteaks zuhause hatte, wurden diese hier gleich mitverarbeitet, hat ganz gut gepasst. Wer mag kann aber auch nur Roastbeef verwenden.




Zutaten:
Für 2-3 Personen mit großem Hunger

2 Ciabattabrote
200g Roastbeefaufschnitt in Streifen geschnitten
4 kleine Schweinesteaks in Streifen geschnitten
1 Knoblauchzehe
2 Zwiebeln
350g Champignons
1 Beutel geriebener Mozzarella
Salz und Pfeffer
Olivenöl


Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Die Champignons putzen und in kleine Stücke schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch, Zwiebeln und Champignons darin ca. 5 Minuten anbraten. 

Nun das Roastbeef und die Steakstreifen dazugeben und alles einige Minuten gut anbraten und anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

Mozzarella in die Pfanne geben, alles gut verrühren und auf niedriger Stufe in 2-3 Minuten schmelzen lassen.

Ciabattabrot in gewünschte Stücke schneiden, halbieren und mit der Masse füllen.




Das Rezept, welches von mir leicht abgewandelt wurde, stammt aus dem folgenden Kochbuch:



Lasst Euch vom englischen Titel nicht ablenken, das Buch ist komplett auf deutsch :-)



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Kartoffel-Möhren-Curry mit Kokosmilch

Wegen der Kälte hatten wir nicht wirklich Lust das Haus zu verlassen und somit fiel auch der wöchentliche Einkauf flach. Hunger hatten wir natürlich trotzdem... ein Blick in den Kühlschrank - es sind noch Möhren da. Das ist ja schon mal ein Anfang. Dann weiter in die Vorratskammer, die sowieso mal ausgemistet werden sollte... es gab noch einige keimende Kartoffeln, die aber durchaus noch brauchbar waren und im Regal fand sich auch noch eine Dose Kokosmilch. 

Na geht doch! Könnte ein gutes Gemüsecurry draus werden!

Gewürze sind in meiner Küche sowieso im Überfluss vorhanden und Brühe gibt's auch im Schrank. Eigentlich sollte man viel öfters mal einen Einkauf auslassen und erst in die Schubladen schauen, denn dann wird man erst so richtig kreativ. So nen kleinen Arschtritt hat mir da auch Julia von German Abendbrot mit ihrem Speisekammer Detox gegeben, denn sie hat auch ihre Vorräte gesichtet und wird diese in den nächsten Tagen/ Wochen... aufbrauchen. Und Ihr habt sicherlich auch einige Sachen in der Kammer versteckt, die schon seit Jahren abgelaufen sind, oder?




Zutaten:

700g Möhren
700g Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
ca. 3 EL Kokoscurry - z.B. von Spicebar
1 Dose Kokosmilch
500ml Gemüsebrühe
Butterschmalz
6 Eier

Wer mag noch ein paar TK-Erbsen


Zubereitung:

Zuerst werden Möhren und Kartoffeln geschält und in grobe Stücke geschnitten. Zwiebel und Knoblauch ebenfalls schälen und klein hacken.

Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig andünsten. Currypulver darüberstreuen und kurz mit andünsten lassen.

Jetzt Kartoffeln und Möhren dazugeben und alles gut verrühren und kurz anschwitzen lassen.

Gemüsebrühe und Kokosmilch dazu gießen und alles ca. 25 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Wer mag kann auch noch ein paar TK-Erbsen dazugeben, das gibt dem Gericht einfach noch ein bisschen Farbe.

In der Zwischenzeit die Eier hart kochen, abkühlen lassen und halbieren. Diese werden dann kurz vor dem Servieren kurz unter das Curry gehoben bzw. direkt oben drauf gegeben.




Erbsensuppe nach Tim Mälzer

Was ist die perfekte Mahlzeit an kalten Wintertagen? Logo ne Suppe bzw. ein richtig schöner deftiger Eintopf und deshalb gibt es heute für Euch eine klassische Erbsensuppe, so wie sie viele aus Kindheitstagen kennen. Ist übrigens auch meine erste selbstgemachte und dazu hat mich mal wieder der Tim Mälzer inspiriert, denn er meint ja immer, dass seine Suppe die Beste ist. Ok, ich hab jetzt ned so viele Vergleichsmöglichkeiten, aber uns hat die Suppe total gut geschmeckt. Einfach, deftig, wärmend und auch noch günstig - was will man mehr?

Eigentlich war ich immer der Annahme gewesen, dass man die getrockneten Erbsen immer einen Tag vorher einweichen sollte, aber wenn man getrocknete, grüne Schälerbsen nimmt, kann man sich das sparen, denn die müssen wirklich nur ca. 1 Stunde kochen und man kann also auch mal spontan ne heiße Suppe kochen.

Das Rezept, welches übrigens aus einem meiner Lieblingskochbücher stammt -> Heimat * , wurde von mir wieder mal minimal abgewandelt.





Zutaten:
(für ca. 4-6 Portionen)

2 Pack Suppengrün (Möhren, Sellerie, Lauch)
200g gewürfelter, geräucherter Speck
2 Liter Gemüsebrühe
750g getrocknete grüne Schälerbsen
2 TL getrocknetes Bohnenkraut
Butter
Salz und Pfeffer

Bockwürste, oder Wiener Würstchen


Zubereitung:

Zuerst werden Möhren, Sellerie und Lauch geputzt, geschält und grob gewürfelt und dann in einer Küchenmaschine klein gehackt. Ich nehm für sowas immer den Thermomix her, aber jeder andere Zerkleinerer tut es auch. Das Gemüse sollte noch stückig sein und nicht zu breiig.

Nun wird die Butter in einem großen Topf geschmolzen und die Speckwürfel werden darin glasig angedünstet. Jetzt das Gemüse dazugeben und kurz mitdünsten lassen. Jetzt die Erbsen unterrühren und alles mit Gemüsebrühe auffüllen. Deckel drauf und ca. 60 Minuten köcheln lassen.

Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 10 Minuten vor dem Servieren Wurststücke dazugeben und in der Suppe erhitzen.

Die Suppe ist eigentlich mehr ein Eintopf, ziemlich dick und breiig, aber dann hat man wenigstens was auf dem Löffel. Wem sie zu dick ist, der kann die Suppe jederzeit mit etwas Brühe flüssiger rühren.





Wer wissen möchte, welche Rezepte es noch im tollen Heimat Kochbuch von Tim gibt, dem wird bei Kochbuchsüchtig geholfen.





Und weil wir grad beim Thema sind -> Kitchen Impossible geht weiter und ab 29. Januar 2017 gibt es neue Folgen bei VOX und ich freu mich riesig darauf, denn das war für mich im vergangenen Jahr das TV-Highlight und von mir aus könnte das täglich laufen. Einfach großartig! 

Unbedingt anschauen!



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