Kräuterhackbraten mit Tomaten-Zwiebel-Gemüse

Als ich vor ein paar Tagen das Rezept für die Hackfleischbällchen verbloggt habe, überlegte ich, ob es überhaupt einen reinen Hackfleischblog gibt.... kennt Ihr einen? Ich glaub damit könnte man auch ziemlich erfolgreich sein, denn mit Hack kann man ja quasi alles machen und es gibt unendlich viele Rezepte. Wäre doch mal was, oder?

Damit Ihr aber nicht weiter suchen müsst, gibt es heute bei mir einen Hackbraten nach Norddeutscher Art - eventuell ja was fürs Wochenende?

Und warum norddeutsch? Das haben mich diese Woche auch schon einige Leser gefragt, als ich ein Foto vom ungebackenen Hackbraten gepostet hatte:





Ich vermute mal, dass die Haferflocken an der nordeutschen Bezeichnung schuld sind, weil anders kann ich es mir nicht erklären. Während wir hier im Süden dafür wohl eher Semmelbrösel, oder Weißbrot verwenden, nehmen die Nordlichter hier als Alternative Haferflocken.

Auf alle Fälle war der Braten sehr lecker, auch das Gemüse dazu hat wunderbar dazu gepasst.





Zutaten:

Für den Hackbraten:

1 kg gemischtes Hackfleisch
1 klein gehackte Zwiebel
2 TL Senf
2 Eier
6 EL Haferflocken
Salz und Pfeffer
1/2 TL Piment
frische Kräuter nach Belieben (bei mir war es Petersilie, Schnittlauch und Dill)

Für das Gemüse:

500g frische Tomaten
2 große Zwiebeln
1 kleine Tasse Wasser


Zubereitung:

Alle Zutaten für den Hackbraten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einer geschmeidigen Fleischmasse verkneten. Alles circa eine Halbe Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Backofen auf 200°C vorheizen.

Aus der Fleischmasse nun einen länglichen Laib formen und mittig in eine Auflaufform setzen.

Tomaten und Zwiebeln grob würfeln und rund um den Braten verteilen (siehe Foto oben). Das Wasser ebenfalls rund um den Hackbraten verteilen.

Auf dem Gitterrost - auf der untersten Schiene ca. 60 Minuten im Backofen garen, bis er schön braun ist.

Ich hab nach der Hälfte der Zeit das Gemüse kurz durchgerührt.

Dazu passt am besten Kartoffelbrei, oder auch Reis.

🍴

Viel Spaß beim Nachkochen!

🍴


Das Rezept stammt aus dem tollen Kochbuch Küche des Nordens im Wandel der Jahreszeiten * und wurde von mir minimal abgewandelt - z.B. kommt im Original kein Piment dazu, aber wir lieben diese Kombi einfach total!

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